Die Wände in den Bädern sind gefliest. Das Bad im OG hat mich und ich glaube auch unseren Fliesenlegern einiges an Nerven gekostet. Es war gar nicht so einfach, meine Ideen so umzusetzten, wie ich es mir vorgestellt hatte. Denn eigentlich wollte ich die weiße Wand (dort wo das WC mal hängen wird) komplett im Format der weißen Fliese 30 x 60 gelegt haben, ohne irgendeinen Verschnitt ( Streifen) . Die Badewanne sollte genau so aussehen wie es unten auf dem Bild geworden ist.
Unser Fliesenleger hat uns nach vielen Diskussionen davon abgeraten, da dies das Fugenbild zu unruhig aussehen lässt. Die Fugen sollten alle in einer horizontalen Linie um die Badewanne laufen . Sein Vorschlag war, den dunklen Streifen kopmlett rumlaufen zu lassen, also auch dort, wo das WC hängen soll. Hmmm.. so richtig überzeugen konnte er mich nicht. Also hat er rechts neben der Badewanne ein Muster verlegt mit dem dunklen Streifen. Ich sollte mal eine Nacht drüber schlafen und mich dann entscheiden…
Tja…was soll ich sagen.. der Streifen hat mir auch mit Schlaf nicht besser gefallen als am Vortrag. Das Ding , ich meine den Streifen, der musste wieder weg!
Auch wenn es dem Fliesenleger nicht gefallen hat. So wie es nun ist, gefällt es uns am besten.
An der Badewanne fehlen noch die grauen Platten, wie sie an der Wand zu sehen sind. Diese werden nachträglich, wenn der Boden fertig ist angebracht. Wir wollen auch hier ein möglichst homogenes Fugenbild haben.
Im Gäste-WC hatten es die Jungs dann einfacher, da wir das Bad einheitlich in einer Farbe Fliesen wollten. Den Vorschlag, am Fenster einen Sims in dunkler Farbe anzudeuten fanden wir prima, ebenso diesen Absatz am WC.
Und hier die Bilder :
- Bad OG
- Bad OG
- Bad OG
- Gäste WC
- Gäste WC
- Gäste WC
Unser Fliesenleger wollte schon mal mit den Wänden in den Bädern anfangen, da ja aktuell noch der Estrich trocknet und somit mit dem Boden nicht angefangen werden kann. Wir meinten dann, dass wir vorher die Wand im Duschbereich mit der blauen flüssigen Dichtfolie einpinseln müssen, bevor er im Gästebad mit dem Anbringen der Fliesen anfangen kann.
Unser Fliesenleger hat uns davon abgeraten und das Anbringen eines Dichtflieses empfohlen. Das einfache Anstreichen der Dichtung hätte bei weitem nicht den gleichen Effekt wie das Dichtflies. Damit ein vergleichbares Ergebnis erzielt würde, hätten wir die Wand mind. 6-8 mal streichen müssen . Das Flies ist zwar teuerer, aber wir haben somit ein besseres Gefühl und müssen uns über den Nässeschutz keine Sorgen mehr machen und können es nur weiterempfehlen.
Das Anbringen hat dann unser Fliesenleger übernommen (durften wir nicht
). Das Flies wird mit Fliesenkleber an die Wand gebracht und kann dann nach kurzer Trocknung ganz normal gefliest werden.
Seit gestern ist unsere Heizung im Betrieb und es läuft das Aufheizprogramm für den Estrich.
Zuvor mussten noch einige Dinge erledigt werden:
- Anruf bei der Stadtwerke und fragen, wann die Zähler gesetzt werden können.
- Termin mit dem Heizungsbauer vereinbahren, damit die restlichen Rohre angebracht werden können
- Termin mit dem Schornsteinfeger zur Kontrolle der Heizung/Endabnahme
Also wurden wieder viele Telefonate geführt und Termine abgestimmt, damit wir schnellstmöglich die Heizung in Betrieb nehmen können.
Ich bin richtig froh, dass Walter alles geregelt hat, ich wäre damit im Moment ein wenig überfordert gewesen.
Wir rechnen mit ca. 2,5 Wochen Aufheizprogramm für den Estrich und hoffen, dass dann der Fußboden belagsreif sein wird.
In nur 2 Tagen haben die Jungs von der Firma Kanalsanierung-Mayer aus Bischofsheim das Haus an den Kanal gebracht.Das war ein echter Knochenjob und bei unseren örtlichen Begebenheiten keine leichte Aufgabe. Es war richtig eng an manchen Stellen, aber Herr Saemann der Chef der Firma und Baggerfahrer hat gut aufgepasst, dass unsere Hausfassade keinen Schaden davon getragen hat.
Beim Anschluss der Regenfallrohre (insgesamt 4 Stück) ist uns aufgefallen, dass die Bodenplatte ziemlich “ausgefranzt” war. Dadurch musste mühsam der Beton mit dem Presslufthammer entfernt werden, damit ein nach unten gerader Anschluss an den Kanal überhaupt möglich war. Vielleicht kann man das ja in Zukunft beim Gießen der Bodenplatte besser machen.
Unser Außengelände hat stellenweise richtig wüst ausgesehen, vergleichbar mit einem Truppenübungsplatz incl. Schützengraben.
Die Außenarbeiten sind mit der Legung des Kanals nun vorläufig erst mal beendet. Wir können uns dann der Gestaltung des Außengländes widmen, aber erst wenn wir innen fertig sind.
Es gibt also noch viel zu tun
Eure Martina
Diese Woche wurden wieder viele Dinge auf unserer TO-Do-Liste abgearbeitet:
1) Es wurde das Aufmaß durch Herrn Vieten von der Treppe genommen. Voraussichtlicher Liefertermin 1. Juni-Woche. Wir sollen bis dahin die Bautreppe abmontieren, die Wände zu machen, dort wo die Treppe am Boden angebracht ist die Löcher verschließen und dann schön drüber fliesen.
2) Das Aufmaß von unserer Küche wurde ebenfalls genommen, alles passt und wir haben die Küche für Ende Juni zum Aufbauen bestellt.
3) Unser Gas-Wasser-Installateur hat unser Wasser und Gas im HWR soweit fertig angeschlossen. Jetzt fehlen nur noch die Zähler von der Stadtwerke. Diese werden durch den Installateur beantragt.
Mit dem Anschluss der Heizung müssen wir noch warten, hier müssen noch ein paar Rohre angeschlossen werden. Wir rechnen mit der Fertigstellung in der nächsten Woche, denn dann wollen wir mit dem Aufheizen des Estrichs beginnen.
Aktuell wird bei uns ums Haus der Kanal angeschlossen. Sieht nicht wirklich toll aus..überall Erde und Gräben…ich kann es langsam nicht mehr sehen.
Mehr zum Thema Kanalanschluss folgt nach Fertigstellung
Bis bald!
Eure Martina
Seit gestern dürfen wir unser neues Heim wieder betreten. Eine ganze Woche sollten wir den Bau komplett geschlossen halten, damit der Estrich genug Zeit hat anzubinden. Das Wasser lief bis dato auch schon ganz gut an den Scheiben runter. Am liebsten hätten wir schon früher die Fenster aufgemacht, aber wir wollten uns an die Vorgabe des Estrichlegers halten.
Die gespachtelten Wände haben keinen Schaden davon getragen und hat unsere Entscheidung vor dem Estrich zu spachteln eigentlich nur bestätigt. Ein guter Tip vom Estrichbauer war, die Löcher von unseren Deckenleuchten abzukleben. Die aufsteigende Feuchtigkeit bekommt man sonst aus den Decken kaum mehr raus.
Jetzt heisst es noch 2 Tage Stoßlüften und zwar nur an einer Seite des Hauses, weil keine Zugluft entstehen darf. Damit vermeiden wir ein Reißen oder Hochbiegen des Estrichs an den Ecken. Danach können wir dann munter die Fenster öffnen, wie es uns gefällt.
Wir werden jetzt ca. 5-6 Wochen noch Ruhe halten (auch wenn´s schwer fällt) und erst dann mit der Grundierung der Wände beginnen, wenn das Aufheizen des Estrichs abgeschlossen ist. Denn hierbei wird auch wieder Feuchtigkeit in den Raum abgegeben, die erst raus muss. Beim Grundieren sollen die Wände ja trocken sein und wir befürchten, dass mit der Grundierung die Wände auch nicht vollständig austrocknen können , da die Wandoberfläche ja dann Qasie versiegelt ist.
Diese Woche haben wir Ausschau nach Fliesen gehalten. Wir wollen den Boden in unserem Haus komplett fliesen und zwar einheitlich in einer Fliese.
Eigentlich dachten wir, dass wir uns mit der Entscheidung leicht tun werden, da wir eine ungefähre Vorstellung von der Fliese hatten.
1) Grau sollte Sie sein
2) Mit schmalen Fugen verlegbar/ kalibriert
3) Keine Beton-Optik
4) Rutschfest5) Möglichst großes Format
Also ab zu Raab Karcher nach Darmstadt. Dort angekommen, hatten wir nun die Wahl der Qual.
Und so richtig konnten wir uns nicht entscheiden, was nicht an der tollen Auswahl lag , sondern einfach an der Schwerfälligkeit unserer Entscheidungsfreude.
Also sind wir dann, ohne uns zu entscheiden nach Hause gefahren. Zur Not würden wir Fließen vom Obi nehmen, die wir uns ja vorher eigentlich schon ausgesucht hatten.
Wir suchten dann das Gespräch unseres befreundeten Fliesenlegers, in der Hoffnung, dass er uns bei der Entscheidung helfen könnte.
Er meinte, dass kalibrierte Fliesen kein sauberes, glattes Bild auf großen Flächen ergeben wird, weil die Fliesen auf ein ganz exaktes Maß gebracht werden, ohne runde Kanten . Somit würde die kleinste Unebenheit dazu führen dass die Stöße der Kanten minimal übereinander stehen. Er meinte noch grob gesagt dazu: „ Da kannste dann Kartoffel drauf schälen“
Hmmm….das wollten wir ja auch nicht…also haben wir uns von schmalen Fugen verabschiedet.
Dann wurden wir auch hinsichtlich der Farbe und Größe beraten. Bei großen Fliesen hätten wir im Flurbereich und im Gäste WC enorm viel Verschnitt und es könne passieren, dass wir viel zu Stückeln hätten. Dies würde dann auch wieder auf Kosten der „Optik“ gehen und hauptsächlich in Ausstellungsbädern und Katalogen gut aussehen. Bei der Farbe würde er uns von einem ganz dunkelnen Boden abraten, weil man sofort jeden Dreck sehen würde.
Wir sind dann zu Dritt mit unserem Fliesenleger erneut zu Raab Karcher nach Darmstadt gefahren , um endlich unsere Fliesen auszusuchen. Wir wollten einfach, dass er sein OK gibt. Gesagt getan nach ca. 1 stressigen Stunde und vielem hin und her hatten wir das Thema erledigt und uns für eine Fliese entschieden.
Am nächsten Tag war ich mir dann wieder mal unsicher… denn eigentlich hatte ich dieses „Wow“ am Vortag nicht gehabt. Die Fliesen waren halt nur “OK!”
Also, ich meinem geduldigen Ehemann erklärt, dass ich mit der Auswahl von gestern nicht so 100% zufrieden bin und ob wir uns nicht in der Filiale in Wiesbaden mal umschauen könnten.
Also fuhren wir nochmal nach Wiesbaden. Nach kurzer Beratung stand dann endgültig unsere
Wahl der Fliese fest:
Hersteller: Kermos
Serie: Quarzite
Farbe: Dunkelgrau matt unglasiert / durch gefärbt
Maße: 30 x 60
Und hier noch der Link zum Hersteller:
http://www.kermos.de/dcontent/public/produkte/quarzite
Juppieh!!!!! Der Estrich ist drin!! :-)
Die Jungs waren echt fleißig und es sieht schon mal toll aus ! Die Ausbauphase ist nun somit fast beendet. Wir müssen lediglich noch das Treppenhaus schließen, da hier ja noch die Bautreppe befestigt ist.
Der Estrich (Anhydrit) muss ca. 3-4 Wochen brav trocknen. Danach müßte er dann Belagsreif sein.
In der Zeit heißt es Fließen, Tapete, Badmöbel und diverese “Kleinigkeiten” aussuchen gehen.
Wir wünschen unseren Leseren ein schönes Osterfest und bis dahin alles Gute!
Liebe Grüße
Eure Martina
- Anfahrt auf das Grundstück
- Hier seht Ihr, wie der Sand unter den LKW läuft..
- Haufen nach Bereinigung
- Ansicht vom Esszimmer aus
- Küche mit Block
- Hausanschluss
- Hausanschluss
- Mehrspatenanschluss
- HWR
- Eingangsbereich Flur
- Wohnzimmer
- Blick ins Wohnzimmer
- Bad OG
Seit Samstag haben wir kein Gerüst mehr.
Morgens um 7.00 Uhr kam der Trupp von 3 Männern um das Gerüst abzubauen. Leise waren sie dabei nicht gerade. Die Nachbarn wird`s gefreut haben
Leider mussten wir beim Abbau wieder Druck machen. Die Arbeiten am Dach waren abgeschlossen und ProHaus hat den Abbau des Gerüstes frei gegeben. Wir haben uns vergewissert, dass in der gleichen Woche abgebaut werden sollte. Aber wie das halt so ist, kamen die Jungs nicht.
Daraufhin haben wir dann versucht den Gerüstbauer selber telefonisch zum Abbau zu bewegen. Leider war für uns dann keiner mehr erreichbar, es ging schlechtweg keiner mehr ans Telefon. Daraufhin muss wohl ProHaus ein wenig Druck ausgeübt haben (Bauverzögerungs-Anzeige) , denn es dauerte nicht lange und wir hatten eine Nachricht vom Gerüstbauer, dass der Abbau am Samstag erfolgt.
Nun sind wir richtig froh, dass unser Haus nun ohne Gerüst steht. Es sieht richtig toll aus!
Es sind ja schon ein wenig her, seit dem ich das letzte mal berichtet habe. Ich hab ein wenig den Überblick verloren, wann wir was gemacht haben.
Also gibt es hier ein Update nach Räumen sortiert.
Hauswirtschaftsraum:
Die Heizung steht nun auf dem fertig gefliesten Sockel. Beim rein tragen haben wir 4 starke Männer zum helfen engagiert. Leider steht diese nun ein wenig schief auf dem Sockel, da das Styropor unter dem starken Gewicht nachgegeben hat. Da müssen wir noch ein wenig ausgleichen, damit sich der Sockel zusammen mit dem Estrich dann wieder gerade ausgleicht.
Die Wände und die Decken wurden zwischenzeitlich mit Rigips beplankt. Die Wände sind mehrfach gespachtelt und geschliffen worden. Keine schöne Arbeit, ich hab nach dem Schleifen ausgesehen wir ein Schneemann !
Weiter geht es dann mit dem Spachteln der Decke. Wir freuen uns schon drauf!
Eingang/Flur:
Auch hier haben wir die Wände und Decke mit Gipsplatten beplankt.
Wohnzimmer:
Die Wände und der Stahlträger sind mit Rigipsplatten beplankt. Die Lattung für die Decke wurde ebenso montiert.
Stromkabel für die Deckenbeleuchtung ist vorbereitet und liegt auf der Lattung. Dies hat wieder ein wenig Zeit beansprucht, da wir ja dort 15 Strahler einsetzen wollen.
Leider haben wir im Wohnzimmer und auch im Esszimmer festgestellt, dass die großen Fenster nicht richtig festgeschraubt waren. Wenn man feste dagegen gedrückt hat, hat der ganze Rahmen hin und her gewackelt. Wir haben das festgestellt, weil auf einmal die Fenstertüren nicht mehr gescheit geschlossen haben.
Der Fehler wurde aber zwischenzeitlich vom Kundendienst behoben.
Schlafzimmer/ Meikes Zimmer/ Gästezimmer:
Die Zimmer sind fast fertig. Hier muss ich nur noch einmal schleifen.
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Der Strom wurde einmal komplett geprüft. Wir wollten ehe wir die Wände spachteln sicher gehen,
dass alles funktioniert. Wir haben nur im Gästezimmer eine Steckdose, die nicht geht. Ist aber nicht tragisch, bei der Menge an Dosen ist es leicht zu verschmerzen. Ansonsten funktionieren alle Steckdosen und Lampen Einwandfrei.
Ach hatte ich schon erwähnt, dass wir unser Bad oben wieder geändert haben. Mir hatte die Position des WC neben der Badewanne nicht 100 % gefallen. Also haben wir beschlossen, die Badewanne unter die Schräge zu setzen und die Toilette neben dem Fenster. Unser Gas/Wasser-Monteur hat es gefreut: Schließlich durfte er die ganze Konstruktion aus unserem 1. Versuch wieder komplett abmontieren.
- Eingang
- Meikes Zimmer
- Schlafzimmer
- Gäste Zimmer
- Gästezimmer
- Wohnzimmer
- HWR
Seit 27.09.2011 ist ProHaus bekannt, dass wir das Problem mit der Dachabdichtung haben. Das sind nun insgesamt 56 Tage !
Bis dato wurden in dieser Zeit vom Kundendienst ProHaus der Grundputz entfernt und die Dachabdichtung korrekt angebracht. Dann rückten die Verputzer von der Firma Kress an und brachten den Grundputz auf. Eigentlich sollte 2 Tage später der fertige Putz drauf sein.. Ebenso sollte nochmal ein Versuch gestartet werden die Dachziegel zu reinigen.
Abschließend war geplant, dass ein Mitarbeiter vom Kundendienst kommt, um restliche Kleinarbeiten am Dach und Haus zu erledigen.
Wir sind nun echt sauer! Die Verputzer von der Firma Kress sind nicht erreichbar, der Kundendienstler ist nicht aufgetaucht, angeblich wäre in Bayern ein Haus noch einzudecken gewesen und dass hätte nun Vorrang gehabt aufgrund des kommenden Winters.
Wir sind, das mag ich mal von uns behaupten, echt verständnisvolle Bauherren, aber nun ist der Punkt bei mir erreicht, wo der Kanal voll ist.
Es hat so gut angefangen, Beratung durch den Verkäufer -Top! Hausaufbau -Top! Material -Top!.
Jeder , der bei uns im Haus war hat gestaunt. Und nun bekommen wir dauernd fragen gestellt, warum das Gerüst denn noch steht !!!!!!
Wir stoßen da auf ungläubige Blicke, weil keiner nachvollziehen kann, warum die Beseitigung der Mängel so lange dauert.
Wir haben nur Glück, dass wir an keinen Auszugs-Termin gebunden sind. Vielleicht ist das aber auch unser Fehler gewesen, weil wir immer gesagt haben: „Nur kein Stress! Wir wohnen ja gut!“
Wir haben nun neue Termine genannt bekommen. Ich hoffe, dass diese auch eingehalten werden.
Sonst sehe ich mich leider gezwungen Weihnachtslichter für das hässliche Gerüst auf Kosten von ProHaus bestellen zu müssen.
So ich wollte mir mal hier ein wenig Luft machen. Über den aktuellen Stand unserer Baustelle werde ich die Tage dann genauer berichten.
Eure Martina
So langsam müssen wir uns ja auch mal Gedanken machen, wie unsere Bäder mal aussehen sollen. Gar nicht so einfach, bei der Menge an Produkten und Farben, die es gibt. Und ich bin dafür bekannt, dass ich mich bei solchen Entscheidungen echt schwer tu
Aber wir haben uns schon mal entschieden, wie es unten im Gäste WC mal aussehen soll:
http://www.gutesbad.de/news-59-361.html
Der Waschtisch ist von Keramag, das hab ich bereits rausgefunden… die Toilette wird eine andere sein, wir nehmen hier die Subway Compact von Villeroy und Boch. Ich bin allerdings noch verzweifelt auf der Suche nach den Wandfliesen. Hat die vielleicht hier schon mal einer entdeckt??
Habe bei “gutes bad.de” bereits eine Anfrage gestellt, befürchte allerdings, dass ich ewig auf eine Antwort warten muss.
Also, wer mir was Gutes tun will… der melde sich bei mir!
Eure Martina
Heute war der Kundendienst von ProHaus da. Wir hatten ja noch das Problem mit der Folie an unserem Dach. Da, wo das niedrigere Dachteil an das Höhere anschliest, muss der komplette Putz wieder runter, weil die Folie (Abdichtung) zu kurz angebracht wurde. Dadurch lief das Wasser in eine Art Mulde und kann nicht ablaufen. Eine Schiene zur Abdichtung hätte hier leider nicht ausgereicht. Der Aufbautrupp hatte damals ein wenig geschludert. Der Putz ist nun zum Teil runter und eine neue Folie wurde angebracht. Jetzt können die Verputzer wieder anrücken, um den Putz wieder anzubringen. Wenn der Putz dann drauf ist, wird entschieden, was mit den verschmutzten Ziegeln passiert.
Dann war uns die Tag aufgefallen, dass ein Fenstersims an der Frontseite nicht gerade angebracht wurde. Auch dieses wurde wieder begradigt.
Alles in allem, hat der Kundendienst sehr ordentlich gearbeitet.
Aktuell sind wir gerade dabei das obere Geschoss mit Rigips zu beplanken. Die Stromkabel sind oben ebenfalls alle aus der Wand und teilweise angeschlossen. Wir wollen sicher gehen, dass der Strom auch funzt, ehe wir die Zimmer anfangen zu spachteln.
Eure Martina
Und hier noch ein paar Foddos zum gugge..
- HWR Raum mit Sockel
- Esszimmer
- Eingang
- Wohnzimmer
- Verkleideter Heizungsschacht
Und es sieht soooo schön aus :-
Angefangen haben Sie am Montag letzter Woche. Es wurden an 2 Tagen folgende Arbeiten ausgeführt:
- Abkleben der Fenster und Türen
- Vorgrundierung farblos
- Montage Leiste am Sockel
- Anbringung einer orangenen Gewebebahn an der gesamten Fassade
- Anbringung der Bewegungsfugenprofile (für die Wandtrennfuge an den Ecken)
- Vorgrundierung in beige/grau
Nach ca. 1,5 Tagen waren die Jungs mit dem kompletten Vorarbeiten fertig. Nun musste die Vorgrundierung in beige/grau mindestens 2 Tage trocken und eigentlich sollte es am Freitag mit dem Anbringen des farblichen Putzes beginnen.
Gekommen sind sie dann aber erst am Montag gegen 15.00 Uhr. Und jetzt wurde es spannend.
Ich dachte, dass der Putz nun direkt auf die Vorgrundierung aufgetragen wird. Aber es wurde vorher nochmal eine weiße Farbe aufgebracht, welche aber in kürzester Zeit getrocknet war.
Aufgetragen wurde zuerst der graue Putz. Ich war richtig gespannt, wie der Farbton ausfällt. Schließlich ist die Bemusterung ja schon über einem halben Jahr her. Da konnte ich mich gar nicht mehr so richtig erinnern. Erst kam mir der Grauton recht hell vor aber je mehr aufgetragen wurde desto besser hat es mir gefallen. Beim trocknen wurde er dann eine Nuance dunkler. Der Putz von der Firma Carporol ist vorgefärbt und kommt direkt aus dem Eimer. Das Streichen des Hauses entfällt dadurch komplett.
Ihr glaubt ja gar nicht wie schnell die 3 Jungs den Putz an die Wand gebracht haben. Innerhalb von 1,5 h war der vordere und die Hälfte vom seitlichen Teil verputzt.
Weiter ging es dann am nächsten Tag. Pünktlich um 7.00 Uhr trafen die Jungs auf der Baustelle ein. Der restliche Putz wurde an diesem Tag aufgebracht.
Bei der Abnahme, habe ich noch ein paar Kleinigkeiten entdeckt, die sofort anstandslos ausgebessert wurden. Leider konnte ich nicht aufs Dach gehen, um mir dort die Arbeiten anzuschauen, wegen meiner blöden Höhenangst. Walter war leider dienstlich unterwegs.
Gegen 16.00 Uhr durften die Verputzter dann die Heimreise antreten.
Walter ist dann am Abend nochmal aufs Gerüst um nach dem Dach zu schauen, leider ist oben eine Plane zum Abdichten noch hochgeklappt und noch nicht richtig verputzt. Haben es gleich bei ProHaus reklamiert. Das muss nochmal nach gearbeitet werden. Dann haben wir nochmal einen Bauleiter angefordert, der sich den Sockel nach dem Putz anschauen soll. Ansonsten ist alles so weit in Ordnung.
Dann haben wir auch gleich unsere Eingangstür ausgepackt, um zu sehen, wie sie sich ins Gesamtbild eingliedert.
Ich glaub ich muss mich erst noch an das Rot gewöhnen. Ich würde lügen, wenn ich schreiben würde, dass sie mir auf Anhieb super gefällt.
Eines muss ich ja noch anmerken: Ich schreibe nicht gern schlecht über Bauarbeiter, aber das waren bis jetzt die komischsten Bauarbeiter, die wir auf der Baustelle hatten.
- Kommunikation sehr schleppend und träge, wenn überhaupt nur das Nötigste.
- Humor… Fehlanzeige, also gar nicht lustig.
- Locker…. vergiss es!
Aber darauf kommt es ja nicht an! Was zählt ist das Ergebnis.
Was nutzen einem die lustigsten Arbeiter, wenn am Ende nix bei raus kommt.
In diesem Sinne, einen schönen Abend !
- Stück vom Gewebeband
- Ecke mit Bewegungsfuge
- Bewegungsfuge
- Eingearbeitete Schiene am Sockel
- Vorputz in hellem beige
- Rechts, weißer Voranstrich
- Links, grauer Putz
- FertigeFrontansicht bei Dämmerung
- Dach / Hier muss noch nachgebessert werden!
Eure Martina
An diesem Wochenende wurde das Rohr für die Heizung verlegt. Dafür wurden die Rohrstücke aneinander gesteckt und vom Dach aus nach unten geschoben. War ein wenig knifflig. Das Rohr ging nicht ganz durch den Schacht . Beim Raus ziehen, um zu schauen woran es lag, hat sich das Rohr dann wieder geteilt, sodass ein Teil im Schacht stecken geblieben ist. Walter hat von unten mit einem Holzstück vorsichtig dagegen geklopft, damit es wieder raus kam. Also erneut zusammengesteckt, die Verbindung überprüft -daran scheiterte der 1.Versuch- und mit viel Gefühl von oben nach unten geschoben.
Danach mussten auf dem Dach die umliegenden Ziegel ,auf dem der Schlot sitzt, angepasst werden.
Die Solarpanelen hatten wir bereits vor ca. 3 Wochen aufs Dach gesetzt. Hier waren nur noch die Anschlüsse für den Vor- und Rücklauf zu montieren. Abschließend wurden die Kupferrohre für die Warmwasserversorgung durch die Solarpanele aus dem Hauswirtschaftsraum nach oben verlegt.
Zu guter Letzt haben wir mit Ziegelfarbe kleinere Macken an den Ziegeln überstrichen.
Somit sind nun alle Arbeiten am Dach abgeschlossen.
Dann stand noch die Erstellung des Sockels für unsere Heizung auf dem Plan. Wir haben uns hierbei für Zementmörtel entschieden. Walter hat einen Kasten aus den restlichen Spanplatten gebaut, diesen mit Styropor von unten gefüllt und in diesen Styropor viele lange Nägel rein gesteckt. Dieser soll denn dem Mörtel mehr Halt geben. Leider hab ich vergessen hiervon ein Photo zu machen.
Danach wurde der Kasten mit dem Mörtel gefüllt. Wir haben diesen recht flüssig gemacht, so dass man dann zum Schluss mit einer Schiene die Oberfläche schön eben abziehen konnte.
Jetzt muss unser Podest trocken, bevor wir die Heizung drauf stellen können.





































































