Allgemein

Wir werden heute unsere 1. Nacht im neuen Haus verbringen. Die aktuellen Temperaturen haben uns dazu bewogen. Denn wir haben in unserer Dachwohnung 33,5 °!!!! Und es kühlt einfach nicht ab.

Also Matratze geschnappt und alles so weit rübergetragen, dass wir heute Abend gut drüben übernachten können.

Die letzten Tage waren richtig stressig und es nimmt kein Ende.  Es wurde der Schlafzimmerschrank gekauft und aufgebaut. Gardinen für Meikes Zimmer ausgesucht und aufgehängt. Flächenvorhänge für Esszimmer und Wohnzimmer in ca. 5 Geschäften gesucht und auch gefunden.  Aufgehängt sind diese schon mal im Esszimmer. Esstisch samt Bank und Stühle sind bestellt.  Bett ausgesucht und bestellt. Fliegengitter bestellt und teilweise eingebaut. Und ganz nebenbei natürlich auch noch geputzt.

Die nächsten Tage und Wochen werden wir hauptsächlich damit beschäftigt sein, unsere Wohnung nach und nach leer zu räumen. Das Gästezimmer muss noch tapeziert werden und der HWR-Raum verlangt auch noch nach Aufmerksamkeit.

Es gibt also noch viel zu tun :-)

Wünsche meinen fleißigen Lesern eine gute und erholsame Nacht!

Eure Martina

Unser Bad ist (fast) fertig. Es fehlen noch ein paar Kleinigkeiten wie Toilettenbürste, Halterung für das Klopapier, Handtuchstangen und Deko.

Es hat sich gelohnt, die ursprüngliche Planung des Bades komplett umzuwerfen. Wir hatten ja die Badewanne und die Toilette zu Anfang ganz anders gesetzt. Und ich hatte ein echt schlechtes Gewissen, als ich unseren Gas-Wasser-Installateur gebeten hatte alles wieder ab zu machen, weil ich es anders wollte. Als er dann diese Woche die letzten Arbeiten erledigt hatte, meinte er zum Abschluss , dass es ein echt tolles Bad geworden ist  ;-)

Wir diskutieren bereits seit längerem mit der Firma Ceraton bezüglich der nicht eingebauten Lüftungsgitter in den Belüftungsziegeln. Die Firma Ceraton weigert sich bis heute die benötigten Gitter einzubauen mit folgendem Statement:

Sehr geehrter Herr Rxxxxxxxx,

vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Produkten. Zu Ihrer Anfrage

bezüglich der Lüftungsgitter möchten wir gerne folgendermaßen Stellung

nehmen.

Früher waren bei Lüfterziegeln meist Tongitter vorhanden, später wurden

teilweise Metall- oder Kunststoffgitter verwendet. In Verbindung mit

Dachausbau, Wärmedämmung, Winddichte, Lüftung usw. haben sich Planer,

Industrie und Handwerk stark mit dem Thema auseinander gesetzt. Nahezu alle

Dächer verfügen heute über ausreichende Zuluft an der Traufe. Geeignete

Firstlüftungssysteme oder Lüftungsziegel gewähren die zusätzlich wichtige

Abluft.

Untersuchungsergebnisse über „Lüftung im Steildach“ beweisen eindeutig,

dass sich bei ausreichender Unterlüftung kein Ungeziefer ansiedelt; auch

die Tierwelt meidet Zugluft.

Werden nun Lüfterziegel mit Lüftungsgittern verwendet, wird der

Lüftungsquerschnitt um über 30 % gemindert. D.h. pro lfm First müssten

durchschnittlich 2 Stück Lüfterziegel (je 1 Stück pro Dachseite) zusätzlich

eingebaut werden.

Fazit: – Bei funktionstüchtiger Dachunterlüftung sind keine Lüftungsgitter erforderlich

Der Lüftungsquerschnitt würde unnötigerweise gemindert.

CREATON liefert aus o.g. Gründen „keine“Lüftungsgitter mit.

Mit freundlichen Grüßen

CREATON AG

Rainer Balkenhol

Leiter Anwendungstechnik

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Eigentlich geht es uns hauptsächlich darum, dass wir befürchten, dass sich Vögel und auch Marder zukünftig unser Dach als neues Zuhause aussuchen werden und wollten uns so mit der Antwort nicht zufrieden geben.

Und eigentlich wäre es Aufgabe von ProHaus  sich mit der Firma Ceraton auseinanderzusetzen. Leider kommt ProHaus da nicht in die Puschen, so dass wir in der Sache weiter nachgefragt haben.

Also  baten wir  die Firma Ceraton uns die  Untersuchungsergebnisse zukommen zu lassen , damit wir uns selbst ein Bild davon machen können. Wir bekamen den Hinweis, dass wir bitte in der DIN 4108 nach zuschauen hätten, dort würde alles Wichtige drin stehen.

Diese DIN bezieht sich aber auf den Wärmeschutz im Hochbau und wird schon lange durch die DIN V 18599 ersetzt !

Unser Fazit:

Die Info´s die trotz mehrfachen Nachfragen von Creaton kommen sind mehr als Mangelhaft!

Erst wird hochtrabend mit einer Studie argumentiert. Auf Nachfragen dann auf eine DIN verwiesen.

Wir haben das Problem mit dem Kundendienst und unserem Bauleitung besprochen. Unsere Meinungen decken sich!

260 mm Dämmung… herrlicher Nistplatz! Bei unserer Dachneigung von 20 Grad quasi mit Sonnendeck! :-(

Eigentlich wollte ich ja am Montag bei Tageslicht noch schnell ein paar Bilder von der leeren Küche und dem Esszimmer machen. Leider kam ich gar nicht dazu, da uns am Montag morgen überraschenderweise schon die Küchenschränke samt Geräte angeliefert wurden. Mensch, waren das viele Schränke !!!  Ich war ein wenig überrascht, weil  fast der gesamte Wohnbereich voller Schränke stand.

Insgesamt hat der Monteur 2 Tage gebraucht, um die Küche aufzustellen. Leider wurde uns der falsche Backofen geliefert und ein Wandpaneel ist ein wenig zu lang, sodass wir nun ca. 3 Wochen warten müssen, bis die Küche komplett fertiggestellt ist. Da wir aber noch lange nicht fertig sind mit den restlichen Arbeiten im Haus, können wir getrost auf die Nachlieferung warten.

Eigentlich wollte ich die Küche erst bloggen, wenn Sie komplett fertig ist. Aber so lange wollte ich Euch nicht auf die Folter spannen.

Die Küche ist einfach genial. Ich bin richtig happy, dass alles so aussieht, wie wir es geplant hatten und freue mich jetzt schon wie ein Keks, sie bald in Betrieb nehmen zu können :-)

Diese Woche haben wir die Küche und das Esszimmer fertig gestellt. Es wurde fleißig tapeziert und gemalert.

Zur Zeit hab ich den absoluten „grau-Tick“. Die Wände wurden komplett in einem hellen Grau gestrichen. Die Fensterleibung haben wir weiß belassen, da die hellgrauen Fenster so besser zur Geltung kommen.

Da wir erst gegen Abend fertig geworden sind, habe ich die Gelegenheit genutzt mal unsere Bodenstrahler zu fotografieren.

Bilder von der gemalerten Küche und Esszimmer werde ich bei Tageslicht noch machen und hier einstellen.

In der nächsten Woche steht die Lieferung der Küche auf dem Plan. Wir sind schon sehr gespannt und können es kaum noch abwarten.

Es ist vollbracht. Das Treppenhaus wartet nun auf den Einbau der Treppe.

Wir sind total erleichtert, dass wir die Arbeiten hinter uns gebracht haben. Das war ein ganz schöner Akt, die Tapete und die Farbe an die Wände zu bringen. Unser Treppenhaus ist ja nicht gerade das Größte, also hatten wir nicht so viel Platz um das Gerüst herum. Das ständige hoch und runter krabbeln hat bei uns beiden „Sesselpupsern“ ganz schön Muskelkater verursacht. Aber wie sagt man so schön: „ Wenns vorbei ist, vergisst man all die  Qualen und Anstrengungen“.

Wir Ihr seht, haben wir keine Vliestapete von RASCH genommen. Ich glaube mein Schatz wäre gestorben, bei der langen Bahn die Tapete ohne Stoß an die Wand zu bringen. Wir denken auch, dass mit der Zeit vielleicht doch mal nach gestrichen werden muss, schließlich haben wir eine Tochter, die sich gern an der Wand entlang festhält. Versteh ich zwar nicht, weil dort ja kein Geländer ist, aber ich glaub, dass machen viele Kinder, weil dort die Stufen breiter sind und sie sich sicherer fühlen. Nicht auszuschließen, dass dabei auch mal Spuren hinterlassen werden :-( .

Und da uns das Bild von der Wand ohne Stoß recht gut gefällt, haben wir unseren Plan alles mit RASCH weiter zu tapezieren wieder verworfen. Nur das Gästezimmer wird noch mit RASCH tapeziert, da wir die Tapete schon gekauft haben, der Rest der Bude wird tapeziert und gestrichen.

Da wir bei dem Boden auf einen Fliesensockel verzichten, haben wir die Fuge zwischen Wand und Fliese im Treppenhaus  mit Silikon ausgespritzt. Darauf werden dann die Leisten gesetzt. Somit haben wir den Boden abgedichtet, sollte mal ein Eimer Wasser oder ähnliches auf dem Boden auslaufen.

Hier ein kurzer Erfarungsbericht über unsere Montage der Fenstersims . Wir haben die Standart-Sims von ProHaus damals aus der Bemusterung rausgenommen und uns für Granit entschieden.  Also ab in den Baumarkt, den  Granit ausgesucht und gleich dort passend zuschneiden lassen. Wir haben für beide Sims incl. Zuschnitt 40 EUR bezahlt. Wie wir finden – ein echt guter Preis !  :-)
Dann ging es an den Einbau:
Die Folie wurde an der Stelle, wo die Unterfütterung angebracht wird gekürzt und mit dem Eurasol-Klebeband am Fenster  abgedichtet.  Für die Unterfütterung wurde im  unteren Fenster eine Span- und Rigipsplatte  benötigt .  Im oberen Fenster haben wir 2 Spanplatten festgeschraubt. Auf diese Unterfütterung wurde dann der Granit-Sims befestigt. Der untere Wandanschluss wird im Anschluss noch beigespachtelt.

Es wird……

Der Boden im EG ist nun auch fast fertig. Aktuell wird noch verfugt und fleißig mit Silikon abgedichtet.

Die Bautreppe haben wir auch entfernt.  Irgendwie konnte ich das Ding ja eigentlich nicht mehr sehen, aber jetzt, wo es weg ist, vermisse ich es doch ein wenig. Sie hinterlässt halt doch eine Lücke im Treppenaufgang ;-) Ich kann aktuell gar nicht nach oben, da ich mich auf die Leiter nicht hoch traue. Also muss ich nun warten bis die endgültige Treppe eingebaut ist. Mal schauen ob es mit dem Gerüst, was wir noch organisieren müssen besser wird.  Wir haben uns entschlossen, das Treppenhaus komplett fertig zu stellen ( Tapezieren und Malern) und hoffen, dass beim Einbau der Treppe nicht allzuviele Macken auf der Wand hinterlassen werden.

Eigentlich wollen wir ja schon längst die Bodenfliesen legen lassen, da die Lieferung der Treppe für den 06.06.2012 geplant war. So wie es aussieht hat unser Estrichleger wohl vergessen, den Trocknungsbeschleuniger in den Estrich zu mischen. Das hatte zur Folge, dass wir nun mit über 4 Wochen im Verzug sind, was den Bodenbelag betrifft.  Das ist ärgerlich, da wir bereits die Küche  Ende Juni erwarten und wir den Termin für die Treppe um 3 Wochen nach hinten verschieben mussten. Auch den Termin mit dem Fliesenleger wurde nochmal verschoben, da dieser ja bereits andere Termine auf Baustellen hatte.  Der Fliesenleger braucht nun ungefähr 2 gute Wochen bis der Boden im Haus verlegt ist.  So sieht es aus, wenn ein Termin platzt, hat man mit den Folgeterminen richtig Spaß !

Wir lassen erst das OG komplett fliesen, bevor wir die Bautreppe entfernen.  Somit müssen die Fliesenleger nicht über das  Gerüst ins OG krabbeln. Auch das Hochtragen der Fliesen ist mit Bautreppe wesentlich einfacher.

Die Böden sind oben fast komplett fertig gelegt und werden morgen verfugt.  Unten ist bereits ein Teil des Gäste-WC´s , Flur und der Bereich der Treppe fertig.  Am Freitag kommt die Bautreppe dann raus, damit wir das Treppenhaus endlich fertig stellen können.

Und hier wieder mal ein paar Impressionen vom Fußboden:

Wir haben ganz egoistisch mit unserem Schlafzimmer angefangen ;-)

Bevor es ans tapezieren ging, stellten wir uns  die Frage,  was für Tapete wir nehmen wollten . Wir waren uns schnell einig, dass wir keine Lust mehr hatten zu streichen.  Nach einigen Stunden im www sind wir auf die Firma RASCH gestoßen.  Sooooo viele tolle Tapeten und vom Preis her auch recht günstig. Also sind wir zum Hornbach gefahren, um mal eine Tapete anfassen zu können, denn einfach so im Internet wollten wir nicht bestellen.  Dort angekommen, hat es mich erstmal total erschlagen.  Eine schöner als die andere :-)  Aber es ging uns ja nur ums anfassen der Tapete. Kurzum, die Qualität hat uns überzeugt .

Ich denke wir waren mutig und haben uns  eine silberfarbene und eine schwarze Vlies-Tapete ausgesucht. Leider konnten wir die Tapeten beim Hornbach nicht anschauen, weil die nicht im Sortiment waren.  Wir hätten ca. 2-3 Tage warten müssen und teurer wären sie auch gewesen.  Also haben wir die Tapete bei Ebay gekauft und am nächsten Tag wurden sie auch schon geliefert, ausgepackt und für gut befunden.

So wie es aussieht werden wir im ganzen Haus nun Vliestapeten von der Firma Rasch verwenden.

Und hier noch die Bilder vom Schlafzimmer. Ich stelle mir hier noch Möbel in Walnuss  und Gardinen in gold/beige vor. Aber bis dahin dauert es noch und wer weiss, was mir noch alles einfällt :-)

Wir haben uns bei den Decken für ein Glasfaservlies entschieden, da uns die Rauhfaser nicht so gut gefallen hat. Die Verarbeitung  des Vlieses haben wir uns leichter vorgestellt.  Die Tapete ist  hauchdünn und neigt leicht zum reißen. Auch das Gefühl auf der Haut erinnerte uns an die Zeit, in der wir gedämmt haben. Dies liegt daran, dass in dem Vlies Glasfaser (daher auch der Name) verarbeitet ist und der juckt gewaltig in Augen und auf der Haut.  Nach dem Trocknen, hat man die Tapete eigentlich kaum gesehen , erst mit dem Streichen (ca.2-3 mal) hat man erst das tolle Ergebnis gesehen. Hier hat sich das wochenlange Spachteln und schleifen bezahlt gemacht. Es sieht einfach toll aus.

Im Bad wollten wir ursprünglich  die Decken und die Wände mit einem Putz versehen, weil wir die Befürchtung hatten, dass sich die Tapete im Laufe der Zeit durch die Feuchtigkeit wieder von den Wänden lösen könnte. Nach vielen Baumarktbesuchen haben wir uns umentschlossen. Wir fanden die angebotenen Putze samt Verarbeitungstechniken einfach viel zu altbacken.  Also haben wir auch hier in beiden Bädern das Glasfaservlies verwendet.

Unser Fliesenleger wollte schon mal mit den Wänden in den Bädern anfangen, da ja aktuell noch der Estrich trocknet und somit mit dem Boden nicht angefangen werden kann.  Wir meinten dann, dass wir  vorher die Wand im Duschbereich mit der blauen flüssigen Dichtfolie einpinseln müssen, bevor er im Gästebad  mit dem Anbringen der Fliesen anfangen kann.

Unser Fliesenleger hat uns davon abgeraten und das Anbringen eines Dichtflieses empfohlen. Das einfache Anstreichen der Dichtung hätte bei weitem nicht den gleichen Effekt wie das Dichtflies.  Damit ein vergleichbares Ergebnis erzielt würde, hätten wir die Wand mind. 6-8 mal streichen müssen .  Das Flies ist zwar teuerer, aber wir haben somit ein besseres Gefühl und müssen uns über den Nässeschutz keine Sorgen mehr machen und können es nur weiterempfehlen.

Das Anbringen hat dann unser Fliesenleger übernommen (durften wir nicht ;-) ). Das Flies wird mit Fliesenkleber an die Wand gebracht und kann dann nach kurzer Trocknung ganz normal gefliest werden.

Seit gestern ist unsere Heizung im Betrieb und es läuft das Aufheizprogramm für den Estrich.

Zuvor mussten noch einige Dinge erledigt werden:

- Anruf bei der Stadtwerke und fragen, wann die Zähler gesetzt werden können.

- Termin mit dem Heizungsbauer vereinbahren, damit die restlichen Rohre angebracht werden können

- Termin mit dem Schornsteinfeger zur Kontrolle der Heizung/Endabnahme

Also wurden wieder viele Telefonate geführt und Termine abgestimmt, damit wir schnellstmöglich die Heizung in Betrieb nehmen können.

Ich bin richtig froh, dass Walter alles geregelt hat, ich wäre damit im Moment ein wenig überfordert gewesen.

Wir rechnen mit ca. 2,5 Wochen Aufheizprogramm für den Estrich und hoffen, dass dann der Fußboden belagsreif sein wird.

In nur 2 Tagen haben die Jungs von der Firma Kanalsanierung-Mayer aus Bischofsheim  das Haus an den Kanal gebracht.Das war ein echter Knochenjob und bei unseren örtlichen Begebenheiten keine leichte Aufgabe.  Es war richtig eng an manchen Stellen, aber Herr Saemann der Chef der Firma und  Baggerfahrer hat gut aufgepasst, dass unsere Hausfassade keinen Schaden davon getragen hat.

Beim Anschluss der Regenfallrohre (insgesamt 4 Stück) ist uns aufgefallen, dass die Bodenplatte ziemlich “ausgefranzt” war.  Dadurch musste mühsam der Beton mit dem Presslufthammer entfernt werden,  damit ein nach unten gerader Anschluss an den Kanal überhaupt möglich war.  Vielleicht kann man das ja in Zukunft beim Gießen der Bodenplatte besser machen.

Unser Außengelände hat stellenweise richtig wüst ausgesehen, vergleichbar mit einem Truppenübungsplatz incl. Schützengraben.

Die Außenarbeiten sind mit der Legung des Kanals  nun vorläufig erst mal beendet. Wir können uns dann der Gestaltung des Außengländes widmen, aber erst wenn wir innen fertig sind.

Es gibt also noch viel zu tun ;-)

Eure Martina

Diese Woche wurden wieder viele Dinge auf unserer TO-Do-Liste abgearbeitet:

1) Es wurde das Aufmaß durch Herrn Vieten von der Treppe genommen.  Voraussichtlicher Liefertermin  1. Juni-Woche.  Wir sollen  bis dahin die Bautreppe abmontieren, die Wände zu machen,  dort wo die Treppe am Boden angebracht ist die Löcher verschließen und dann schön drüber fliesen.

2) Das Aufmaß von unserer Küche wurde ebenfalls genommen, alles passt und wir haben die Küche für Ende Juni zum Aufbauen bestellt.

3) Unser Gas-Wasser-Installateur hat unser Wasser und Gas im HWR soweit fertig angeschlossen. Jetzt fehlen nur noch die Zähler von der Stadtwerke. Diese werden durch den Installateur beantragt.

Mit dem Anschluss der Heizung müssen wir noch warten, hier müssen noch ein paar Rohre angeschlossen werden.  Wir rechnen mit der Fertigstellung in der nächsten Woche, denn dann wollen wir mit dem Aufheizen des Estrichs beginnen.

Aktuell wird bei uns ums Haus der Kanal angeschlossen. Sieht nicht wirklich toll aus..überall Erde und Gräben…ich kann es langsam nicht mehr sehen.

Mehr zum Thema Kanalanschluss folgt nach Fertigstellung

Bis bald!

Eure Martina

Seit gestern dürfen wir unser neues Heim wieder betreten.  Eine ganze Woche sollten wir den Bau komplett geschlossen halten, damit der Estrich genug Zeit hat anzubinden.  Das Wasser lief bis dato auch schon ganz gut an den Scheiben runter.  Am liebsten hätten wir schon früher die Fenster aufgemacht, aber wir wollten uns an die Vorgabe des Estrichlegers halten.

Die gespachtelten Wände haben keinen Schaden davon getragen und hat unsere Entscheidung vor dem Estrich zu spachteln eigentlich nur bestätigt. Ein guter Tip vom Estrichbauer war,  die Löcher von unseren Deckenleuchten abzukleben.  Die aufsteigende Feuchtigkeit bekommt man sonst aus den Decken kaum mehr raus.

Jetzt heisst es noch 2 Tage Stoßlüften und zwar nur an einer Seite des Hauses, weil keine Zugluft entstehen darf.  Damit vermeiden wir ein Reißen oder Hochbiegen des Estrichs an den Ecken. Danach können wir dann munter die Fenster öffnen, wie es uns gefällt.

Wir werden jetzt ca. 5-6 Wochen noch Ruhe halten (auch wenn´s  schwer fällt)  und erst dann mit der Grundierung der Wände beginnen, wenn das Aufheizen des Estrichs abgeschlossen ist. Denn hierbei wird auch wieder Feuchtigkeit in den Raum abgegeben, die erst raus muss.   Beim Grundieren sollen die Wände ja trocken sein und wir befürchten, dass  mit der Grundierung die Wände auch nicht vollständig austrocknen können , da die Wandoberfläche ja dann Qasie versiegelt ist.

Diese Woche haben wir Ausschau nach Fliesen gehalten. Wir wollen den Boden in unserem Haus komplett fliesen und zwar einheitlich in einer Fliese.

Eigentlich dachten wir, dass wir uns mit der Entscheidung leicht tun werden, da wir eine ungefähre Vorstellung von der Fliese hatten.

1) Grau sollte Sie sein

2) Mit schmalen Fugen verlegbar/ kalibriert

3) Keine Beton-Optik

4) Rutschfest5) Möglichst großes Format

Also ab zu Raab Karcher nach Darmstadt. Dort angekommen, hatten wir nun die Wahl der Qual.

Und so richtig konnten wir uns nicht entscheiden, was nicht an der tollen Auswahl lag , sondern einfach an der Schwerfälligkeit unserer Entscheidungsfreude.

Also sind wir dann, ohne uns zu entscheiden nach Hause gefahren. Zur Not würden wir Fließen vom Obi nehmen, die wir uns ja vorher eigentlich schon ausgesucht hatten. ;-)

Wir suchten dann das Gespräch unseres befreundeten Fliesenlegers, in der Hoffnung, dass er uns bei der Entscheidung helfen könnte.

Er meinte, dass kalibrierte Fliesen kein sauberes, glattes Bild auf großen Flächen ergeben wird, weil die Fliesen auf ein ganz exaktes Maß gebracht werden, ohne runde Kanten . Somit würde die kleinste Unebenheit dazu führen dass die Stöße der Kanten minimal übereinander stehen. Er meinte noch grob gesagt dazu: „ Da kannste dann Kartoffel drauf schälen“

Hmmm….das wollten wir ja auch nicht…also haben wir uns von schmalen Fugen verabschiedet.

Dann wurden wir auch hinsichtlich der Farbe und Größe beraten. Bei großen Fliesen hätten wir im Flurbereich und im Gäste WC enorm viel Verschnitt und es könne passieren, dass wir viel zu Stückeln hätten. Dies würde dann auch wieder auf Kosten der „Optik“ gehen und hauptsächlich in Ausstellungsbädern und Katalogen gut aussehen. Bei der Farbe würde er uns von einem ganz dunkelnen Boden abraten, weil man sofort jeden Dreck sehen würde.

Wir sind dann zu Dritt mit unserem Fliesenleger erneut zu Raab Karcher nach Darmstadt gefahren , um endlich unsere Fliesen auszusuchen. Wir wollten einfach, dass er sein OK gibt. Gesagt getan nach ca. 1 stressigen Stunde und vielem hin und her hatten wir das Thema erledigt und uns für eine Fliese entschieden.

Am nächsten Tag war ich mir dann wieder mal unsicher… denn eigentlich hatte ich dieses „Wow“ am Vortag nicht gehabt. Die Fliesen waren halt nur “OK!”

Also, ich meinem geduldigen Ehemann erklärt, dass ich mit der Auswahl von gestern nicht so 100% zufrieden bin und ob wir uns nicht in der Filiale in Wiesbaden mal umschauen könnten.

Also fuhren wir nochmal nach Wiesbaden. Nach kurzer Beratung stand dann endgültig unsere

Wahl der Fliese fest:

Hersteller: Kermos

Serie: Quarzite

Farbe: Dunkelgrau matt unglasiert / durch gefärbt

Maße: 30 x 60

Und hier noch der Link zum Hersteller:

http://www.kermos.de/dcontent/public/produkte/quarzite

Juppieh!!!!! Der Estrich ist drin!!  :-)

Die Jungs waren echt fleißig und es sieht schon mal toll aus !  Die Ausbauphase ist nun somit fast beendet. Wir müssen lediglich noch das Treppenhaus schließen, da hier ja noch die Bautreppe befestigt ist.

Der Estrich  (Anhydrit)  muss  ca. 3-4 Wochen brav trocknen.  Danach müßte er dann Belagsreif sein.

In der Zeit heißt es Fließen, Tapete, Badmöbel  und diverese “Kleinigkeiten” aussuchen gehen.

Wir wünschen unseren Leseren ein schönes Osterfest und bis dahin alles Gute!

Liebe Grüße

Eure Martina

21.05.2012/Nachtrag:

Nach heutige Feuchtigkeitsmessung, lagen wir mit der Belagsreife von 3-4 Wochen völlig daneben.  Heute liegt der Estrich nun fast 7 Wochen und er ist immer noch zu feucht.

Morgens um 6.15 klingelte es an unserer Haustür. ” Guten Morgen! Wo kann ich den Sand abkippen?”.
Ok, wir wussten, dass heute der Sand für den Estrich kommen soll. Nur 16 Tonnen!!!!! -Das wussten wir nicht. Also stellte sich die Frage, wohin mit dem ganzen Sand.
In unsere Einfahrt war nicht möglich, da wir eine Sickergrube mit Betondecke auf der Erde haben, die würden dem Gesamtgewicht des LKW (Schätzungsweise 36Tonnen niemals Stand halten)
Mitten auf die Straße ging auch nicht, da der LKW laut Aussage des Fahrer den Sand nur nach hinten kippen kann.  Schließlich soll der Estrich erst am Samstag gelegt werden, deshalb können wir den Sand nicht am Karfreitag so liegen lassen. Es sei denn, wir machen eine Strand-Party…..
Also haben wir den Sand erst mal wieder Heim geschickt…..
Dann kam gegen 8.00 Uhr der Zement. Das waren dann 3 Paletten zum abstellen. Der durfte dann Platz auf unserem Grundstück nehmen.
Nach einem kurzen Telefonat mit unserem Estrich-Leger, der den Sand bestellt hatte, sollte nun der 2 Versuch der Lieferung gestartet werden. Dieser hatte den Sand noch mal angefordet, mit der Bitte diesen seitlich auf unser Grundstück abzukippen.
Gegen 12.00 Uhr sollte es dann so weit sein.  Leider konnte der Fahrer sein Fahrzeug  nicht komplett an die kleine Mauer ranfahren,  sodass jede Menge Sand nicht auf dem Grundstück sondern erstmal unter den LKW landete. Also mussten wir schippen, schippen, schippen. Der LKW hatte seine Mühe über den Sand wieder auf die Straße zu kommen.  Was für ein STRESS!!
Gut, dass wir in unserer Straße noch eine Baustelle haben, Walter ist kurz rübergelaufen, um zu fragen, ob uns jemand mit dem Frontlader beim Beseitigen des Sandes behilflich sein kann.
Es dauerte nicht lange und der Frontlader kam angefahren,um unseren Sand von der Straße zu holen.Nach ein paar Minuten war das meiste von dem Haufen schon wieder weg. Schnell den Bauzaun drum rum. FERTIG
Die Fußbodenheizung liegt.
Vorher mussten wir noch die Noppenplatten auslegen und miteinander verbinden.  Das Verlegen der Platten war nicht schwer und ging recht fix. Man muss nur aufpassen, dass man nicht zu viel Verschnitt hat, denn die Menge hat bei uns gerade  so gereicht.
Darauf wurden dann die Rohre von der Fußbodenheizung verlegt.
Von ProHaus gibt es hier keinen richtigen Verlegeplan dafür.  Wir hatten eine Liste, auf der Stand, wie viel Meter von dem Rohr pro Raum zur Verfügung steht.
Da sollte man sich auch strikt dran halten, sonst  reicht das Rohr am Ende nicht.
Wie man das “Muster” (ich meine jetzt die Bahnen) verlegt, muss man sich vorher gut überlegen.  Ich finde, dass man diese Arbeit nicht ohne eine helfende Hand, die auch Ahnung hat, verlegen sollte.
Die Noppenbahn hat sich bei uns an den Ecken ein wenig nach oben gewölbt. Wir haben bewusst auf die Befestigung (sind so eine Art Dübel)  der Bahn mit dem Boden verzichtet, da diese den Schallschutz beinträchtigen könnte. Unser Estrich-Leger meint, das dies nicht nötig sein wird,  da unser Estrich ca. 120 Kg/m² schwer ist.  Dieses Gewicht würde die Platten auf jeden Fall unten halten.
Zu Zweit hat diese Arbeit ca. 2 Tage gedauert.
Und hier die Bilder dazu: