Dämmung

Seit heute ist das Dämmen für uns nun kein Thema mehr. Wir haben gestern die Decke im Erdgeschoss mit Wolle gefüllt.  Da die Sparren-Abstände recht groß sind, ist uns die Wolle leider wieder rausgefallen . Wir haben vom Ausbauberater den Tip bekommen, jeweils links und rechts in den Balken eine Schraube reinzubohren, diese würden dann das Rausfallen verhindern. Das haben wir auch getan und siehe da, die Wolle bleibt an der Decke hängen.

Wir sind froh, diesen Teil des Ausbaus hinter uns gebracht zu haben und freuen uns auf die nächste Etappe.

Das Streichen des Dachüberstandes wurde diese Woche fertig gestellt. Mit der mitgelieferten Farbe hätten wir locker das ganze 4x streichen können.Wir hatten von ProHaus insgesamt 4 Eimer bekommen, verbraucht haben wir insgesamt 2 Eimer. Mal schauen, ob wir die auf Ebay wieder los werden können.

Der HWR-Raum wurde mit den Spanplatten geschlossen. Das Gäste WC sowie der obere Flur im Bereich des Schafzimmers wurden einseitig beplankt. Damit das ganze auch Spaß macht und nicht zur Qual wird, haben wir hierfür einen Akkuschrauber der Firma MAKITA angeschaft. Der Akku hat sage und schreibe eine Ladezeit von 20 Min. Damit ist eine Dauerbenutzung gewährleistet.Simon, der uns am Samstag geholfen hat, hat in 5 Stunden ca. 400 Schrauben in die Platten versenkt!

Auch unsere Kleine hat fleißig mitgeholfen. Wir haben mal ein wenig sauber gemacht im neuen Haus. Meike hat nun Freundschaft mit unserem Kärcher-Staubsauger geschlossen. Der Boden wurde gründlich vom Staub der Dämmung befreit.

Auch unseren kleinen Bosch-Akkuschrauber konnte Sie gut gebrauchen, da wir ja noch die unteren Balken zwischen den Türen haben, durfte sie dort ein paar Schrauben versenken.

Die Dämmung im oberen Geschoss haben wir komplett fertig gestellt. Nun sind wir aktuell dabei die Decken im Untergeschoss zu dämmen. Hierzu haben wir die Außenwände im äußeren Brereich mit der 240 Dämmung einen halben Meter gedämmt. Laut Ausbauordner wären es ja 1 Meter. Aber da wir oben im Bad und Schlafzimmer einen hohen Kniestock haben und die restlichen Zimmer ohne Kniestock sind, reicht hier der halbe Meter.

Am Montag hatten wir wieder Besuch vom Ausbauberater. Walter hatte noch ein paar Fragen zu klären, bevor wir mit der Elektrik anfangen können. ProHaus hat für unser Haus ganze  22 Steckdosen geliefert. Das ist wohl Standard, aber wann wird dieser Standard mal wieder neu berechnet??? Wir wissen, dass wir nie und nimmer mit dieser Anzahl auskommen werden.

Mein Mann und - ich glaube auch meine Tochter-  sind absolute Technik-Freaks. Also werden wir wohl ein paar mehr Steckdosen im Haus verlegen.

  • Wärmedämmung, Maßnahmen zur Verringerung der Abgabe oder der Ausbreitung von thermischer Energie
  • Schalldämmung, Maßnahmen zur Verringerung der Abgabe oder der Ausbreitung von Luftschall oder Körperschall
  • Dämmstoff(Dämmmaterial)
  • Verdämmte Ladungfür Explosivstoff zur Druckerhöhung

(Quelle Wikipedia)

Ich hätte da noch folgende Ergänzungen:

- steht für Juckreiz

- steht für kribbeln in der Nase

- steht für jucken und brennen in den Augen

- steht für die Qual der Bauherrren, die Ihr Eigenheim selber ausbauen

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Diese Woche haben wir  weiter gedämmt.  Walter hat fleißig geschnitten und ich hab gedämmt. Fast fertig sind aktuell das obere Geschoss ( hier müssen wir nur noch die Ecken und ein paar Lücken füllen), sowie die Außenwände von Küche, Wohn- und Esszimmer. Die restlichen Räume sind teilweise schon außen und innen gedämmt.

Am heftigsten war das Dämmen im Treppenbereich. Hierzu hat mein Schatzi 2 Latten an der Außenwand und Bautreppe angebracht. Darauf haben wir dann unser Gerüst gestellt.  Um auf dieses Gerüst zu kommen haben wir zusätzlich noch eine Leiter dran gelehnt.

Und nun ratet mal, wer sich dort oben platzieren durfte!

Ich natürlich!!! Ich bin ja dafür, dass  Menschen an Ihren Ängsten arbeiten sollten. Und wenn jemand Höhenangst hat, so wie ich , der stelle sich gefälligst auf dieses Gerüst !

Tja, was soll ich sagen, kaum war ich da drauf,  wäre ich am liebsten wieder runter. Aber wir wollen  ja irgendwann mal darin wohnen und von alleine geht so eine Dämmung ja auch nicht an die Decke… also hab ich die Zähne zusammen gebissen und hab drauf los gelegt.  Walter hat das Gerüst gehalten und mir gut zugeredet.  Geholfen hat mir auch, dass meine Schutzbrille sofort angelaufen ist . Dadurch hab ich kaum noch was gesehen und dufte dann fast blind, die Dämmung anbringen.

Geheilt bin ich zwar immer noch nicht von meine Höhenangst, aber wir waren stolz,  diesen Teil der Dämmung hinter uns gebracht zu haben.

Zwischenzeitlich wurde der Dachüberstand 1x gestrichen. Dieses Wochenende steht dann der 2. Anstrich auf dem Plan.

Wir hoffen, diese Woche die Dämmarbeiten abschließen zu können, denn so langsam kann ich diese gelbe Wolle nicht mehr sehen.

Diese Woche haben wir angefangen unser Haus auszubauen. Angefangen haben wir mit der Dämmung. Zuerst haben wir die Außenwände im Wohnzimmer, Esszimmer, Küche und HWR-Raum gedämmt.

Danach ging es dann ins obere Geschoss. Auch hier haben wir uns an die Außenwände gemacht. Walter hat die Abstände an den Balken gemessen und die Maße direkt auf die Balken notiert. Somit hat er sich einiges an Rennerei erspart. So konnte er von weitem die Maße ablesen und die Wolle passend zuschneiden. Meine Aufgabe war es dann sie zwischen die Balken zu stopfen.

Das Dämmen empfand ich bis jetzt als nicht so tragisch. Habe es mir schlimmer vorgestellt. Aber wenn man entsprechende Schutzkleidung trägt ist es kein Thema. Das mitgelieferte Messer von Ursa fanden wir nicht so toll. Bei der 50 er Dämmung funzt es noch ganz gut, aber bei der dickeren Dämmung hatten wir Mühe. Wir haben uns kurzerhand für ein stinknormales Brotmesser entschieden, damit ging das Schneiden der Wolle am besten.

Am Wochenende haben wir oben dann die Decke im Schlafzimmer gedämmt,gar nicht so einfach, da die Wolle hierfür die stärkste und auch die schwerste ist. Das über Kopf arbeiten ist auch nicht wirklich lustig, es hat ein paar Lagen gebraucht, bis ich den Dreh raus hatte.Mann soll ja die Stöße recht bündig dämmen und immer wenn ich dann fertig war, hatte ich einen Spalt zwischen der 1 und der 2 Lage. Also musste ich die Lage wieder komplett raus nehmen. Trick ist, dass man von oben her beim stopfen immer leicht Richtung untereren Stoß stopft. Hoffe ich hab es einigermaßen verständlich ausgedrückt. Beachten muss man hierbei auch, dass im Deckenbereich die Wolle nach außen bündig an den Dachüberstand gedämmt werden muss, sonst hat man später Probleme mit den Kältebrücken. Wenn man hier aber sorgfältig fummelt, schiebt und prüft, ist dies aber auch keine größere Geschichte.

Am Samstag haben wir dann noch Unterstützung von Stefan bekommen. Er hat sich bereit erklärt die Arbeiten am Dachüberstand zu übernehmen. Angefangen hat er erstmal mit dem Zuspachteln der genagelten Löcher. Wir haben uns für das mitgelieferte Acryl entschieden. Dann fing es leider an zu regnen, so dass die weiteren Arbeiten auf Freitag verschoben wurden. So wie es aussieht können wir uns aber mit dem Dach noch Zeit lassen, das Gerüst bleibt vorerst stehen, bis die Fassade fertig ist.

Am Dienstag (17.05.2010) kam das Gussek Team, um das fehlende Fenster und die fehlenden Sturmverankerungen (insgesamt 16 Stck.) im EG-Bereich zu montieren. Dann wurden die kleineren Schönheitsfehler an den Fenstern und der Eingangstür beseitigt.