Außenfassade

Seit Samstag haben wir kein Gerüst mehr.

Morgens um 7.00 Uhr kam der Trupp von 3 Männern um das Gerüst abzubauen. Leise waren sie dabei nicht gerade. Die Nachbarn wird`s gefreut haben :-(

Leider mussten wir beim Abbau wieder Druck machen.  Die Arbeiten am Dach waren abgeschlossen und ProHaus hat den Abbau des Gerüstes frei gegeben.  Wir haben uns vergewissert, dass in der gleichen Woche abgebaut werden sollte.  Aber wie das halt so ist, kamen die Jungs nicht.

Daraufhin haben wir dann versucht den Gerüstbauer selber telefonisch zum Abbau zu bewegen.  Leider war für uns dann keiner mehr erreichbar, es ging schlechtweg keiner mehr ans Telefon.   Daraufhin muss wohl ProHaus ein wenig Druck ausgeübt haben (Bauverzögerungs-Anzeige) , denn es dauerte nicht lange und wir hatten eine Nachricht vom Gerüstbauer, dass der Abbau am Samstag erfolgt.

Nun sind wir richtig froh, dass unser Haus nun ohne Gerüst steht. Es sieht richtig toll aus!

Heute war der Kundendienst von ProHaus da. Wir hatten ja noch das Problem mit der Folie an unserem Dach. Da, wo das niedrigere Dachteil an das Höhere anschliest, muss der komplette Putz wieder runter, weil die Folie (Abdichtung) zu kurz angebracht wurde. Dadurch lief das Wasser in eine Art Mulde und kann nicht ablaufen.  Eine Schiene zur Abdichtung hätte hier leider nicht ausgereicht. Der Aufbautrupp hatte damals ein wenig geschludert.   Der Putz ist nun zum Teil runter und eine neue Folie wurde angebracht. Jetzt können die Verputzer wieder anrücken, um den Putz wieder anzubringen.  Wenn der Putz dann drauf ist, wird entschieden, was mit den verschmutzten Ziegeln passiert.

Dann war uns die Tag aufgefallen,  dass ein Fenstersims an der Frontseite nicht gerade angebracht wurde.  Auch dieses wurde wieder begradigt.

Alles in allem, hat der Kundendienst sehr ordentlich gearbeitet.

Aktuell sind wir gerade dabei  das obere Geschoss mit Rigips zu beplanken.  Die Stromkabel sind oben ebenfalls alle aus der Wand und teilweise angeschlossen.  Wir wollen sicher gehen, dass der Strom auch funzt, ehe wir die Zimmer anfangen zu spachteln.

Eure Martina

.. das liegt daran, dass noch einige Dinge am Haus auszubessern sind.
1 )
Beim Verputzen des Daches (die Stelle die beim Pulthaus über steht) wurde leider nicht sauber abgeklebt. Dadurch wurde die linke Dachhälfte mit dem Putz eingesaut. Sieht nicht wirklich schön aus  :-(
Die Firma Kress hatte gestern zwar die Verputzer zum Reinigen geschickt, aber viel gebracht hat es nicht. Es sieht nach wie vor sehr schmierig aus.
Herr Norman, unser Bauleiter meinte,   wenn die Reinigung nichts bringt, auf jeden Fall die Ziegel ausgetauscht werden müssen. Und das sind nicht gerade wenige!!
Wir sind gespannt, was der Kundendienst von ProHaus nächste Woche dazu meint.
2)
Nächste Woche wird die offene Stelle auf dem Dach ( ich hatte ja bereits schon davon berichtet) vom Kundendienst geschlossen, dann ist erst das saubere Beiputzen möglich, abschließend wird dann oben eine Schiene angebracht, damit das Dach auch 100% dicht ist.
3)
Bei der Montage der Regen-Rohre haben wir festgestellt, dass der Winkel an der linken hinteren Hausecke nicht stimmig ist und das Rohr am Anfang ziemlich weit von der Wand sitzt.  Das liegt daran, dass  das  Anschlussteil nach unten  zu weit außen sitzt.  Dies war ein Montagefehler vom Hausaufbau und wird in den kommenden Tagen vom Kundendienst reguliert.
4 )
Am Dach befinden sich Ziegel die zur Lüftung unten eine kleine Lücke/Schlitz haben. Dort konnten wir bei genauerer Betrachtung  keine Gitter finden. Diese werden ebenfalls vom Kundendienst nachträglich eingebaut.
Wir hoffen,  dass die oben genannten Punkte bald erledigt werden ( wovon wir aber fest ausgehen) ,  damit wir endlich das Gerüst freigeben können.  Denn so langsam müssen wir auch mal das Grundstück bereinigen und weitere Vorbereitungen treffen für die Hausanschlüsse.
Aktueller Stand vom Innenausbau seit dem letzten Bericht:

Die Folie ist fast komplett an den Wänden und Decke. Es fehlt noch der Treppenaufgang und die Decke in der Küche und Esszimmer. Knifflig waren die Decken im Flur und Wohnzimmer.
Wir wollen überall LED Leuchten einbauen (5 im Flur und 15 im Wohnzimmer), diese benötigen eine gewisse Tiefe, sodass wir die Folie an den Stellen wo die Leuchten hin sollen eindrücken mussten, dann lagen da teilweise auch noch die Stromkabel dazwischen, sodass wir ganz schöne Wellen in der Decke haben. Deshalb konnten wir die Bahn nicht gerade tackern, was zu Folge hatte, dass der Abschluss an der Wand ziemlich wellig war. Damit wir aber die Rigipsplatten plan an die Wand bekommen , mussten wir mit viel Schneiderei und Abkleberei das ganze wieder bereinigen.
Das Abkleben ist ja eher mein Part im Bau und damit sich Walter nicht langweilt, hat er in der Zwischenzeit die Verkleidung des Kamins im Gäste-Zimmer erledigt. Wieder eine hässliche Ecke, die verschwunden ist.
Der Sockel für die Heizung wurde gefliest.  Eigentlich wollten wir vom Baumarkt die gleichen Fliesen nehmen wie für den Boden. Allerdings stellte sich heraus, dass diese nicht vorrätig sind und wir 2 Wochen hätten warten müssen. Wollen wir aber nicht. Also haben wir uns für andere Fliesen entschieden, was nicht so schlimm ist, denn man sieht diese eh kaum, weil die Heizung ja drauf steht.
Aktuell versuchen wir gerade den Stapel mit den großen Rigipsplatten zu minimieren und verkleiden gerade die Wände damit. Denn wir müssen erstmal wieder Platz schaffen, damit wir das Gerüst in der Küche / Esszimmer stellen können.  Nur so können wir die Folie gescheit an die Decke tackern. Das wird dann auch wieder so eine „Wellengeschichte“ werden :-(

Und hier noch ein paar Foddos zum gugge..

Eure Martina

Und es sieht soooo schön aus :-

Angefangen haben Sie am Montag letzter Woche. Es wurden an 2 Tagen folgende Arbeiten ausgeführt:

  1. Abkleben der Fenster und Türen
  2. Vorgrundierung farblos
  3. Montage Leiste am Sockel
  4. Anbringung einer orangenen Gewebebahn an der gesamten Fassade
  5. Anbringung der Bewegungsfugenprofile (für die Wandtrennfuge an den Ecken)
  6. Vorgrundierung in beige/grau

Nach ca. 1,5 Tagen waren die Jungs mit dem kompletten Vorarbeiten fertig. Nun musste die Vorgrundierung in beige/grau mindestens 2 Tage trocken und eigentlich sollte es am Freitag mit dem Anbringen des farblichen Putzes beginnen.

Gekommen sind sie dann aber erst am Montag gegen 15.00 Uhr. Und jetzt wurde es spannend.

Ich dachte, dass der Putz nun direkt auf die Vorgrundierung aufgetragen wird. Aber es wurde vorher nochmal eine weiße Farbe aufgebracht,  welche aber in kürzester Zeit getrocknet war.

Aufgetragen wurde zuerst der graue Putz. Ich war richtig gespannt, wie der Farbton ausfällt. Schließlich ist die Bemusterung ja schon über einem halben Jahr her. Da konnte ich mich gar nicht mehr so richtig erinnern. Erst kam mir der Grauton recht hell vor aber je mehr aufgetragen wurde desto besser hat es mir gefallen. Beim trocknen wurde er dann eine Nuance dunkler.  Der Putz  von der Firma Carporol ist vorgefärbt und kommt direkt aus dem Eimer.  Das Streichen des Hauses entfällt dadurch komplett.

Ihr glaubt ja gar nicht wie schnell die 3 Jungs den Putz an die Wand gebracht haben. Innerhalb von 1,5 h war der vordere und die Hälfte vom seitlichen Teil verputzt.

Weiter ging es dann am nächsten Tag. Pünktlich um 7.00 Uhr trafen die Jungs auf der Baustelle ein. Der restliche Putz wurde an diesem Tag aufgebracht.

Bei der Abnahme, habe ich noch ein paar Kleinigkeiten entdeckt, die sofort anstandslos ausgebessert wurden. Leider konnte ich nicht aufs Dach gehen, um mir dort die Arbeiten anzuschauen, wegen meiner blöden Höhenangst. Walter war leider dienstlich unterwegs.

Gegen 16.00 Uhr durften die Verputzter dann die Heimreise antreten.

Walter ist dann am Abend nochmal aufs Gerüst um nach dem Dach zu schauen, leider ist oben eine Plane zum Abdichten noch hochgeklappt und noch nicht richtig verputzt. Haben es gleich bei ProHaus reklamiert. Das muss nochmal nach gearbeitet werden.  Dann haben wir nochmal einen Bauleiter angefordert,  der sich den Sockel nach dem Putz anschauen soll. Ansonsten ist alles so weit in Ordnung.

Dann haben wir auch gleich unsere Eingangstür ausgepackt, um zu sehen, wie sie sich ins Gesamtbild eingliedert.

Ich glaub ich muss mich erst noch an das Rot gewöhnen. Ich würde lügen, wenn ich schreiben würde, dass sie mir auf Anhieb super gefällt.

Eines muss ich ja noch anmerken: Ich  schreibe nicht gern schlecht über Bauarbeiter,  aber das waren bis jetzt die komischsten Bauarbeiter, die wir auf der Baustelle hatten.

- Kommunikation sehr schleppend und träge, wenn überhaupt nur das Nötigste.

- Humor… Fehlanzeige, also gar nicht lustig.

- Locker…. vergiss es!

Aber darauf kommt es ja nicht an!  Was zählt ist das Ergebnis.

Was nutzen einem die lustigsten Arbeiter, wenn am Ende nix bei raus kommt.

In diesem Sinne, einen schönen Abend !

Eure Martina

Gestern am Mittwoch gegen 12.00 Uhr wurden die Mauerarbeiten an unserm Haus fertig gestellt. Die 2 Jungs aus Nordhorn haben Ihre Arbeit super erledigt. Aber schaut selbst….

Am Dienstag um 15.00 Uhr sind 3 Jungs zum Mauern bei uns eingerückt. Sie haben sich nicht lange aufgehalten und sofort mit den Vorbereitungen angefangen.

Gegen Abend war dann das EG entlang der Seite von unserem Wohnzimmer gemauert gewesen.

Die Steine werden dabei nicht anliegend an das Styropor sondern mit Abstand angebracht. Damit das ganze nicht instabil ist und wieder um fällt, werden dickere Drähte am Haus befestigt und ins Mauerwerk eingemauert.

Am nächsten morgen haben wir dann festgestellt, dass die Steine nicht über die Kante der Bodenplatte raus ragt, sondern fast bündig aufhörte. So weit wir in Erinnerung hatten, sollten die Steine und somit die Wand am Sockel über die Bodenplatte überstehen. Die Maurer meinten, das wäre so in Ordnung und ginge nicht anders..

Wir haben dann lieber mal unseren Architekten Herr Göcker angerufen und gefragt, ob das so bleiben kann. Wir wollten nicht warten, bis das Haus komplett fertig ist und dann erst nach haken.

Herr Göcker hat sich sofort darum gekümmert und nach Rücksprache mit ProHaus gemeint, dass so was aufgrund von Toleranzen in der Herstellung der Bodenplatte und Hausaufbau schon mal passieren kann. Die Steine können nicht weiter raus gemauert werden, da es sonst eine Lücke zu den Fenstern in den Ecken am Versatz gibt. Wäre unser Haus quadratisch, praktisch gut, dann hätte man da besser nach außen ausgleichen können. Wir vermuten, dass entweder die Bodenplatte zu groß oder aber das Haus zu klein ist. Wir werden da aber auf alle Fälle nochmal nachmessen.

Für die Lösung des Problems gäbe es aber eine Standardlösung. Der Verputzer muss dann eine Schiene am Sockel anbringen. Darauf würde dann der Putz landen. So genau hab ich das nicht verstanden, werde aber näher davon berichten, wenn der Verputzer da war.

Dann waren noch 2 Männer von ProHaus bei uns auf der Baustelle um sich den Sachverhalt anzuschauen, zufällig waren sie gerade in der Nähe. Es wurden ein paar Photos gemacht und dann sind sie auch schon wieder weiter gefahren.  Später haben wir erfahren , das die 2 Männer die obersten Chefs von ProHaus waren.

Am Ende des Tages war die hintere Front unseres Hauses komplett gemauert.

Weiter ging es dann am Donnerstag mit der vorderen Seite unseres Hauses. Die Hälfte wurde gemauert. Dann war für die Jungs „Wochenende“ angesagt. Weiter geht es dann am Montag…..

18.08.2011

NACHTRAG:

Wir haben mal unser Haus nachgemessen. Die Außenmaße sind korrekt.  Die Bodenplatte ist dann wohl ein wenig zu groß geraten.