Estricharbeiten

Seit gestern ist unsere Heizung im Betrieb und es läuft das Aufheizprogramm für den Estrich.

Zuvor mussten noch einige Dinge erledigt werden:

- Anruf bei der Stadtwerke und fragen, wann die Zähler gesetzt werden können.

- Termin mit dem Heizungsbauer vereinbahren, damit die restlichen Rohre angebracht werden können

- Termin mit dem Schornsteinfeger zur Kontrolle der Heizung/Endabnahme

Also wurden wieder viele Telefonate geführt und Termine abgestimmt, damit wir schnellstmöglich die Heizung in Betrieb nehmen können.

Ich bin richtig froh, dass Walter alles geregelt hat, ich wäre damit im Moment ein wenig überfordert gewesen.

Wir rechnen mit ca. 2,5 Wochen Aufheizprogramm für den Estrich und hoffen, dass dann der Fußboden belagsreif sein wird.

Seit gestern dürfen wir unser neues Heim wieder betreten.  Eine ganze Woche sollten wir den Bau komplett geschlossen halten, damit der Estrich genug Zeit hat anzubinden.  Das Wasser lief bis dato auch schon ganz gut an den Scheiben runter.  Am liebsten hätten wir schon früher die Fenster aufgemacht, aber wir wollten uns an die Vorgabe des Estrichlegers halten.

Die gespachtelten Wände haben keinen Schaden davon getragen und hat unsere Entscheidung vor dem Estrich zu spachteln eigentlich nur bestätigt. Ein guter Tip vom Estrichbauer war,  die Löcher von unseren Deckenleuchten abzukleben.  Die aufsteigende Feuchtigkeit bekommt man sonst aus den Decken kaum mehr raus.

Jetzt heisst es noch 2 Tage Stoßlüften und zwar nur an einer Seite des Hauses, weil keine Zugluft entstehen darf.  Damit vermeiden wir ein Reißen oder Hochbiegen des Estrichs an den Ecken. Danach können wir dann munter die Fenster öffnen, wie es uns gefällt.

Wir werden jetzt ca. 5-6 Wochen noch Ruhe halten (auch wenn´s  schwer fällt)  und erst dann mit der Grundierung der Wände beginnen, wenn das Aufheizen des Estrichs abgeschlossen ist. Denn hierbei wird auch wieder Feuchtigkeit in den Raum abgegeben, die erst raus muss.   Beim Grundieren sollen die Wände ja trocken sein und wir befürchten, dass  mit der Grundierung die Wände auch nicht vollständig austrocknen können , da die Wandoberfläche ja dann Qasie versiegelt ist.

Juppieh!!!!! Der Estrich ist drin!!  :-)

Die Jungs waren echt fleißig und es sieht schon mal toll aus !  Die Ausbauphase ist nun somit fast beendet. Wir müssen lediglich noch das Treppenhaus schließen, da hier ja noch die Bautreppe befestigt ist.

Der Estrich  (Anhydrit)  muss  ca. 3-4 Wochen brav trocknen.  Danach müßte er dann Belagsreif sein.

In der Zeit heißt es Fließen, Tapete, Badmöbel  und diverese “Kleinigkeiten” aussuchen gehen.

Wir wünschen unseren Leseren ein schönes Osterfest und bis dahin alles Gute!

Liebe Grüße

Eure Martina

21.05.2012/Nachtrag:

Nach heutige Feuchtigkeitsmessung, lagen wir mit der Belagsreife von 3-4 Wochen völlig daneben.  Heute liegt der Estrich nun fast 7 Wochen und er ist immer noch zu feucht.

Morgens um 6.15 klingelte es an unserer Haustür. ” Guten Morgen! Wo kann ich den Sand abkippen?”.
Ok, wir wussten, dass heute der Sand für den Estrich kommen soll. Nur 16 Tonnen!!!!! -Das wussten wir nicht. Also stellte sich die Frage, wohin mit dem ganzen Sand.
In unsere Einfahrt war nicht möglich, da wir eine Sickergrube mit Betondecke auf der Erde haben, die würden dem Gesamtgewicht des LKW (Schätzungsweise 36Tonnen niemals Stand halten)
Mitten auf die Straße ging auch nicht, da der LKW laut Aussage des Fahrer den Sand nur nach hinten kippen kann.  Schließlich soll der Estrich erst am Samstag gelegt werden, deshalb können wir den Sand nicht am Karfreitag so liegen lassen. Es sei denn, wir machen eine Strand-Party…..
Also haben wir den Sand erst mal wieder Heim geschickt…..
Dann kam gegen 8.00 Uhr der Zement. Das waren dann 3 Paletten zum abstellen. Der durfte dann Platz auf unserem Grundstück nehmen.
Nach einem kurzen Telefonat mit unserem Estrich-Leger, der den Sand bestellt hatte, sollte nun der 2 Versuch der Lieferung gestartet werden. Dieser hatte den Sand noch mal angefordet, mit der Bitte diesen seitlich auf unser Grundstück abzukippen.
Gegen 12.00 Uhr sollte es dann so weit sein.  Leider konnte der Fahrer sein Fahrzeug  nicht komplett an die kleine Mauer ranfahren,  sodass jede Menge Sand nicht auf dem Grundstück sondern erstmal unter den LKW landete. Also mussten wir schippen, schippen, schippen. Der LKW hatte seine Mühe über den Sand wieder auf die Straße zu kommen.  Was für ein STRESS!!
Gut, dass wir in unserer Straße noch eine Baustelle haben, Walter ist kurz rübergelaufen, um zu fragen, ob uns jemand mit dem Frontlader beim Beseitigen des Sandes behilflich sein kann.
Es dauerte nicht lange und der Frontlader kam angefahren,um unseren Sand von der Straße zu holen.Nach ein paar Minuten war das meiste von dem Haufen schon wieder weg. Schnell den Bauzaun drum rum. FERTIG