Bodenplatte

Wir haben es erstmal geschafft! Nun kann das Haus kommen. Wir haben heute die Abdichtung der Bodenplatte fertig gestellt. Walter hat ziemlich lange recherchiert, wie wir die Bodenplatte am besten abdichten. Wir wollen schließlich nur das Beste für unser Traumhaus. Gar nicht so einfach, es gibt unzählige Arten die Platte nach der DIN 18195-1 oder V60ALO1 oder G200 abzudichten. Eigentlich hätten wir auch ohne eine Abdichtung leben können, da unser Haus ja ohne Keller gebaut wird und wir von der Höhe her recht hoch liegen. Aber sicher ist sicher.

Und so haben wir uns für die Bauder Abdichtungslage kaltselbstklebend entschieden. Die  ist sehr robust, schließlich werden wir auf dieser Folie noch recht lang rumlaufen müssen bevor wir zum Estrich kommen. Davor haben wir aber erstmal am Donnerstag den Bitumen-Voranstrich aufgetragen. Dieser muss ca. 3 Stunden trocknen.

Am Freitag haben wir das schöne Wetter ausgenutz und in ca 4,50 h die Abdichtungsbahn aufgeklebt.  Am Anfang haben wir noch experimentieren müssen, ist nicht so einfach gewesen, da die Bahn höllisch klebt. Heißt: Wir hatten jeweil´s nur einen Versuch, denn abmachen war da nicht mehr. Was klebt das klebt. Aber bei den letzten Bahnen hatten wir den Dreh dann raus.

“Lang nicht gesehen!”… so wurde ich heute von unserem Architekten begrüßt.  Unsere Baustelle würde nun ohne Garage so leer aussehen. Recht hat er…

Dann machte er sich an die Arbeit unsere Bodenplatte zu vermessen.  Alles paletti! Wir haben nur eine Höhendifferenz von 1cm.  Das ist wohl perfekt!

Zwischenzeitlich haben wir auch den Ordner mit den Ausbau-Anweisungen von ProHaus erhalten.  Ich mag mir den noch gar nicht anschauen… sonst wird meine Ungedult auf das Haus noch größer.

Es ist geschafft!

Heute wurde unsere Bodenplatte fertig gestellt. Und wie die Tage zuvor auch,  standen die Mitarbeiter von Gussek pünktlich um 7.00 Uhr auf der Matte.

Zuerst wurde die Plane und dann die Stahlmatten auf den Grund gelegt.  Dann dauerte es nicht mehr lange und der Laster mir der Betonpumpe und der Betonmischer trafen ein.  Insgesamt wurden 3 Laster mit Beton für das Ausgießen der Platte benötigt. Danach wurde alles glatt gestrichen. Um 11.30 Uhr war dann alles erledigt und die Mitarbeiter von Gussek konnten Ihre Heimreise antreten.

Wir möchten der Firma Gussek/Kellerbau nochmal unseren Dank aussprechen.  Sie haben Ihre Arbeit schnell und ordentlich erledigt.  Wir können diese Firma nur weiter weiterempfehlen.

Es hat schon Vorteile, wenn man direkt neben der Baustelle wohnt. Man bekommt einfach viel mehr mit.

Heute morgen um 7.00 war das 2 Mann-Team von Gussek eingetroffen. Es wurden noch restliche vorbereitende Arbeiten zum buddeln erledigt und dann hätte es eigentlich schon los gehen können. Allerdings lies der bestellte Bagger auf sich warten. Anscheinend gab es ein kleines Missverständnis bei der Organisation. Nach diversen Telefonaten machte sich  der leicht angsäuerte Gussek-Mitarbeiter auf den Weg , um den Bagger selbst in Mainz abzuholen. Mit ca. 2 stündiger Verspätung konnte dann mit dem Aushub für das Fundament begonnen werden.  Und da der Beton für  15.30 Uhr angekündigt war, musste nun ein wenig schneller gebaggert werden.

Um 12.00 Uhr dannn die nächste Überraschung! Viel zu früh kam nun schon der Laster mit der Betonpumpe. Dieser musste dann noch ca. 2,5 Stunden bei uns auf der Hauptstraße parken, da die Erdarbeiten ja noch nicht erledigt waren. Dies ließ die Laune des Gussek-Mitarbeiters weiter in den Keller sacken. Der Arme! Mir hat er ein wenig Leid getan.  Aber er hat ordentlich Gas gegeben. Leider konnte er deswegen nicht die Erde auf einer Stelle abladen. So hatten wir es heute morgen vereinbart. Er hätte dadurch  einfach zu viel Zeit verloren. Also stapelt sich nun der Erdaushub rings um die Bodenplatte. Unser Grundstück sieht echt schlimm aus, dabei hasse ich Unordnung. Aber daran werde ich mich wohl noch gewöhnen müssen.

Um 14.30 rückte dann auch schon der Laster mit dem Beton an. So langsam füllte sich dann das Loch für die Fundamente. Es spritze recht hoch, da der Schlauch von der Pumpe lt Aussage vom Fahrer  angeblich nicht tiefer gehalten werden könne. Und schon wieder hatte es den armen Mitarbeiter von Gussek getroffen. Im Gesicht, auf der Hose, auf den Schuhen..überall hatte er den Beton abbekommen. So was hat er noch nicht erlebt, es wäre sonst nie ein Problem gewesen, den Schlauch tiefer zu halten…

Wir waren dann noch zwischenzeitlich mit unserer Tochter beim Ohrenarzt.  Als wir zurück kamen, war die Verschalung schon fast erledigt.

Also ich muss nochmal den Mitarbeitern von Gussek ein Lob aussprechen. Sie haben es geschafft, den Zeitplan einzuhalten, obwohl das mit dem Bagger heute morgen nicht reibungslos geklappt hat. Nun sind wir gespannt, was morgen noch so alles passiert.

Heute wurden die restlichen Arbeiten von der Firma Bonifer erledigt. Es wurden noch insgesamt 2 Laster voll Kies auf dem Boden verarbeitet.

Als wir vom Mittagessen nach Hause gekommen sind, stand schon ein neuer LKW mit den Betonstahlmatten vor der Tür. Gut dass wir da waren,  der Fahrer hatte das gesamte Paket teilweise auf das vorbereitete Grundtück gelegt.  Da wir  morgen Besuch vom Vermesser Herr Schmitz und der Firma Gussek bekommen, wären die bestimmt hoch erfreut gewesen. Der Fahrer meinte, der Bagger wird morgen die Stahlmatten richtig verteilen, das wäre kein Problem und außerdem könne er die Matten sonst niergends absetzten.

Der Fahrer musste das Paket auf meinen eindringlichen Wunsch  nochmal umsetzten, so dass das zu vermessende Grundstück nun frei geblieben ist.  Ich hab nun mal einen Ordnungs-Tick *grins* Ich konnte mir auch den Satz “Na.. geht doch!” leider nicht verkneifen. Aber der Fahrer war mir nicht böse und meinte nur ” Die Frauen sind halt so!”

Nachtrag:

Überraschenderweise waren der Vermesser und fast zeitgleich 2 Mitarbeiter von Gussek eingetroffen. Es wurde eine grobe Vermessung  des Baugrundes vorgenommen. Wir dachten ja , dass es erst morgen weiter geht. Aber so kann man sich täuschen *freu*

Heute war es so weit. Der Beginn mit dem Bau der Bodenplatte war für uns richtig aufregend.
Um 7.30 Uhr kam der 1 von 3 Roll-Containern. Darin sollte der Erdaushub entsorgt werden.Dann dauerte es nicht lange und der Bagger von der Firma Bonifer aus Offenbach stand vor unserer Tür.
Es sollten rund 15 cm Boden mit dem Bagger abgetragen werden. Es war schon erstaunlich, wie schnell das mit dem Bagger ging. Wir vermuten allerdings, dass der Baggerfahrer ein wenig zu viel von unserem Grundstück abgetragen hat. Unser Grundstück ist zur Straßenseite leicht abschüssig, was man so auf den ersten Blick gar nicht vermuten mag.
Geplant war für morgen die Vermessung des Grundstückes. Dieses muss nun leider auf Mittwoch verschoben werden, da mehr Kies aufgeschüttet werden muss als erwartet. Daher vermuten wir, das der Fahrer sich ein wenig verschätzt hat.