Innenausbau

Diese Woche haben wir die Küche und das Esszimmer fertig gestellt. Es wurde fleißig tapeziert und gemalert.

Zur Zeit hab ich den absoluten „grau-Tick“. Die Wände wurden komplett in einem hellen Grau gestrichen. Die Fensterleibung haben wir weiß belassen, da die hellgrauen Fenster so besser zur Geltung kommen.

Da wir erst gegen Abend fertig geworden sind, habe ich die Gelegenheit genutzt mal unsere Bodenstrahler zu fotografieren.

Bilder von der gemalerten Küche und Esszimmer werde ich bei Tageslicht noch machen und hier einstellen.

In der nächsten Woche steht die Lieferung der Küche auf dem Plan. Wir sind schon sehr gespannt und können es kaum noch abwarten.

Hier ein kurzer Erfarungsbericht über unsere Montage der Fenstersims . Wir haben die Standart-Sims von ProHaus damals aus der Bemusterung rausgenommen und uns für Granit entschieden.  Also ab in den Baumarkt, den  Granit ausgesucht und gleich dort passend zuschneiden lassen. Wir haben für beide Sims incl. Zuschnitt 40 EUR bezahlt. Wie wir finden – ein echt guter Preis !  :-)
Dann ging es an den Einbau:
Die Folie wurde an der Stelle, wo die Unterfütterung angebracht wird gekürzt und mit dem Eurasol-Klebeband am Fenster  abgedichtet.  Für die Unterfütterung wurde im  unteren Fenster eine Span- und Rigipsplatte  benötigt .  Im oberen Fenster haben wir 2 Spanplatten festgeschraubt. Auf diese Unterfütterung wurde dann der Granit-Sims befestigt. Der untere Wandanschluss wird im Anschluss noch beigespachtelt.

Unser Fliesenleger wollte schon mal mit den Wänden in den Bädern anfangen, da ja aktuell noch der Estrich trocknet und somit mit dem Boden nicht angefangen werden kann.  Wir meinten dann, dass wir  vorher die Wand im Duschbereich mit der blauen flüssigen Dichtfolie einpinseln müssen, bevor er im Gästebad  mit dem Anbringen der Fliesen anfangen kann.

Unser Fliesenleger hat uns davon abgeraten und das Anbringen eines Dichtflieses empfohlen. Das einfache Anstreichen der Dichtung hätte bei weitem nicht den gleichen Effekt wie das Dichtflies.  Damit ein vergleichbares Ergebnis erzielt würde, hätten wir die Wand mind. 6-8 mal streichen müssen .  Das Flies ist zwar teuerer, aber wir haben somit ein besseres Gefühl und müssen uns über den Nässeschutz keine Sorgen mehr machen und können es nur weiterempfehlen.

Das Anbringen hat dann unser Fliesenleger übernommen (durften wir nicht ;-) ). Das Flies wird mit Fliesenkleber an die Wand gebracht und kann dann nach kurzer Trocknung ganz normal gefliest werden.

Diese Woche wurden wieder viele Dinge auf unserer TO-Do-Liste abgearbeitet:

1) Es wurde das Aufmaß durch Herrn Vieten von der Treppe genommen.  Voraussichtlicher Liefertermin  1. Juni-Woche.  Wir sollen  bis dahin die Bautreppe abmontieren, die Wände zu machen,  dort wo die Treppe am Boden angebracht ist die Löcher verschließen und dann schön drüber fliesen.

2) Das Aufmaß von unserer Küche wurde ebenfalls genommen, alles passt und wir haben die Küche für Ende Juni zum Aufbauen bestellt.

3) Unser Gas-Wasser-Installateur hat unser Wasser und Gas im HWR soweit fertig angeschlossen. Jetzt fehlen nur noch die Zähler von der Stadtwerke. Diese werden durch den Installateur beantragt.

Mit dem Anschluss der Heizung müssen wir noch warten, hier müssen noch ein paar Rohre angeschlossen werden.  Wir rechnen mit der Fertigstellung in der nächsten Woche, denn dann wollen wir mit dem Aufheizen des Estrichs beginnen.

Aktuell wird bei uns ums Haus der Kanal angeschlossen. Sieht nicht wirklich toll aus..überall Erde und Gräben…ich kann es langsam nicht mehr sehen.

Mehr zum Thema Kanalanschluss folgt nach Fertigstellung

Bis bald!

Eure Martina

Die Fußbodenheizung liegt.
Vorher mussten wir noch die Noppenplatten auslegen und miteinander verbinden.  Das Verlegen der Platten war nicht schwer und ging recht fix. Man muss nur aufpassen, dass man nicht zu viel Verschnitt hat, denn die Menge hat bei uns gerade  so gereicht.
Darauf wurden dann die Rohre von der Fußbodenheizung verlegt.
Von ProHaus gibt es hier keinen richtigen Verlegeplan dafür.  Wir hatten eine Liste, auf der Stand, wie viel Meter von dem Rohr pro Raum zur Verfügung steht.
Da sollte man sich auch strikt dran halten, sonst  reicht das Rohr am Ende nicht.
Wie man das “Muster” (ich meine jetzt die Bahnen) verlegt, muss man sich vorher gut überlegen.  Ich finde, dass man diese Arbeit nicht ohne eine helfende Hand, die auch Ahnung hat, verlegen sollte.
Die Noppenbahn hat sich bei uns an den Ecken ein wenig nach oben gewölbt. Wir haben bewusst auf die Befestigung (sind so eine Art Dübel)  der Bahn mit dem Boden verzichtet, da diese den Schallschutz beinträchtigen könnte. Unser Estrich-Leger meint, das dies nicht nötig sein wird,  da unser Estrich ca. 120 Kg/m² schwer ist.  Dieses Gewicht würde die Platten auf jeden Fall unten halten.
Zu Zweit hat diese Arbeit ca. 2 Tage gedauert.
Und hier die Bilder dazu:
Und ich habe meinen Baublog nicht vergessen nur ein wenig vernachlässigt.
Ich finde es immer schade, wenn auf anderen Baublogs die Berichte einfach eingestellt werden und man gar nicht weiß, wie es nun weiter gegangen ist.
Ich hatte mir vorgenommen immer fleißig zu schreiben. Und siehe da…mein letzter Eintrag war am 14.12.2011 !!!
Ich gelobe Besserung !!
Aber nun zu dem, was in der Zwischenzeit passiert ist:
Januar- Februar 2012:
In dieser Zeit wurden die restlichen Räume mit Rigips verschlossen. Der HWR-Raum fertig gespachtelt grundiert und  mit weisser Farbe vorgestrichen.  Ich bin noch am überlegen, ob  wir hier später noch Tapete an die Wand bringen.  Aber das hat ja noch Zeit bis nach dem Fliesen.
Danach machten wir mit unserer meist gehassten Arbeit weiter.
Dem Spachteln, Schleifen und wieder Spachteln und wieder schleifen im ganzen Haus.
Das feine Nachschleifen mit dem Schwabbel hab ich übernommen. Ich war dabei teilweise so gut, dass Walter irgendwann mal meinte, ich solle sein gespachteltes Werk nicht komplett wieder runter schleifen UPS…ich wollte es ja nur schön flach und eben haben…
März 2012:
Die Hausanschlüsse wurden Mitte März von der Stadtwerke Rüsselsheim gelegt. Leider konnten diese Arbeiten nicht früher erledigt werden, da wir im Januar und auch teilweise noch im Februar Bodenfrost hatten.
Laut Vorgabe von der Stadtwerke, waren wir dazu verpflichtet, einen Mehrspatenanschluss legen zu lassen. Dies hat den Vorteil, dass für alle Leitungen nur eine Hausdurchdringung vollzogen wird.
Die Arbeiten für den Hausanschluss war innerhalb von 2 Tagen erledigt. Danach hieß es dann das Loch im Hauswirtschaftsraum zu verschließen. Hierfür haben wir umliegenden Schotter mit Schippe und Eimer ins Haus getragen und ins Loch gefüllt. Abschließen wurde dann oben  Beton eingegossen.
Nach dem Spachteln und dem Anschluss des Hauses, konnten wir dem Estrichleger grünes Licht für die vorbereitenden Arbeiten zum Estrich geben.
Es wurden zu erst der blaue Randstreifen an die Wand getackert und danach die Fußbodendämmung ausgelegt . Zum Schluss kam noch eine schwarze Folie auf die Dämmung. Leider habe ich von diesen Arbeiten keine Bilder gemacht. Daher hier nur die Beschreibung.
Jetzt sind wir wieder am Zug und müssen noch die Noppenplatte für die Fußbodenheizung verlegen, damit wir dann  die Rohre für die FB-Heizung legen können.

Es sind ja schon ein wenig her, seit dem ich das letzte mal berichtet habe. Ich hab ein wenig den Überblick verloren, wann wir was gemacht haben.

Also gibt es hier ein Update nach Räumen sortiert.

Hauswirtschaftsraum:

Die Heizung steht nun auf dem fertig gefliesten Sockel. Beim rein tragen haben wir 4 starke Männer zum helfen engagiert. Leider steht diese nun ein wenig schief auf dem Sockel, da das Styropor unter dem starken Gewicht nachgegeben hat. Da müssen wir noch ein wenig ausgleichen, damit sich der Sockel zusammen mit dem Estrich dann wieder gerade ausgleicht.

Die Wände und die Decken wurden zwischenzeitlich mit Rigips beplankt. Die Wände sind mehrfach gespachtelt und geschliffen worden. Keine schöne Arbeit, ich hab nach dem Schleifen ausgesehen wir ein Schneemann !

Weiter geht es dann mit dem Spachteln der Decke. Wir freuen uns schon drauf!

Eingang/Flur:

Auch hier haben wir die Wände und Decke  mit Gipsplatten beplankt.

Wohnzimmer:

Die Wände und der Stahlträger sind mit Rigipsplatten beplankt. Die Lattung für die Decke wurde ebenso montiert.

Stromkabel für die Deckenbeleuchtung ist vorbereitet und liegt auf der Lattung. Dies hat wieder ein wenig Zeit beansprucht, da wir ja dort 15 Strahler einsetzen wollen.

Leider haben wir im Wohnzimmer und auch im Esszimmer festgestellt, dass die großen Fenster nicht richtig festgeschraubt waren. Wenn man feste dagegen gedrückt hat, hat der ganze Rahmen hin und her gewackelt. Wir haben das festgestellt, weil auf einmal die Fenstertüren nicht mehr gescheit geschlossen haben.

Der Fehler wurde aber zwischenzeitlich vom Kundendienst behoben.

Schlafzimmer/ Meikes Zimmer/ Gästezimmer:

Die Zimmer sind fast fertig. Hier muss ich nur noch einmal schleifen.

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Der Strom wurde einmal komplett geprüft. Wir wollten ehe wir die Wände spachteln sicher gehen,

dass alles funktioniert. Wir haben nur im Gästezimmer eine Steckdose, die nicht geht. Ist aber nicht tragisch, bei der Menge an Dosen ist es leicht zu verschmerzen. Ansonsten funktionieren alle Steckdosen und Lampen Einwandfrei.

Ach hatte ich schon erwähnt, dass wir unser Bad oben wieder geändert haben. Mir hatte  die Position des WC neben der Badewanne nicht 100 % gefallen. Also haben wir beschlossen, die Badewanne unter die Schräge zu setzen und die Toilette neben dem Fenster. Unser Gas/Wasser-Monteur hat es gefreut: Schließlich durfte er die ganze Konstruktion aus unserem 1. Versuch wieder komplett abmontieren.

So langsam müssen wir uns ja auch mal Gedanken machen, wie unsere Bäder mal aussehen sollen.  Gar nicht so einfach, bei der Menge an Produkten und Farben, die es gibt. Und ich bin dafür bekannt, dass ich mich bei solchen  Entscheidungen echt schwer tu :-(

Aber wir haben uns schon mal entschieden, wie es unten im Gäste WC mal aussehen soll:

http://www.gutesbad.de/news-59-361.html

Der Waschtisch ist von Keramag, das hab ich bereits rausgefunden… die Toilette wird eine andere sein, wir nehmen hier die Subway Compact von Villeroy und Boch. Ich bin allerdings noch verzweifelt auf der Suche nach den Wandfliesen. Hat die vielleicht hier schon mal einer entdeckt??

Habe bei “gutes bad.de” bereits eine Anfrage gestellt, befürchte allerdings, dass ich ewig auf eine Antwort warten muss.

Also, wer mir was Gutes tun will… der melde sich bei mir!

Eure Martina

Heute war der Kundendienst von ProHaus da. Wir hatten ja noch das Problem mit der Folie an unserem Dach. Da, wo das niedrigere Dachteil an das Höhere anschliest, muss der komplette Putz wieder runter, weil die Folie (Abdichtung) zu kurz angebracht wurde. Dadurch lief das Wasser in eine Art Mulde und kann nicht ablaufen.  Eine Schiene zur Abdichtung hätte hier leider nicht ausgereicht. Der Aufbautrupp hatte damals ein wenig geschludert.   Der Putz ist nun zum Teil runter und eine neue Folie wurde angebracht. Jetzt können die Verputzer wieder anrücken, um den Putz wieder anzubringen.  Wenn der Putz dann drauf ist, wird entschieden, was mit den verschmutzten Ziegeln passiert.

Dann war uns die Tag aufgefallen,  dass ein Fenstersims an der Frontseite nicht gerade angebracht wurde.  Auch dieses wurde wieder begradigt.

Alles in allem, hat der Kundendienst sehr ordentlich gearbeitet.

Aktuell sind wir gerade dabei  das obere Geschoss mit Rigips zu beplanken.  Die Stromkabel sind oben ebenfalls alle aus der Wand und teilweise angeschlossen.  Wir wollen sicher gehen, dass der Strom auch funzt, ehe wir die Zimmer anfangen zu spachteln.

Eure Martina

Es fällt schwer…

Ich hab seit ein paar Tagen einen richtigen Hänger. Die Kraft schwindet und ich fühl mich einfach nur groggy. Meine Tage bestehen darin, mich und mein Kind morgens fertig zu machen. Ab auf die Arbeit. Kind um 16.00 Uhr von der Kita abholen.  Kurz mit der Kleinen was zu machen eine Kleinigkeit essen und dann ab 17.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr auf dem Bau was schaffen. Zwischendurch natürlich Haushalt und was sonst noch so an “Kleinigkeiten” anfällt.  Wir sind froh, dass wir die Oma im Haus haben und sie unterstützt uns, indem sie die Kleine abends versorgt,  aber die Mama kann Sie halt doch nicht ersetzen.

Liebe Meike, hier mal ein paar Zeilen an Dich , wenn Du mal alt genug bist und das hier alles mal nachlesen kannst:

“Du bist so ein tapferes Mädchen, sagst zu uns wir sollen lieber rüber gehen und weiter bauen, damit wir bald dort wohnen können, auch wenn du viel lieber den Abend mit uns verbringen würdest. Danke kleine Maus… in einem Jahr lachen wir darüber und erfreuen uns an dem neuen Haus”

Aber all das Jammern hilft ja nix. Das Haus baut sich halt auch nicht von alleine.  Ich seh nur im Moment kein Ende. Man muss die Kleinigkeiten sehen, die erledigt worden sind. Und die letzten Tage haben wir die Decke in Meikes Zimmer mit Rigips versehen. Die Folie im Schlafzimmer samt dem Abkleben der Fenster wurde erledigt . Das Gleiche dann oben im Flurbereich (natürlich ohne Fenster *zwinker*)

Und hier die Bilder dazu….

So langsam geht es optisch wieder vorwärts. Das gesamte EG ist nun mit den Spanplatten geschlossen. Das Thema “Wo kommen Steckdosen, wo die Lampen hin?” ist seit heute auch vom Tisch.  Wir waren uns bezüglich der Beleuchtung des Treppenhauses und des obigen Flures noch nicht ganz einig gewesen.

Die Wand in unserem Gäste-WC /Bereich begehbare Dusche haben wir um ca. 20 cm verlängert, damit das Wasser beim Duschen nicht komplett im ganzen Raum verteilt wird.

Jetzt müssen wir im oberen Geschoss den Flur und kleinere Lücken im Schlafzimmer mit den Spanplatten zu machen.  Das Treppenhaus machen wir dann erst zum Schluss zu.  Dann kann es mit der Dampfbremsfolie weiter gehen *freu*

Die letzten Tage haben wir folgende Wände mit den Spanplatten geschlossen:

- Küche

-Esszimmer

-Wohnzimmer

-Schlafzimmer

Das bedeutet, dass wir immer weniger von der gelben Wolle sehen *freu*.  Es fehlen doch Teile im Flur/ Eingang, Gäste-WC, Treppenaufgang und Flur im  OG.

So langsam wird es komplett und der Stapel mit den Spanplatten wird immer weniger.

Bis jetzt waren wir ja super zufrieden mit dem mitgelieferten Material von ProHaus.
Aber die Hohlwanddosen Marke “Schnellmontage”, haben uns einiges an Nerven gekostet. Wir dachten, die Dinger sind einheitlich genormt, was die Größe betrifft.  Also haben wir angefangen Löcher in die Wand zu bohren.  Dose rein…und was war ?? …sie waren viel zu locker und wir konnten die Dosen nur mit Silikon fest bekommen. Da wir das nicht überall machen wollten,  ist mein Menne ins Bauhaus gefahren und hat sich einen kleineren Bohrer gekauft.
Loch erneut an einer anderen Stelle gebohrt, Dose rein und was war…das Ding ging nicht komplett rein. Also war das Loch nun zu klein.  Aber eine Zwischengröße bei den Bohren gab es leider nicht.
Ich möchte nochmal erwähnen, dass mein Mann vom Fach ist, was die Elektrik anbetrifft und er so langsam an sich selbst zweifelte. Von meinem Papa (pensionierter Schreiner) haben wir dann noch einen anderen Bohrer zum testen bekommen. Da wir aber unsere Wände nicht mit – ” nicht passenden “-Löchern versehen wollten, haben wir ein Stück Rigipsplatte mit den verschiedensten Lochgrößen gebohrt. Aber in keine der Löcher passte es 100 %.
Walter hatte vor geraumer Zeit ein paar extra Dosen bestellt,  da wir ja mit der Anzahl der von ProHaus gelieferten nicht hin kommen werden.
Aus lauter Frust habe ich eine von diesen in unsere Lochschablone rein gesteckt. Und siehe da..es passte !!  Und zwar in das Loch welches wir von Anfang an zuerst genommen hatten. TOLLL!!!
Fazit: Die Hohlraumdosen/Schnellmontage die ProHaus mitgeliefert hat, wanderten in den Müll.
Für die Außenwände haben wir uns für Dosen mit Integrierter Durchstoßmembran aus Gummi entschieden.
Hohlwanddosen

Hohlwanddosen

links die Dose von ProHaus

Die letzte Woche haben wir oben weiter gewerkelt. Die Wände von Meikes Zimmer sind nun mit den Rigipsplatten geschlossen. Die Decke ist noch offen. Dies wollen wir erst zum Schluss machen, wenn alle Wände im oberen Geschoss mit Rigips beplankt sind. Wir haben dazu vorher die Dampfbremsfolie angebracht. Sieht nicht so dolle aus, weil das Blau doch recht viel Licht aus dem Raum nimmt.

Fummelig wird es auch hier wieder bei den Fenstern..Da wir aber genug davon haben, werde ich hier bestimmt noch zum Profi werden.

Das Abkleben der Tackernadeln an den Wänden haben wir uns erspart, da ja die Rigipsplatten fest auf der Folie verschraubt wird. Das würde laut Hinweis vom Ausbauberater zur Abdichtung ausreichen. Wir haben nur beim Verlängern der Bahnen, den Übergang mit Klebeband abgedichtet.

Aktuell sind wir nun im Gästezimmer beschäftigt. Auch hier haben wir bereits die Folie und einen Teil der Rigipsplatten angebracht. In diesem Zimmer wird auch das Heizungsrohr im Spezial-Schacht angebracht werden. Wie wir das machen und wie es aussieht, werden wir dann später berichten.

Eure Martina

Diese Woche hatte mich eine  Erkältung Schach matt gesetzt.  Da Walter dann mehr nach mir und unseren  Süßen schauen musste, haben wir nicht alles geschafft, was wir uns für diese Woche vorgenommen hatten.

Wir haben die Leisten an den Rolladenkästen montiert. Lt. Tip vom Ausbauberater, sollten wir die Schrauben an den Kästen ein wenig lockern, dann würden die Leisten einfach rein geschoben und dann wieder fest verschraubt. Das würde prima halten. So viel zum Thema „Theorie“. In der Praxis sah das leider nicht so aus, wie wir uns das vorgestellt hatten. Die Leisten waren oben nicht bündig zum Abschluss des Kastens, weil innen liegende Schrauben das komplette rein schieben blockiert hatten. Also haben wir kurzerhand die Schienen längs gekürzt und mit Baukleber geklebt,dann passte es! So was hält natürlich auf…

Dann haben wir es geschafft, in Meikes Zimmer die Decken zu latten. An der langen Seitenwand richtung Fenster war nach hoben hin  die Decke nicht gerade, wir hatten da einen kleinen Absatz nach oben. Diesen haben wir begradigt. Dadurch hatten wir einen kleinen Hohlraum, in dem wir dann den Abfall von der Dämmwolle rein gestopft haben.  Damit das Stopfen leichter ging, haben wir zu erst die kurzen Latten angebracht, gestopft und dann erst die Folie darüber getackert  und wieder vorsichtig gestopft.  Sieht zwar nicht so hübsch aus, aber wenn die Rigips-Platten drauf sind, sieht man von der Bastelei eh nix mehr.Danach hat mein Schatzi den kompletten Strom für das Zimmer fertig gelegt. Das gleiche haben wir dann schon mal im zukünftigen Gästezimmer angefangen. Hier muss ich nur noch die Wolle rein stopfen und die Folie sauber abkleben.

Des weiteren konnten wir heute endlich mal das Untermörteln der Fenster beenden. Das Thema ist für uns nun auch entgültig vom Tisch.

 Die Folie im OG hängt an der Decke.

Am schwierigsten war es, das große Stück vom Schlafzimmer über die Balken Richtung Treppenaufgang zu befestigen. Meine Aufgabe war es dann die ca. 1.000 Tackerlöcher mit dem Klebeband von Eurasol abzudichten.Geschafft hab ich bis jetzt das Schlafzimmer und das Bad.

Hierzu hab ich mir einen großen Haufen an kleinen Schnippeln vorbereitet. Dann ist mir vom Dämmen noch ein übrig gebliebener Mundschutz in die Hände gefallen. Das habe ich zum Körbchen umfunktioniert. Der eignete sich Prima zum befüllen der Schnippel.  Das ganze mit dem Gummiband um das Handgelenk gelegt und schon brauchte ich vom Gerüst nicht ständig hoch und runter. Damit finde ich , geht das abkleben ein wenig schneller.

Im Bad haben wir angefangen die Stromkabel zu verlegen. Hilfreich ist es davon ein Bild zu machen, damit man nachher weiß, wo man nicht die Öffnungslöcher für die Dosen bohren sollte. Die Wände wurden dann gleich im Anschluss mit den Spanplatten verschlossen.

Im unteren Gäste WC wurde die Vorwandinstallation montiert, sowie die Anschlüsse für das Waschbecken vorbereit.

Seit heute ist das Dämmen für uns nun kein Thema mehr. Wir haben gestern die Decke im Erdgeschoss mit Wolle gefüllt.  Da die Sparren-Abstände recht groß sind, ist uns die Wolle leider wieder rausgefallen . Wir haben vom Ausbauberater den Tip bekommen, jeweils links und rechts in den Balken eine Schraube reinzubohren, diese würden dann das Rausfallen verhindern. Das haben wir auch getan und siehe da, die Wolle bleibt an der Decke hängen.

Wir sind froh, diesen Teil des Ausbaus hinter uns gebracht zu haben und freuen uns auf die nächste Etappe.

Das Streichen des Dachüberstandes wurde diese Woche fertig gestellt. Mit der mitgelieferten Farbe hätten wir locker das ganze 4x streichen können.Wir hatten von ProHaus insgesamt 4 Eimer bekommen, verbraucht haben wir insgesamt 2 Eimer. Mal schauen, ob wir die auf Ebay wieder los werden können.

Der HWR-Raum wurde mit den Spanplatten geschlossen. Das Gäste WC sowie der obere Flur im Bereich des Schafzimmers wurden einseitig beplankt. Damit das ganze auch Spaß macht und nicht zur Qual wird, haben wir hierfür einen Akkuschrauber der Firma MAKITA angeschaft. Der Akku hat sage und schreibe eine Ladezeit von 20 Min. Damit ist eine Dauerbenutzung gewährleistet.Simon, der uns am Samstag geholfen hat, hat in 5 Stunden ca. 400 Schrauben in die Platten versenkt!

Auch unsere Kleine hat fleißig mitgeholfen. Wir haben mal ein wenig sauber gemacht im neuen Haus. Meike hat nun Freundschaft mit unserem Kärcher-Staubsauger geschlossen. Der Boden wurde gründlich vom Staub der Dämmung befreit.

Auch unseren kleinen Bosch-Akkuschrauber konnte Sie gut gebrauchen, da wir ja noch die unteren Balken zwischen den Türen haben, durfte sie dort ein paar Schrauben versenken.

Die Dämmung im oberen Geschoss haben wir komplett fertig gestellt. Nun sind wir aktuell dabei die Decken im Untergeschoss zu dämmen. Hierzu haben wir die Außenwände im äußeren Brereich mit der 240 Dämmung einen halben Meter gedämmt. Laut Ausbauordner wären es ja 1 Meter. Aber da wir oben im Bad und Schlafzimmer einen hohen Kniestock haben und die restlichen Zimmer ohne Kniestock sind, reicht hier der halbe Meter.

Am Montag hatten wir wieder Besuch vom Ausbauberater. Walter hatte noch ein paar Fragen zu klären, bevor wir mit der Elektrik anfangen können. ProHaus hat für unser Haus ganze  22 Steckdosen geliefert. Das ist wohl Standard, aber wann wird dieser Standard mal wieder neu berechnet??? Wir wissen, dass wir nie und nimmer mit dieser Anzahl auskommen werden.

Mein Mann und - ich glaube auch meine Tochter-  sind absolute Technik-Freaks. Also werden wir wohl ein paar mehr Steckdosen im Haus verlegen.

  • Wärmedämmung, Maßnahmen zur Verringerung der Abgabe oder der Ausbreitung von thermischer Energie
  • Schalldämmung, Maßnahmen zur Verringerung der Abgabe oder der Ausbreitung von Luftschall oder Körperschall
  • Dämmstoff(Dämmmaterial)
  • Verdämmte Ladungfür Explosivstoff zur Druckerhöhung

(Quelle Wikipedia)

Ich hätte da noch folgende Ergänzungen:

- steht für Juckreiz

- steht für kribbeln in der Nase

- steht für jucken und brennen in den Augen

- steht für die Qual der Bauherrren, die Ihr Eigenheim selber ausbauen

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Diese Woche haben wir  weiter gedämmt.  Walter hat fleißig geschnitten und ich hab gedämmt. Fast fertig sind aktuell das obere Geschoss ( hier müssen wir nur noch die Ecken und ein paar Lücken füllen), sowie die Außenwände von Küche, Wohn- und Esszimmer. Die restlichen Räume sind teilweise schon außen und innen gedämmt.

Am heftigsten war das Dämmen im Treppenbereich. Hierzu hat mein Schatzi 2 Latten an der Außenwand und Bautreppe angebracht. Darauf haben wir dann unser Gerüst gestellt.  Um auf dieses Gerüst zu kommen haben wir zusätzlich noch eine Leiter dran gelehnt.

Und nun ratet mal, wer sich dort oben platzieren durfte!

Ich natürlich!!! Ich bin ja dafür, dass  Menschen an Ihren Ängsten arbeiten sollten. Und wenn jemand Höhenangst hat, so wie ich , der stelle sich gefälligst auf dieses Gerüst !

Tja, was soll ich sagen, kaum war ich da drauf,  wäre ich am liebsten wieder runter. Aber wir wollen  ja irgendwann mal darin wohnen und von alleine geht so eine Dämmung ja auch nicht an die Decke… also hab ich die Zähne zusammen gebissen und hab drauf los gelegt.  Walter hat das Gerüst gehalten und mir gut zugeredet.  Geholfen hat mir auch, dass meine Schutzbrille sofort angelaufen ist . Dadurch hab ich kaum noch was gesehen und dufte dann fast blind, die Dämmung anbringen.

Geheilt bin ich zwar immer noch nicht von meine Höhenangst, aber wir waren stolz,  diesen Teil der Dämmung hinter uns gebracht zu haben.

Zwischenzeitlich wurde der Dachüberstand 1x gestrichen. Dieses Wochenende steht dann der 2. Anstrich auf dem Plan.

Wir hoffen, diese Woche die Dämmarbeiten abschließen zu können, denn so langsam kann ich diese gelbe Wolle nicht mehr sehen.

Diese Woche haben wir angefangen unser Haus auszubauen. Angefangen haben wir mit der Dämmung. Zuerst haben wir die Außenwände im Wohnzimmer, Esszimmer, Küche und HWR-Raum gedämmt.

Danach ging es dann ins obere Geschoss. Auch hier haben wir uns an die Außenwände gemacht. Walter hat die Abstände an den Balken gemessen und die Maße direkt auf die Balken notiert. Somit hat er sich einiges an Rennerei erspart. So konnte er von weitem die Maße ablesen und die Wolle passend zuschneiden. Meine Aufgabe war es dann sie zwischen die Balken zu stopfen.

Das Dämmen empfand ich bis jetzt als nicht so tragisch. Habe es mir schlimmer vorgestellt. Aber wenn man entsprechende Schutzkleidung trägt ist es kein Thema. Das mitgelieferte Messer von Ursa fanden wir nicht so toll. Bei der 50 er Dämmung funzt es noch ganz gut, aber bei der dickeren Dämmung hatten wir Mühe. Wir haben uns kurzerhand für ein stinknormales Brotmesser entschieden, damit ging das Schneiden der Wolle am besten.

Am Wochenende haben wir oben dann die Decke im Schlafzimmer gedämmt,gar nicht so einfach, da die Wolle hierfür die stärkste und auch die schwerste ist. Das über Kopf arbeiten ist auch nicht wirklich lustig, es hat ein paar Lagen gebraucht, bis ich den Dreh raus hatte.Mann soll ja die Stöße recht bündig dämmen und immer wenn ich dann fertig war, hatte ich einen Spalt zwischen der 1 und der 2 Lage. Also musste ich die Lage wieder komplett raus nehmen. Trick ist, dass man von oben her beim stopfen immer leicht Richtung untereren Stoß stopft. Hoffe ich hab es einigermaßen verständlich ausgedrückt. Beachten muss man hierbei auch, dass im Deckenbereich die Wolle nach außen bündig an den Dachüberstand gedämmt werden muss, sonst hat man später Probleme mit den Kältebrücken. Wenn man hier aber sorgfältig fummelt, schiebt und prüft, ist dies aber auch keine größere Geschichte.

Am Samstag haben wir dann noch Unterstützung von Stefan bekommen. Er hat sich bereit erklärt die Arbeiten am Dachüberstand zu übernehmen. Angefangen hat er erstmal mit dem Zuspachteln der genagelten Löcher. Wir haben uns für das mitgelieferte Acryl entschieden. Dann fing es leider an zu regnen, so dass die weiteren Arbeiten auf Freitag verschoben wurden. So wie es aussieht können wir uns aber mit dem Dach noch Zeit lassen, das Gerüst bleibt vorerst stehen, bis die Fassade fertig ist.

Am Dienstag (17.05.2010) kam das Gussek Team, um das fehlende Fenster und die fehlenden Sturmverankerungen (insgesamt 16 Stck.) im EG-Bereich zu montieren. Dann wurden die kleineren Schönheitsfehler an den Fenstern und der Eingangstür beseitigt.