Innenausbau

So und nun haben wir alle Ausbaumaterialien, die bei ProHaus als erstes Paket geliefert werden erhalten. Heute morgen um 7.30 Uhr stand der 1 LKW mit den Rigips- Platten und Werkzeug vor der Tür. Das geniale ist, dass ProHaus extra Griffe zum Transportieren der Platten mitliefert. Das erleichtert das Tragen ungemein. Wir haben die Platten direkt vor unserem Hauseingang lagern lassen, damit wir nicht so weit schleppen müssen.

Um 11.00 Uhr kündigte sich dann auch unser Ausbauberater Herr Viethen an und es konnte losgehen mit der „Beratung“. Ich sollte mit Zettel und Stift mitgehen und möglichst viel aufschreiben.

Ich hatte ja mal Steno in der Schule… was soll ich sagen…hätte ich damals mehr Interesse gezeigt, dann hätte mir das heute zum 1. Mal in meinem Leben echt weiter geholfen.

Denn Herr Viethen spulte sein Programm runter, so schnell konnte ich gar nicht mit notieren: „hier die Dämmung/Stärke so und so, da die Schrauben bla bla bla, da die Folie lalaa… HILFEE!

Da mein Mann aber ganz relaxt zuhörte, ging ich davon aus, dass ich hierzu nichts Wichtiges zu notieren hatte, da die Angaben ja auch im Ausbauordner wiederzufinden sind.

Also wer da nicht vorher den Ausbauordner studiert hat, der tut sich schwer.

Wir konnten aber so weit alle Fragen, die wir hatten klären. Herr Viethen sagte uns auch, dass wir Ihn jederzeit anrufen können und er auch kommt, wenn es Probleme geben sollte.

Dann hatten wir eine kurze Mittagspause und eigentlich hätte so gegen 13.00 Uhr der nächste Lkw kommen können. Aber denkste… gegen 13.30 Uhr kam der LKW mit dem Dämmmaterial und ca. 15.Minuten später der Lkw mit der Heizung.

WIESO MÜSSEN EIGENTLICH ALLE FAST GLEICHZEITIG KOMMEN?!? SCHREI!!!

Wir haben bedingt dadurch, dass wir in einer Baulücke bauen, nur sehr sehr wenig Platz zum Abladen und verteilen, also müssen viele Sachen direkt ins Haus getragen werden. Das will vorher gut durchdacht sein. Also haben wir uns erst um die Dämmung gekümmert. Zu Dritt haben wir die Dämmung ins Haus verfrachtet. Den Lkw-Fahrer mit der Heizung haben wir gebeten die Materialien in unseren kleinen Hof zu fahren. War alles ein bisschen Chaotisch, aber so langsam gewöhnen wir uns daran.

Unser Haus ist nun unten voll! Der ganze untere Bereich ist mit Material voll gestellt. Aber wir haben noch genug Platz zum werkeln. Man war ich froh, dass alles so gut geklappt hat und wir nun die Materialien endlich da haben. Jetzt gibt es ordentlich was zu tun.

Packen wir´s an!

Eure Martina

Habe gestern festgestellt, dass ich ja noch gar keine Bilder vom Haus eingestellt habe *schäm*

Noch hab ich ja Muse hier fleißig zu posten. Das wird sich bestimmt ab nächster Woche ändern. 

Hier die Bilder….

Eigentlich sollte der LKW heute nachmittag kommen und der Fahrer wollte sich eine Stunde vorher anmelden. Da Meike heute nicht in den Kindergarten konnte, da dieser zu hatte, hatte ich schon vorgeplant. Sie sollte nachmittags zu Nachbarn, damit ich in Ruhe ausladen mithelfen kann und vormittags wollte ich zusammen mit meiner Tochter den Einkauf fürs Wochenende erledigen. Also hab ich ganz gemühtlich mit meiner Tochter gefrühstückt und als ich dann unter der Dusche stand, rief mein Mann durchs Haus, ich solle runter kommen, der LKW ist schon da!!  Ich also, schnell schnell abetrocknet, meine Maus vor den Fersneher gesetzt (ich weiss, pädagogisch nicht sehr wertvoll, aber nützlich) und schnell nach untern gesaust. Tatsächlich war der LKW schon da! Und das um 10.00 Uhr!!!! So viel zum Thema “Terminabsprachen”. Nachdem der LKW alles entladen hatte (Elektrik, Spanplatten, Toilettenvorrichtung, Latten und div. Kleinmaterial) ging es daran, die gelieferten Teile mit dem Lieferschein abzugleichen. Gut dass mein Schatzi Elektriker ist, der hatte die Elektrik ruck zuck geprüft. Ich hätte bestimmt Stunden dafür gebraucht. Davor hab ich meine Maus noch fertig gemacht und kurzzeitig bei der Oma untergebracht. Mein ganzer  Tagesplan war also dahin!

Als wir alles gezählt hatten, haben wir angefangen die Sachen ins Haus zu tragen. Insgesamt wurden 90 rießige Spanplatten geliefert. Die ersten 40 sind im Haus.  Den Rest haben wir mit Folie, die uns mitgeliefert wurde gut eingepackt. Eigentlich sollte ja heute auch noch das Dämmmaterial mit den Gipsplatten kommen. Aber diese bekommen wir ja erst am Montag geliefert. Und das ist auch gut so, sonst wäre es heute total im Stress ausgeartet. Wir wissen nun was am Montag auf uns zukommt *zwinker*

Am Montag erwarten wir auch den Ausbauberater, dass passt ganz gut, denn dann ist ja hoffentlich alles da und wir können dann endlich starten.

Eure Martina  

Gestern habe ich die restlichen Fenster im OG gesäubert. Ich hab noch 2 kleinere Macken an den Fenstern entdeckt. Bilder und Beschreibung wurden heute an ProHaus via Mail gesendet. Der Kundendienst wird die Fehler dann , wenn wir unser Fenster noch nachträglich im Schlafzimmer eingebaut bekommen, vor Ort beheben.

Dann haben wir unser Häuschen bei unserem Versicherer  angemeldet. Ab sofort haben wir nun die Feuer-Rohbau-Versicherung.  Diese bekommen wir bis zur Fertigstellung kostenlos. Dann wird die Versicherung in die ganz normale Wohngebäudeversicherung umgewandelt. Das ist der erste Posten seit Beginn unseres Baus, der erst mal kostenlos ist!

Dann kam  heute der  Schornsteinfeger, nach kurzer Begutachtung meinte dieser, dass wir einen Schacht für unsere Gas-Heizung benötigen werden. War so eigentlich nicht geplant, aber da müssen wir uns wohl an die Vorgaben des Meisters halten. Und das alles an Terminen noch nicht genug, kündigte sich unser Architekt zu Rohbauabnahme an. Herr Göker war sehr zufrieden und konnte bis auf die bekannten Fehler nichts entdecken.

Und da wir so viele Termine hatten, kamen wir leider nicht dazu die Untermörtelung fertig zu stellen. Das war aber auch gut so, da wir noch nicht genau wissen, wie wir die Fenster an den Ecken dicht bekommen sollen. Herr Göker meinte auch, dass wir den Termin mit dem Ausbauberater noch abwarten sollen, ehe wir weiter machen. Da wir unsere Ausbau-Pakete  erst am 06.05.2011 erhalten sollen, haben wir bis Freitag erst mal leerlauf und werden die „ruhige“ Zeit noch ein wenig genießen.

Eure Martina

Nachdem wir die Müllsäcke entsorgt hatten, ging es weiter in den Baumarkt. Wir haben insgesamt 15 Säcke Zementmörtel, Hammer, Spachtel, Kelle und div. Baueimer gekauft. Wir waren erstaunt, dass der Mörtel nur 2,49 EUR pro Sack kostet. Was der Quellmörtel gekostet hätte kann ich nicht sagen, da wir danach ja nicht geschaut hatten. Zum Glück hat uns der OBI-Mitarbeiter die Säcke samt Palette auf den Hänger gehieft, das hat uns mühselige Schlepperei erspart. Wieso muss man auch 40 Kg Säcke abfüllen, ich finde das richtig Frauenfeindlich, das kann ja kein Weibsbild tragen.  

Zu Hause angekommen, haben wir dann auch gleich mit dem Mischen des grauen Pulver´s angefangen. Und schon konnte es losgehen. Wir haben von außen Bretter ans Haus genagelt, so brauchte ich von außen nicht gegendrücken, hat echt prima geklappt. Da ich deshalb nicht allzuviel zu tun hatte, weil Walter alleine mörteln wollte, hab ich mal angefangen die Fenster grob zu reinigen. Ja, ich hab es getan, obwohl ich eigentlich keine große Lust dazu hatte. Ist nicht gerade so sinnig in  einen absoluten Rohbau die Fenster zu putzen. Die Nachbarn, welche draußen auf Ihrer Veranda saßen, dachten bestimmt, dass ich sie nicht mehr alle  im Sträußchen hab. Aber ich muss  Euch berichten, es hat sich gelohnt! Ich hab im Wohnzimmer einen kleinen Riss  im großen Fensterelement und mehrer kleinere Beschädigunen am Fensterrahmen entdecken können. Mit ein wenig Farbe wird das aber bequem zu beheben sein.  Allerdings hab ich nicht alle Fenster geschafft, denn zwischendurch durfte ich den Mörtel anrühren und diesen meinem Mann im Eimer ins Haus reichen. Morgen sind noch die restlichen Fenster grob zu reinigen und dann denk ich, hab ich die Fenster abgehakt.  Ach , hatte ich überhaupt schon erwähnt, dass in unserem Haus 1 Fenster fehlt. Es ist das etwas kleinere von 2 Fenstern im Schlafzimmer. Dies wurde anscheinend vergessen zu bestellen. Also eigentlich reichen mir die Fenster ja, was das putzen anbetrifft, aber so wie es jetzt ist,  kann es auch nicht bleiben, da die Ansicht von Außen nicht mehr so toll rüberkommt.  In ca. 2 Wochen soll es nachträglich eingebaut werden. Dabei können dann die kleineren Beschädigungen an den anderen Fenstern korrigiert werden. Ich kann also nur jedem empfehlen diese für Außenstehende BLÖDSINNSREINIGUNG der Fenster zu machen.

Dabei hab ich aber auch festgestellt, dass ich mir neues Putzmaterial für die Fenster zulegen muss. Ich komm durch die angehobene Brüstungshöhe im OG nicht ganz runter an die Fensterelemente, ohne halb aus dem Fenster zu hängen .. und das bei meiner Höhenangst.

Morgen geht es weiter mit dem Mörteln. Wir haben ungefähr die 1. Hälfte außen erledigt. Schatzi will erstmal schauen, wie das Zeugs trocknet. Ihr wisst ja… sischer is  sischer.

12 Säcke! So viel Abfall hat uns der Bautrupp hinterlassen, die wir heute ersteinmal in den Hänger verfrachtet haben.  Die Entsorgung des Mülls ist ja bekanntlich Bauherren-Aufgabe.  Ich muss aber dazu sagen, dass die Jungs schon super getrennt haben. Jede Menge Styropor-Kleinabfälle, Dosen und Plastik waren in den Säcken.   Dann haben wir die großen Styropor-Teile  unter unsere Terasse gelegt und die Holzlatten sowie das restliche Kleinholz sortiert. Wir denken, dass wir diese Materialien vielleicht später noch gut gebrauchen können.

Morgen früh werden wir wieder im Bauhof  “Hallo!” sagen. Die Jungs dort kennen uns ja bereits schon. Schließlich haben wir aus unserer Garagen-Abriss-Zeit jede Menge Unrat dort kostenlos abliefern können.  Dann soll es weiter gehen in den Baumarkt. Wir haben uns für Zementmörtel statt Quellmörtel entschieden.  Aus anderen Baublocks haben wir erfahren, dass das Quellzeugs richtig sauerei machen soll und  nicht gerade schön ist zu verarbeiten. Der Vorarbeiter vom Aufbautrupp meinte sogar, dass Beton mit Sand im Mischungsverhältnis 1:4 auch völlig OK ist. Aber so mutig sind wir dann doch nicht. Dann geht es auch für uns mit den Bauarbeiten los, denn heute mußten wir erstmal unsere Arbeit, die die letzten Tage liegengeblieben ist aufarbeiten. Da wir selbstständig sind, ist es nicht einfach,  mal so 2 Wochen am Stück frei zu machen.  Aber wir können uns die Zeit am Bau einteilen, dass hat auch enorm viele Vorteile.

Bin mal gespannt, wie die Unterfütterung mit dem Mörtel morgen funzt.