Kleinere Unannehmlichkeiten

Wir diskutieren bereits seit längerem mit der Firma Ceraton bezüglich der nicht eingebauten Lüftungsgitter in den Belüftungsziegeln. Die Firma Ceraton weigert sich bis heute die benötigten Gitter einzubauen mit folgendem Statement:

Sehr geehrter Herr Rxxxxxxxx,

vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Produkten. Zu Ihrer Anfrage

bezüglich der Lüftungsgitter möchten wir gerne folgendermaßen Stellung

nehmen.

Früher waren bei Lüfterziegeln meist Tongitter vorhanden, später wurden

teilweise Metall- oder Kunststoffgitter verwendet. In Verbindung mit

Dachausbau, Wärmedämmung, Winddichte, Lüftung usw. haben sich Planer,

Industrie und Handwerk stark mit dem Thema auseinander gesetzt. Nahezu alle

Dächer verfügen heute über ausreichende Zuluft an der Traufe. Geeignete

Firstlüftungssysteme oder Lüftungsziegel gewähren die zusätzlich wichtige

Abluft.

Untersuchungsergebnisse über „Lüftung im Steildach“ beweisen eindeutig,

dass sich bei ausreichender Unterlüftung kein Ungeziefer ansiedelt; auch

die Tierwelt meidet Zugluft.

Werden nun Lüfterziegel mit Lüftungsgittern verwendet, wird der

Lüftungsquerschnitt um über 30 % gemindert. D.h. pro lfm First müssten

durchschnittlich 2 Stück Lüfterziegel (je 1 Stück pro Dachseite) zusätzlich

eingebaut werden.

Fazit: – Bei funktionstüchtiger Dachunterlüftung sind keine Lüftungsgitter erforderlich

Der Lüftungsquerschnitt würde unnötigerweise gemindert.

CREATON liefert aus o.g. Gründen „keine“Lüftungsgitter mit.

Mit freundlichen Grüßen

CREATON AG

Rainer Balkenhol

Leiter Anwendungstechnik

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Eigentlich geht es uns hauptsächlich darum, dass wir befürchten, dass sich Vögel und auch Marder zukünftig unser Dach als neues Zuhause aussuchen werden und wollten uns so mit der Antwort nicht zufrieden geben.

Und eigentlich wäre es Aufgabe von ProHaus  sich mit der Firma Ceraton auseinanderzusetzen. Leider kommt ProHaus da nicht in die Puschen, so dass wir in der Sache weiter nachgefragt haben.

Also  baten wir  die Firma Ceraton uns die  Untersuchungsergebnisse zukommen zu lassen , damit wir uns selbst ein Bild davon machen können. Wir bekamen den Hinweis, dass wir bitte in der DIN 4108 nach zuschauen hätten, dort würde alles Wichtige drin stehen.

Diese DIN bezieht sich aber auf den Wärmeschutz im Hochbau und wird schon lange durch die DIN V 18599 ersetzt !

Unser Fazit:

Die Info´s die trotz mehrfachen Nachfragen von Creaton kommen sind mehr als Mangelhaft!

Erst wird hochtrabend mit einer Studie argumentiert. Auf Nachfragen dann auf eine DIN verwiesen.

Wir haben das Problem mit dem Kundendienst und unserem Bauleitung besprochen. Unsere Meinungen decken sich!

260 mm Dämmung… herrlicher Nistplatz! Bei unserer Dachneigung von 20 Grad quasi mit Sonnendeck! :-(

Seit Samstag haben wir kein Gerüst mehr.

Morgens um 7.00 Uhr kam der Trupp von 3 Männern um das Gerüst abzubauen. Leise waren sie dabei nicht gerade. Die Nachbarn wird`s gefreut haben :-(

Leider mussten wir beim Abbau wieder Druck machen.  Die Arbeiten am Dach waren abgeschlossen und ProHaus hat den Abbau des Gerüstes frei gegeben.  Wir haben uns vergewissert, dass in der gleichen Woche abgebaut werden sollte.  Aber wie das halt so ist, kamen die Jungs nicht.

Daraufhin haben wir dann versucht den Gerüstbauer selber telefonisch zum Abbau zu bewegen.  Leider war für uns dann keiner mehr erreichbar, es ging schlechtweg keiner mehr ans Telefon.   Daraufhin muss wohl ProHaus ein wenig Druck ausgeübt haben (Bauverzögerungs-Anzeige) , denn es dauerte nicht lange und wir hatten eine Nachricht vom Gerüstbauer, dass der Abbau am Samstag erfolgt.

Nun sind wir richtig froh, dass unser Haus nun ohne Gerüst steht. Es sieht richtig toll aus!

Seit 27.09.2011 ist ProHaus bekannt, dass wir das Problem mit der Dachabdichtung haben. Das sind nun insgesamt 56 Tage !

Bis dato wurden in dieser Zeit vom Kundendienst ProHaus der Grundputz entfernt und die Dachabdichtung korrekt angebracht. Dann rückten die Verputzer von der Firma Kress an und brachten den Grundputz auf. Eigentlich sollte 2 Tage später der fertige Putz drauf sein.. Ebenso sollte nochmal ein Versuch gestartet werden die Dachziegel zu reinigen.

Abschließend war geplant, dass ein Mitarbeiter vom Kundendienst kommt, um restliche Kleinarbeiten am Dach und Haus zu erledigen.

Wir sind nun echt sauer! Die Verputzer von der Firma Kress sind nicht erreichbar, der Kundendienstler ist nicht aufgetaucht, angeblich wäre in Bayern ein Haus noch einzudecken gewesen und dass hätte nun Vorrang gehabt aufgrund des kommenden Winters.

Wir sind, das mag ich mal von uns behaupten, echt verständnisvolle Bauherren, aber nun ist der Punkt bei mir erreicht, wo der Kanal voll ist.

Es hat so gut angefangen, Beratung durch den Verkäufer -Top! Hausaufbau -Top! Material -Top!.

Jeder , der bei uns im Haus war hat gestaunt. Und nun bekommen wir dauernd fragen gestellt, warum das Gerüst denn noch steht !!!!!!

Wir stoßen da auf ungläubige Blicke, weil keiner nachvollziehen kann, warum die Beseitigung der Mängel so lange dauert.

Wir haben nur Glück, dass wir an keinen Auszugs-Termin gebunden sind. Vielleicht ist das aber auch unser Fehler gewesen, weil wir immer gesagt haben: „Nur kein Stress! Wir wohnen ja gut!“

Wir haben nun neue Termine genannt bekommen. Ich hoffe, dass diese auch eingehalten werden.

Sonst sehe ich mich leider gezwungen Weihnachtslichter für das hässliche Gerüst auf Kosten von ProHaus bestellen zu müssen.

So ich wollte mir mal hier ein wenig Luft machen. Über den aktuellen Stand unserer Baustelle werde ich die Tage dann genauer berichten.

Eure Martina

Heute war der Kundendienst von ProHaus da. Wir hatten ja noch das Problem mit der Folie an unserem Dach. Da, wo das niedrigere Dachteil an das Höhere anschliest, muss der komplette Putz wieder runter, weil die Folie (Abdichtung) zu kurz angebracht wurde. Dadurch lief das Wasser in eine Art Mulde und kann nicht ablaufen.  Eine Schiene zur Abdichtung hätte hier leider nicht ausgereicht. Der Aufbautrupp hatte damals ein wenig geschludert.   Der Putz ist nun zum Teil runter und eine neue Folie wurde angebracht. Jetzt können die Verputzer wieder anrücken, um den Putz wieder anzubringen.  Wenn der Putz dann drauf ist, wird entschieden, was mit den verschmutzten Ziegeln passiert.

Dann war uns die Tag aufgefallen,  dass ein Fenstersims an der Frontseite nicht gerade angebracht wurde.  Auch dieses wurde wieder begradigt.

Alles in allem, hat der Kundendienst sehr ordentlich gearbeitet.

Aktuell sind wir gerade dabei  das obere Geschoss mit Rigips zu beplanken.  Die Stromkabel sind oben ebenfalls alle aus der Wand und teilweise angeschlossen.  Wir wollen sicher gehen, dass der Strom auch funzt, ehe wir die Zimmer anfangen zu spachteln.

Eure Martina

.. das liegt daran, dass noch einige Dinge am Haus auszubessern sind.
1 )
Beim Verputzen des Daches (die Stelle die beim Pulthaus über steht) wurde leider nicht sauber abgeklebt. Dadurch wurde die linke Dachhälfte mit dem Putz eingesaut. Sieht nicht wirklich schön aus  :-(
Die Firma Kress hatte gestern zwar die Verputzer zum Reinigen geschickt, aber viel gebracht hat es nicht. Es sieht nach wie vor sehr schmierig aus.
Herr Norman, unser Bauleiter meinte,   wenn die Reinigung nichts bringt, auf jeden Fall die Ziegel ausgetauscht werden müssen. Und das sind nicht gerade wenige!!
Wir sind gespannt, was der Kundendienst von ProHaus nächste Woche dazu meint.
2)
Nächste Woche wird die offene Stelle auf dem Dach ( ich hatte ja bereits schon davon berichtet) vom Kundendienst geschlossen, dann ist erst das saubere Beiputzen möglich, abschließend wird dann oben eine Schiene angebracht, damit das Dach auch 100% dicht ist.
3)
Bei der Montage der Regen-Rohre haben wir festgestellt, dass der Winkel an der linken hinteren Hausecke nicht stimmig ist und das Rohr am Anfang ziemlich weit von der Wand sitzt.  Das liegt daran, dass  das  Anschlussteil nach unten  zu weit außen sitzt.  Dies war ein Montagefehler vom Hausaufbau und wird in den kommenden Tagen vom Kundendienst reguliert.
4 )
Am Dach befinden sich Ziegel die zur Lüftung unten eine kleine Lücke/Schlitz haben. Dort konnten wir bei genauerer Betrachtung  keine Gitter finden. Diese werden ebenfalls vom Kundendienst nachträglich eingebaut.
Wir hoffen,  dass die oben genannten Punkte bald erledigt werden ( wovon wir aber fest ausgehen) ,  damit wir endlich das Gerüst freigeben können.  Denn so langsam müssen wir auch mal das Grundstück bereinigen und weitere Vorbereitungen treffen für die Hausanschlüsse.
Aktueller Stand vom Innenausbau seit dem letzten Bericht:

Die Folie ist fast komplett an den Wänden und Decke. Es fehlt noch der Treppenaufgang und die Decke in der Küche und Esszimmer. Knifflig waren die Decken im Flur und Wohnzimmer.
Wir wollen überall LED Leuchten einbauen (5 im Flur und 15 im Wohnzimmer), diese benötigen eine gewisse Tiefe, sodass wir die Folie an den Stellen wo die Leuchten hin sollen eindrücken mussten, dann lagen da teilweise auch noch die Stromkabel dazwischen, sodass wir ganz schöne Wellen in der Decke haben. Deshalb konnten wir die Bahn nicht gerade tackern, was zu Folge hatte, dass der Abschluss an der Wand ziemlich wellig war. Damit wir aber die Rigipsplatten plan an die Wand bekommen , mussten wir mit viel Schneiderei und Abkleberei das ganze wieder bereinigen.
Das Abkleben ist ja eher mein Part im Bau und damit sich Walter nicht langweilt, hat er in der Zwischenzeit die Verkleidung des Kamins im Gäste-Zimmer erledigt. Wieder eine hässliche Ecke, die verschwunden ist.
Der Sockel für die Heizung wurde gefliest.  Eigentlich wollten wir vom Baumarkt die gleichen Fliesen nehmen wie für den Boden. Allerdings stellte sich heraus, dass diese nicht vorrätig sind und wir 2 Wochen hätten warten müssen. Wollen wir aber nicht. Also haben wir uns für andere Fliesen entschieden, was nicht so schlimm ist, denn man sieht diese eh kaum, weil die Heizung ja drauf steht.
Aktuell versuchen wir gerade den Stapel mit den großen Rigipsplatten zu minimieren und verkleiden gerade die Wände damit. Denn wir müssen erstmal wieder Platz schaffen, damit wir das Gerüst in der Küche / Esszimmer stellen können.  Nur so können wir die Folie gescheit an die Decke tackern. Das wird dann auch wieder so eine „Wellengeschichte“ werden :-(

Und hier noch ein paar Foddos zum gugge..

Eure Martina

Eigentlich sollte der Trupp ja schon letzte Woche bei uns antanzen.  Da wir aber nichts gesehen und gehört haben , haben wir uns bei ProHaus erkundigt, wann es denn nun endlich los geht.  Schließlich können wir das Haus erst an Wasser und Heizung anschließen, wenn das Gerüst weg ist.  Vorher können wir keine Rohre nach außen verlegen, weil nicht gebaggert werden kann.  ProHaus sicherte uns den Beginn der Arbeiten Mitte dieser Woche zu.  Heute ist Mittwoch, mal schauen ob wir heute noch  Besuch erwarten dürfen.

Seit letzter Woche Donnerstag versuchen wir unseren Ausbauberater Herr Vieten zu erreichen. Auf Mail antwortet er nicht, auf Anrufe auch nicht. Wir würden uns freuen, wenn wir mal ein Lebenszeichen von ihm hören würden.  Wir können zwar noch weiter werkeln, aber  so langsam bräuchten wir mal seinen Rat…

Heute Nachmittag kündigte sich kurzfristig Herr Norman (ein Bauleiter von ProHaus) bei uns an. Er wollte sich vor dem Verputzen den Sockel nochmal anschauen.  Ich hatte ja schon berichtet, dass unser Mauerwerk nicht über dem Sockel steht. Am hinteren Bereich haben wir gute 2-3cm Mauer- Abstand zum ende des Sockels. Von Herrn Norman durften wir dann auch erfahren, dass Herr Vieten seit letzter Woche krank ist und daher nicht auf unsere Anfragen reagieren konnte.

Bis jetzt waren wir ja super zufrieden mit dem mitgelieferten Material von ProHaus.
Aber die Hohlwanddosen Marke “Schnellmontage”, haben uns einiges an Nerven gekostet. Wir dachten, die Dinger sind einheitlich genormt, was die Größe betrifft.  Also haben wir angefangen Löcher in die Wand zu bohren.  Dose rein…und was war ?? …sie waren viel zu locker und wir konnten die Dosen nur mit Silikon fest bekommen. Da wir das nicht überall machen wollten,  ist mein Menne ins Bauhaus gefahren und hat sich einen kleineren Bohrer gekauft.
Loch erneut an einer anderen Stelle gebohrt, Dose rein und was war…das Ding ging nicht komplett rein. Also war das Loch nun zu klein.  Aber eine Zwischengröße bei den Bohren gab es leider nicht.
Ich möchte nochmal erwähnen, dass mein Mann vom Fach ist, was die Elektrik anbetrifft und er so langsam an sich selbst zweifelte. Von meinem Papa (pensionierter Schreiner) haben wir dann noch einen anderen Bohrer zum testen bekommen. Da wir aber unsere Wände nicht mit – ” nicht passenden “-Löchern versehen wollten, haben wir ein Stück Rigipsplatte mit den verschiedensten Lochgrößen gebohrt. Aber in keine der Löcher passte es 100 %.
Walter hatte vor geraumer Zeit ein paar extra Dosen bestellt,  da wir ja mit der Anzahl der von ProHaus gelieferten nicht hin kommen werden.
Aus lauter Frust habe ich eine von diesen in unsere Lochschablone rein gesteckt. Und siehe da..es passte !!  Und zwar in das Loch welches wir von Anfang an zuerst genommen hatten. TOLLL!!!
Fazit: Die Hohlraumdosen/Schnellmontage die ProHaus mitgeliefert hat, wanderten in den Müll.
Für die Außenwände haben wir uns für Dosen mit Integrierter Durchstoßmembran aus Gummi entschieden.
Hohlwanddosen

Hohlwanddosen

links die Dose von ProHaus

Seit die Maurer da waren, macht uns das Thema Wasser im Haus stark zu schaffen. Begonnen hatte es am Dienstag Nachmittag. Es hatte mal wieder geschüttet wie aus Eimern und als die Maurer sich gegen Abend verabschiedet hatten, ist uns aufgefallen, dass wir in der Ecke an der Eingangstür und im Gäste-WC kleinere Wasseransammlungen hatten.

Wir haben die Maurer gefragt, ob Sie evtl. wüssten, woher das Wasser wohl kommen könnte. Fakt war, das die Eingangstür während dem Starkregen geöffnet war und dadurch das Wasser ins Haus gekommen ist. Da waren wir erst mal beruhigt, was die Stellen an der Tür anbetraf. Das Wasser im Gäste-WC musste dann evtl. entlang der Bodenplatte gelaufen sein.  In der kommenden Nacht hatten wir wieder heftige Schauer, sodass wir am nächsten Tag dann vorsichtshalber nochmal nachgeschaut haben.

Wir haben dann leider wieder Wasser in der Ecke des HW-Raumes und an einem Fenster im Wohnzimmer entdeckt. Lange haben wir überlegt, woher es nun kommen könnte. Bedingt durch das Abkleben des Sockels und der Maurerarbeiten war die schwarze Folie, welche erst zum Schluss mit der Mauer nach unten zum Sockel abschließt,  hochgeklappt gewesen. Wir und auch der Bauleiter, Herr Norman, der uns heute am Samstag besuchte, kamen zu dem Schluss, dass es nur daran gelegen haben könnte. Das Wasser wird sehr wahrscheinlich oberhalb entlang der Folie durch das Styropor nach innen gelaufen sein.

Fazit:

Es ist bisher das erste „Problem“, dass wir seit der Aufstellung des Hauses hatten. Und wir wurden von ProHaus nicht allein gelassen. Ganz im Gegenteil. Der Bauleiter kam umgehen vorbei, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Für den Teil,  welches  die Betreuung der Bauherren anbetrifft,  gibt es von uns bis jetzt die Note 1, was uns wiederum bestätigt,  mit der richtigen Firma zu bauen.

Nun können wir uns beruhigter dem Innenausbau widmen.

Wünsche allen Lesern ein schönes, regenfreies Wochenende!

Eure Martina

30.08.2011 Nachtrag:

Nach Beendigung der Mauer-Arbeiten hat es bei uns ja teilweise noch heftig  geregnet.  Erfreulicherweise hatten wir heute keinerlei Wassereintritt im Haus.

Am Dienstag um 15.00 Uhr sind 3 Jungs zum Mauern bei uns eingerückt. Sie haben sich nicht lange aufgehalten und sofort mit den Vorbereitungen angefangen.

Gegen Abend war dann das EG entlang der Seite von unserem Wohnzimmer gemauert gewesen.

Die Steine werden dabei nicht anliegend an das Styropor sondern mit Abstand angebracht. Damit das ganze nicht instabil ist und wieder um fällt, werden dickere Drähte am Haus befestigt und ins Mauerwerk eingemauert.

Am nächsten morgen haben wir dann festgestellt, dass die Steine nicht über die Kante der Bodenplatte raus ragt, sondern fast bündig aufhörte. So weit wir in Erinnerung hatten, sollten die Steine und somit die Wand am Sockel über die Bodenplatte überstehen. Die Maurer meinten, das wäre so in Ordnung und ginge nicht anders..

Wir haben dann lieber mal unseren Architekten Herr Göcker angerufen und gefragt, ob das so bleiben kann. Wir wollten nicht warten, bis das Haus komplett fertig ist und dann erst nach haken.

Herr Göcker hat sich sofort darum gekümmert und nach Rücksprache mit ProHaus gemeint, dass so was aufgrund von Toleranzen in der Herstellung der Bodenplatte und Hausaufbau schon mal passieren kann. Die Steine können nicht weiter raus gemauert werden, da es sonst eine Lücke zu den Fenstern in den Ecken am Versatz gibt. Wäre unser Haus quadratisch, praktisch gut, dann hätte man da besser nach außen ausgleichen können. Wir vermuten, dass entweder die Bodenplatte zu groß oder aber das Haus zu klein ist. Wir werden da aber auf alle Fälle nochmal nachmessen.

Für die Lösung des Problems gäbe es aber eine Standardlösung. Der Verputzer muss dann eine Schiene am Sockel anbringen. Darauf würde dann der Putz landen. So genau hab ich das nicht verstanden, werde aber näher davon berichten, wenn der Verputzer da war.

Dann waren noch 2 Männer von ProHaus bei uns auf der Baustelle um sich den Sachverhalt anzuschauen, zufällig waren sie gerade in der Nähe. Es wurden ein paar Photos gemacht und dann sind sie auch schon wieder weiter gefahren.  Später haben wir erfahren , das die 2 Männer die obersten Chefs von ProHaus waren.

Am Ende des Tages war die hintere Front unseres Hauses komplett gemauert.

Weiter ging es dann am Donnerstag mit der vorderen Seite unseres Hauses. Die Hälfte wurde gemauert. Dann war für die Jungs „Wochenende“ angesagt. Weiter geht es dann am Montag…..

18.08.2011

NACHTRAG:

Wir haben mal unser Haus nachgemessen. Die Außenmaße sind korrekt.  Die Bodenplatte ist dann wohl ein wenig zu groß geraten.

 

Eigentlich wollten wir diese Woche den Sockel abdichten und die Überstände streichen.

Aber bei den Reinheimer´s läuft es immer irgendwie anders als gedacht und geplant!

Diese Woche haben wir uns dazu entschlossen, zu aller erst zu dämmen, da wir unbedingt Platz brauchen für die Einlagerung der restlichen Materialien wie Heizung, Spahn- und Regipsplatten.

Und hier der Grund dafür:

Am Donnerstag früh gegen 0.44 Uhr wurden wir aus dem Schlaf gerissen. Es waren mehrere dumpfe laute Schläge zu hören gewesen. Walter rief mich aus dem Bett und meinte, dass gerade mein Auto aufgebrochen wurde. Die Beifahrer-Fensterscheibe meines Aygo´s war zerschlagen und meine Geldbörse (dummerweise hatte ich vergessen sie herauszuholen) war weg !

Jetzt haben wir ein mulmiges Gefühl und haben uns deshalb entschlossen, alle Materialien so weit wie es geht ins Haus zu verfrachten. Daher hat nun die Dämmung oberste Priorität, damit wir endlich wieder Platz im Haus haben.

Und das, wo wir hier auf heißen Kohlen sitzen. Für morgen waren 2 Lieferungen mit Ausbaumaterialien geplant. Die erste mit ca. 3,5 Tonnen Material (Gips, Spanplatten, Dachlukenöffnung, Farbe etc.) wird morgen Nachmittag kommen. Das stand gestern schon fest. Allerdings wollte sich die Spedition, mit der Lieferung der Dämmung bei uns heute melden, weil sie erst dann die genaue Planung erstellt haben.  Und nun scheint wohl ein Spediteur abgesprungen zu sein, so dass wir unsere Lieferung des gelben Zeugs erst am Montag bekommen. Das heißt für uns erstmal Pause am Wochenende. Denn eigentlich wollten wir mit der Dämmung anfangen. Alles andere können wir erstmal nicht erledigen. Da alle Wände bei uns im Haus schon einseitig beplankt sind,  können wir von dem zu erwartenden Material eigentlich nur die Dachüberstände streichen. Mit der Sockelabdichtung müssen wir auch noch warten, da der Ausbauberater erst am Montag kommt und wir noch einige Fragen zum untermörteln der bodentiefen Fenster haben. Vorher können wir den Sockel nicht abdichten.

Also warten wir bis morgen und schauen, was uns der Spediteur bringt. Es bringt ja alles nix, denn vom Aufregen wird es ja auch nicht besser. So können wir uns noch ein wenig ausruhen bevor der Stress so richtig losgeht.

Eure ungeduldige Martina

Schade…aber das hätte Prohaus besser machen können. Durch einen Zufall haben wir erfahren, dass es bei ProHaus eine neue Dämmung von der Firma  URSA PureOne gibt.

Diese hätten wir natürlich auch gern gehabt.  Also haben wir in Nordhorn angefragt, ob es möglich wäre uns  diese zu liefern. Leider haben wir uns zu spät gemeldet.  Da wir unser Haus direkt nach Ostern bekommen, war ProHaus schon fleißig und hat alles schon geordert.

Schade…. wenn ProHaus uns vorher mal gefragt hätte, hätten wir bestimmt nicht nein gesagt, auch wenn es für uns  ca. 500,-EUR mehr gekostet hätte.  Das wäre es uns wert gewesen.