Archiv für Oktober 2010

29.10.10

Am Freitag haben wir unsere Kirschlorbeer-Sträucher nun endlich versetzt. Diese waren vor ca. 2 Jahren mitten auf dem Grundstück mühsam von uns eingepflanzt worden. Damals dachten wir im Traum nicht dran, dass wir an der Stelle mal ein Haus bauen wollen. Sonst hätten wir uns die Mühe gar nicht erst gemacht. Gott sei Dank hatten wir mit dem Umsetzen bereits im Sommer 2010 angefangen, so dass wir an diesem Tag nur noch 4 Sträucher zu versetzen hatten.  Morgen ist Tabula rasa in der Garage und dem ehemaligen Hundezwinger angesagt.

30.10.2010

Endlich können wir den Container abholen lassen! Der ist bis oben voll und stand schon eine ganze weile bei uns im Hof. Wir haben unsere Entrümpelung so weit erledigt. Jetzt muss nur noch der Eisen-Schrott weggefahren werden. Das nächste Ziel wird erstmal der Abriss des Hundezwingers sein. Ach, ich beneide die Bauherren, die ein freies unbebautes Grundstück ihr eigen nennen dürfen.

 Freitag 22.10.2010

Angesetzt war der Termin für 9.00 Uhr in der Früh. Herr Bender von ProHaus wollte an diesem Termin auch anwesend sein, damit  er unterstützend als Hausverkäufer beraten  kann, was an Planänderungen machbar ist.

Herr Bender meinte, dass die Besprechung mit dem Architekten ca. 3-4 Stunden in Anspruch nehmen wird. Ich konnte mir kaum vorstellen, dass dieser Termin so lange dauern sollte, zumal wir an unserem Haus nur minimalste Veränderungen vornehmen lassen wollten.

Um 8.30 Uhr brachte ich meine Tochter in den Kindergarten und fuhr mit dem Auto schnell nach Hause, da ich zu diesem Termin pünktlich erscheinen wollte. Kurz vor unserem Haus, es war so gegen 8.45 Uhr, war auch schon ein Mann mit Kamera bestückt zu Gange und machte fleißig Fotos in unserer Straße. Wie sich später raus stellte, war es unser Architekt Herr B.Göker, der unser Grundstück begutachtete. Mit Ihm konnten wir vorab draußen schon ein paar fachliche Fragen klären. Wir waren sehr angenehm überrascht, mit welcher Geduld Herr Göker unsere Fragen fachmännisch beantwortete. Wir fühlten uns bei ihm gut aufgehoben. 

Pünktlich um 9.00 kam dann auch Herr Bender dazu und es konnte losgehen. Wir gaben dem Architekten unsere Änderungen bezüglich des Grundrisses durch, welche direkt auf dem Plan übertragen wurde. Für uns war es ein wenig verwirrend, da wir unsere Planung spiegelverkehrt ändern mussten. Zu unserer Erleichterung wurden die Änderungen über dem  ursprünglichen Plan auf Architektenpapier gezeichnet, sodass wir uns die Räume besser vorstellen konnten. Nach 3 Stunden waren wir dann soweit mit allem durch. Nur die Wunschfarbe unseres Hauses sorgte für Verwunderung seitens des Architekten und Herrn Bender. Ich hatte ganz spontan gemeint, dass unser Haus braun/weiß werden sollte.

Dies stieß nicht auf allgemeine Begeisterung! Die Männer, inclusive meines Göttergatten,  waren geschlossen der Meinung, dass Haus würde in weiß/dunkelgrau viel besser aussehen. So steht es auch als Musterhaus in Mannheim. Allerdings ist mir das dunkelgrau ein wenig zu düster. Was die Farbe anbetrifft, wird es bestimmt noch Diskussionen geben. Aber bis zur Bemusterung haben wir ja noch ein wenig Zeit.

Wir waren an diesem Tag hoch zufrieden mit der Besprechung des Architekten. Jetzt müssen wir noch ca.  4 Wochen warten, bis ProHaus den Entwurf des Architekten gezeichnet und die Unterlagen fertig gestellt hat. Bis dahin heißt es geduldig sein.

Garage mit anliegendem Hundezwinger

Bild: Garage mit angebautem Hundezwinger

Wir haben das Glück auf unserem Grundstück, auf dem bereits schon ein Haus steht, nämlich das in dem wir gerade wohnen, unser ProHaus errichten zu können. Der Garten,  auf dem das neue Haus errichtet wird,  ist groß genug und endlich werden wir in naher Zukunft nicht mehr allzu viel Gartenarbeit leisten müssen. Wir haben praktisch null Anfahrtszeit zu unsere Baustelle, was uns erheblich Zeit spart, welche wir in den Ausbau investieren können.

Aber bevor überhaupt ein Haus auf diesem Grundstück errichtet werden kann, müssen wir unser Chaos noch beseitigen:

- Kirschlorbeer  umsetzen

- Garage teilweise abreißen

- Pflastersteine entfernen

- Zaun entfernen usw.usw…

Dies sind erstmal die wichtigsten Dinge, die wir die nächste Zeit zu erledigen haben.

ProStyle128

Bilder: Musterhaus Prostyle 128 in Mannheim

Im Dezember 2009 machten wir uns Gedanken zum Thema Hausbau. Wir wollten raus aus unserer mittlerweile zu klein gewordenen Dachwohnung. Für uns beide hätte es gereicht, aber mit unserer Tochter, die nun mittlerweile 4 Jahre alt ist, wird es auf die Dauer zu eng.

Wir waren uns zu Anfang einig, dass es ein Fertighaus werden sollte und so zogen wir los und schauten uns diverse Musterhäuser an. Voll gepackt mit Info´s und Broschüren setzten wir uns zu Hause hin und studierten die unterschiedlichsten Angebote. Und je mehr ich informiert war, desto mehr zweifelte ich an dem Projekt Fertighaus/Ausbauhaus, da es uns jede Menge Zeit, Kraft und Energie kosten würde. Würden wir es schaffen ? Reichten unser Kräfte ?

Ich wurde immer pessimistischer.

Mein Mann dagegen war von dem Thema „Ausbauhaus“ begeistert ! Ich muss dazu sagen, dass er handwerklich begabt ist und ich es keinem anderen so zutrauen würde, wie ihm. Er sieht es als Chance, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, worauf er in 30 Jahren noch stolz sein könnte.

Nach ewigen Diskussionen haben wir uns dann entschlossen als Letztes das Musterhauszentrum in Mannheim zu besuchen. Dort war das ProStyle 128 zu besichtigen, welches uns in dem Prospekt recht gut gefallen hatte.

Das Haus war super schön, es war das erste Haus, in dem wir uns gleich wie zu Hause gefühlt haben. Auch die Beratung durch Herrn Bender war sehr proffesionel und für uns sehr angenehm, was wir nicht von jedem Fertighausanbieter behaupten können.

Für uns stand fest, das es dieses Haus sein wird, sollten wir uns für ein Ausbauhaus/Fertighaus entscheiden.

Zwischenzeitlich waren wir auf einen Anbieter gestoßen, der Häuser schlüsselfertig in Massivbauweise angeboten hatte. Nach langem hin und her, haben wir uns im Juni 2010 für diesen Anbieter, es handeltet sich hierbei um eine Bauberatung GmbH in Worms, entschieden, da das Haus preislich in unserem Rahmen war und wir nur noch fließen und tapezieren mussten.

Im August haben wir den Bauantrag für unser Eigenheim abgegeben und warteten auf einen Termin zur weiteren Besprechung mit dem Bauleiter. Was folgte waren abgesagte Besprechungs-Termine, nicht Erreichbarkeit der Geschäftsführung, wir hatten keine Informationen, wie es nun weiter gehen sollte.

Im September 2010 hatte die Bauberatung GmbH Insolvenz angemeldet. So hatten wir uns unser Bauabenteuer nicht vorgestellt!

Wie sollte es nun weiter gehen? Sollten wir den Bau unseres Hauses an einen weiteren Bauträger vergeben? Sollten wir die Gewerke einzeln vergeben?

Ein neuer Bauträger kam nach dieser Pleite nicht mehr in Frage, wir hatten unser Lehrgeld bezahlt und für uns stand fest das wir nun doch ein Fertighaus bauen wollten.

Es ging ganz fix, ein kurzer Anruf bei Prohaus in Mannheim und wir hatten einen Termin zur erneuten Besichtigung des Musterhauses. Zwischenzeitlich haben wir unseren alten Vertrag gekündigt, den Rückzug unseres Bauantrages veranlasst und die alte Bauberatung GmbH wegen Betruges angezeigt.

Eine Woche später nachdem wir in Mannheim waren, haben wir den Vertrag für unser ProStyle 128 unterschrieben. In der darauf folgenden Woche hatten wir unseren ersten Architekten Termin.

Bis jetzt ist alles Reibungslos gelaufen und wir sind nun wieder positiv gestimmt, dass unser Traum vom eigenem Haus doch noch verwirklicht werden kann.

Bilder: Musterhaus ProStyle 128, Deutsches Fertighaus Zentrum Mannheim

Erstmal Herzlich willkommen auf unserem Bau-Blog ! Wir möchten interessierten Häuslebauern einen Einblick in unser Bau-Abenteuer geben.
Wir beschäftigen uns schon seit ungefähr einem Jahr mit dem Thema Eigenheim. Eigentlich sollte es jetzt schon los gehen, aber es kam alles anders, als wir es gedacht hatten. Unser Traum startete erstmal in einem Fiasko. Näheres dazu werde ich später berichten.