Archiv für März 2011

Es ist geschafft!

Heute wurde unsere Bodenplatte fertig gestellt. Und wie die Tage zuvor auch,  standen die Mitarbeiter von Gussek pünktlich um 7.00 Uhr auf der Matte.

Zuerst wurde die Plane und dann die Stahlmatten auf den Grund gelegt.  Dann dauerte es nicht mehr lange und der Laster mir der Betonpumpe und der Betonmischer trafen ein.  Insgesamt wurden 3 Laster mit Beton für das Ausgießen der Platte benötigt. Danach wurde alles glatt gestrichen. Um 11.30 Uhr war dann alles erledigt und die Mitarbeiter von Gussek konnten Ihre Heimreise antreten.

Wir möchten der Firma Gussek/Kellerbau nochmal unseren Dank aussprechen.  Sie haben Ihre Arbeit schnell und ordentlich erledigt.  Wir können diese Firma nur weiter weiterempfehlen.

Es hat schon Vorteile, wenn man direkt neben der Baustelle wohnt. Man bekommt einfach viel mehr mit.

Heute morgen um 7.00 war das 2 Mann-Team von Gussek eingetroffen. Es wurden noch restliche vorbereitende Arbeiten zum buddeln erledigt und dann hätte es eigentlich schon los gehen können. Allerdings lies der bestellte Bagger auf sich warten. Anscheinend gab es ein kleines Missverständnis bei der Organisation. Nach diversen Telefonaten machte sich  der leicht angsäuerte Gussek-Mitarbeiter auf den Weg , um den Bagger selbst in Mainz abzuholen. Mit ca. 2 stündiger Verspätung konnte dann mit dem Aushub für das Fundament begonnen werden.  Und da der Beton für  15.30 Uhr angekündigt war, musste nun ein wenig schneller gebaggert werden.

Um 12.00 Uhr dannn die nächste Überraschung! Viel zu früh kam nun schon der Laster mit der Betonpumpe. Dieser musste dann noch ca. 2,5 Stunden bei uns auf der Hauptstraße parken, da die Erdarbeiten ja noch nicht erledigt waren. Dies ließ die Laune des Gussek-Mitarbeiters weiter in den Keller sacken. Der Arme! Mir hat er ein wenig Leid getan.  Aber er hat ordentlich Gas gegeben. Leider konnte er deswegen nicht die Erde auf einer Stelle abladen. So hatten wir es heute morgen vereinbart. Er hätte dadurch  einfach zu viel Zeit verloren. Also stapelt sich nun der Erdaushub rings um die Bodenplatte. Unser Grundstück sieht echt schlimm aus, dabei hasse ich Unordnung. Aber daran werde ich mich wohl noch gewöhnen müssen.

Um 14.30 rückte dann auch schon der Laster mit dem Beton an. So langsam füllte sich dann das Loch für die Fundamente. Es spritze recht hoch, da der Schlauch von der Pumpe lt Aussage vom Fahrer  angeblich nicht tiefer gehalten werden könne. Und schon wieder hatte es den armen Mitarbeiter von Gussek getroffen. Im Gesicht, auf der Hose, auf den Schuhen..überall hatte er den Beton abbekommen. So was hat er noch nicht erlebt, es wäre sonst nie ein Problem gewesen, den Schlauch tiefer zu halten…

Wir waren dann noch zwischenzeitlich mit unserer Tochter beim Ohrenarzt.  Als wir zurück kamen, war die Verschalung schon fast erledigt.

Also ich muss nochmal den Mitarbeitern von Gussek ein Lob aussprechen. Sie haben es geschafft, den Zeitplan einzuhalten, obwohl das mit dem Bagger heute morgen nicht reibungslos geklappt hat. Nun sind wir gespannt, was morgen noch so alles passiert.

Heute wurden die restlichen Arbeiten von der Firma Bonifer erledigt. Es wurden noch insgesamt 2 Laster voll Kies auf dem Boden verarbeitet.

Als wir vom Mittagessen nach Hause gekommen sind, stand schon ein neuer LKW mit den Betonstahlmatten vor der Tür. Gut dass wir da waren,  der Fahrer hatte das gesamte Paket teilweise auf das vorbereitete Grundtück gelegt.  Da wir  morgen Besuch vom Vermesser Herr Schmitz und der Firma Gussek bekommen, wären die bestimmt hoch erfreut gewesen. Der Fahrer meinte, der Bagger wird morgen die Stahlmatten richtig verteilen, das wäre kein Problem und außerdem könne er die Matten sonst niergends absetzten.

Der Fahrer musste das Paket auf meinen eindringlichen Wunsch  nochmal umsetzten, so dass das zu vermessende Grundstück nun frei geblieben ist.  Ich hab nun mal einen Ordnungs-Tick *grins* Ich konnte mir auch den Satz “Na.. geht doch!” leider nicht verkneifen. Aber der Fahrer war mir nicht böse und meinte nur ” Die Frauen sind halt so!”

Nachtrag:

Überraschenderweise waren der Vermesser und fast zeitgleich 2 Mitarbeiter von Gussek eingetroffen. Es wurde eine grobe Vermessung  des Baugrundes vorgenommen. Wir dachten ja , dass es erst morgen weiter geht. Aber so kann man sich täuschen *freu*

Heute war es so weit. Der Beginn mit dem Bau der Bodenplatte war für uns richtig aufregend.
Um 7.30 Uhr kam der 1 von 3 Roll-Containern. Darin sollte der Erdaushub entsorgt werden.Dann dauerte es nicht lange und der Bagger von der Firma Bonifer aus Offenbach stand vor unserer Tür.
Es sollten rund 15 cm Boden mit dem Bagger abgetragen werden. Es war schon erstaunlich, wie schnell das mit dem Bagger ging. Wir vermuten allerdings, dass der Baggerfahrer ein wenig zu viel von unserem Grundstück abgetragen hat. Unser Grundstück ist zur Straßenseite leicht abschüssig, was man so auf den ersten Blick gar nicht vermuten mag.
Geplant war für morgen die Vermessung des Grundstückes. Dieses muss nun leider auf Mittwoch verschoben werden, da mehr Kies aufgeschüttet werden muss als erwartet. Daher vermuten wir, das der Fahrer sich ein wenig verschätzt hat.

 

Der Start für den Bau der Bodenplatte ist der 28.03.2011.

Bis dahin müssen wir unser Grundstück fertig aufgeräumt haben. Wie hatten ja schon letztes Jahr damit angefangen und nun mußten wir richtig Gas geben, da für den kommenden Montag die Bauarbeiter von der Bodenplatte bei uns auf dem Grundstück mit der Arbeit beginnen wollen.

Die letzten 2 Wochen waren wir mit dem Abriss unserer Garage beschäftigt. Mein Mann meinte, dass es keine Garage war sonden ein richiges Bauwerk! Im Nachhinnein war es auch so! Viele würden es auch als ” gute deutsche Wertarbeit” betiteln.

Schon beim Gebälk haben wir gemerkt, dass wir hier noch viel Spaß haben werden. Als dieses mühsam entfernt wurde, waren die 2 Außenwände fällig. Die gingen ganz gut mit Hilfe eines großen schweren Hammers abzureißen. Gespannt waren wir nun auf die Bodenplatte, da wir nur vermuten konnten, wie es unten drunter aussah.

Mein Mann hat eine ganze Woche benötigt, die Bodenplatte mit Hilfe eines Presslufthammers zu”sprengen”. Erwin (unser hilfsbereiter Nachbar) und ich waren als Aufräumkommando tätig. Wir haben sage und schreibe 2 Conainer für die Bodenplatte und die Pflastersteine voll gemacht. Eimer für Eimer wurde der Container mit dem Schutt befüllt. Zwischendurch dacht ich, dass die Entsorung der Steine nie ein Ende nehmen wird. Ohne unseren Nachbar Erwin, hätten wir nie und nimmer diesen Abriss bewältigen können. Vielen lieben Dank nochmal dafür!

Fazit: Wir haben insgesamt 4 Container für den Abriss unseres Bauwerkes benötigt. Einer für die Dachziegel, und für den Rest als Bauschutt.

Hinzu kamen noch 1 Hänger Entsorgung von alten Fermacell- Platten, 1 Hänger Entsorung von Teer-Material und die Entsorung von 2 alten Asbest-Platten

Das Holz vom Gebälk wurde von einem netten Nachbarn, der einen Ofen besitzt kostenlos entorgt. Zwischendurch waren auch noch die Männer vom Schrott da und befreiten uns vom Schwermetal.

Wir sind froh, diesen Bauabschnitt ohne Pannen und Verletzungen hinter uns bringen konnten und freuen uns dass nun die Arbeiten für die Bodenplatte am Montag beginnen können.

Anreisetag war ein Tag vor dem eigentlichen Bemusterungs-Termin. Und das war auch gut so, denn schließlich hatten wir gut 500 km Fahrtstrecke bis dahin zu bewältigen.

Untergebracht waren wir im Hotel am Stadtring in Nordhorn. Dieses liegt ungefähr 7 Minuten Fahrzeit vom Ausstattungszentrum entfernt.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf dem Weg, schließlich sollten wir mit der Bemusterung um 9.00 Uhr starten.

Das Bemusterungszentrum von ProHaus liegt direkt hinter dem von Gussek. Da wir schon auf einigen Baublogs zu Besuch waren, hatten, waren wir auch nicht über die „Hinterhof“-Lage des Bemusterungszentrums überrascht. Aber wir mussten unseren Vorgängern recht geben. Das Zentrum von ProHaus liegt wirklich abseits dem von Gusseks und man hat schon ein wenig das Gefühl, Kunde 2. Klasse zu sein.

Aber dieser erste Eindruck sollte sich nicht bestätigen. Wie sagt man so schön: „Auf die inneren Werte kommt es an!!“

Los ging es mit einer kurzen Begrüßung eines netten Herren, an dessen Name ich mich leider nicht mehr erinnern kann. Er bat uns noch 2 Minuten zu warten, bis dahin hätte er alles für die Besprechung vorbereitet.

Dann lud er uns in sein Büro ein. Wir nahmen Platz und wunderten uns schon über den breit ausgelegten Bauplan, welches uns so gar nicht an unser Haus erinnerte. Voller Tatendrang, fragte uns der Berater,ob wir unser Haus hier wiedererkennen würden. Ich meinte dann nur trocken“ Nö, ich erkenne hier gar nichts!. Verdutzt fragte uns der Berater, wieso nicht und ich antwortete „ Weil DAS nicht unser Haus auf dem Plan ist !“.

Tatsächlich war es nicht unser Haus, der Berater hatte sich im Kunden geirrt. Mit ihm hatten wir an diesem Tag nicht das Vergnügen da für uns heute Fr. Hankamp zuständig war.

Das fing ja schon mal lustig an!!

Es dauerte nicht lange und wir wurden von Frau Hankamp freundlich begrüßt und es konnte losgehen.

Zu Beginn haben wir erstmal den Grundrissplan besprochen. Es wurden Details geklärt, wie zum Beispiel die Öffnungsrichtung der einzelnen Fenster und Türen etc.

Und da fing es für uns erstmal nicht gut an. Ganz zu Anfang des Gespräches teilte uns Frau Hankamp mit, dass ein kleines Fenster im 1 Stock nur zum kippen wäre und eine Montage des Rollladen leider nicht möglich ist. Dann widmete sie sich Ihrem Computer und zeigte uns ein Bild, auf dem ein bodentiefes Fenster (die Gläser sind bei unserem Haus 2 teilig) mit FENSTERBRETT zwischen den beiden Glasteilen zu sehen war.

Fr. Hankamp meinte, dies wäre eine neue Vorschrift, wg. der Brüstungshöhe, da diese bei unserem Fenster nicht hoch genug wären, müssten wir die Fensterbänke mit einbauen.

Ich war eigentlich noch geschockt gewesen mit dem kleinen Fenster und dann kam schon der nächste Hammer mit dem Fensterbrett! Mein Mann meinte prompt, dass Fenster mit Brett überhaupt nicht in Frage kommen, dies würde die Optik der Fenster ruinieren. Wir hatten uns gerade wegen diesen tollen hellen Fenstern für dieses Haus entschieden. Ich bemängelte auch das Kippfenster, da ich an Höhenangst leide und mir nicht vorstellen kann, dieses Fenster von außen mit Leiter zu putzen.

Fr. Hankamp wollte aber nochmal telefonisch abklären, ob es eine andere Möglichkeit gibt.

Also haben wir das Thema erstmal stehen lassen.

Dann ging es mit der Besichtigung der einzelnen Bauelemente wie Dachziegel, Fenster, Innentüren, Eingangstüren etc. weiter. Fr. Hankamp machte Ihren Job richtig gut, sie redete nicht ohne Punkt und Strich und ließ uns auch genügend Freiraum und Zeit die Dinge auf uns wirken zu lassen.

Wenn es nötig war , ließ sie uns auch einen kurzen Augenblick alleine, damit wir uns besser entscheiden konnten.

Gut, dass mein Mann und ich uns einig waren. Er lies mich zu erst entscheiden und wenn er zufrieden war, nickte er nur kurz uns schon konnten wir uns der nächsten Sache widmen.

Die einzigste Entscheidung, die ein wenig schwieriger war, war die Eingangstür. Ich wollte sie eigentlich ganz schlicht halten .Wir haben uns dann nach reiflicher Überlegung für eine rot/graue Eingangstür entschieden. Da unser Haus einen weiß grauen Putz bekommen wird, würde das Rot als Farbakzent bestimmt gut aussehen.

Den Bodenbelag haben wir komplett raus genommen, da wir bereits im Baumarkt unsere Traum-Fliesen gefunden haben. Auch die Sanitär-Ausstattung haben wir raus nehmen lassen, da uns das Standard-Angebot nicht 100% zugesagt hatte.

Mit einer 1stündigen Mittagspause waren wir dann um 15.00 Uhr mit der Bemusterung fertig.

Wir waren recht fix, denn es gibt an so einem Tag 1000 Sachen zu entscheiden, da kann einem schon mal ganz schnell der Kopf rauchen. Geholfen hat uns, dass wir uns vorher schon viele Gedanken über die Ausstattung (Farbe, Material etc.) unseres Hauses gemacht haben. Entweder es war im Standard mit dabei, oder wir haben es raus genommen. Dies hielt sich aber in Grenzen, es war bei uns nur der Bodenbelag und die Sanitär-Ausstattung. Dies lag aber nicht an der mangelhaften Qualität sondern einfach an unserem Geschmack.

Wir waren über die Auswahl im Bemusterungszentrum sehr positiv überrascht. Die angebotene Ausstattung im Standard ist von der Qualität recht hoch, so dass jeder die Möglichkeit hat ohne größeren Aufpreis sein Häuschen modern und schick auszustatten.

PS: Das „Fensterbrett-Thema“ hatte sich dann ein paar Tagen später nach div. Telefonaten geklärt. Wir haben einfach die Fenster in der Brüstungshöhe angepasst und das kleine Fenster wird nun kleiner und ganz zu öffnen sein.