Archiv für August 2011

Die letzten Tage haben wir folgende Wände mit den Spanplatten geschlossen:

- Küche

-Esszimmer

-Wohnzimmer

-Schlafzimmer

Das bedeutet, dass wir immer weniger von der gelben Wolle sehen *freu*.  Es fehlen doch Teile im Flur/ Eingang, Gäste-WC, Treppenaufgang und Flur im  OG.

So langsam wird es komplett und der Stapel mit den Spanplatten wird immer weniger.

Bis jetzt waren wir ja super zufrieden mit dem mitgelieferten Material von ProHaus.
Aber die Hohlwanddosen Marke “Schnellmontage”, haben uns einiges an Nerven gekostet. Wir dachten, die Dinger sind einheitlich genormt, was die Größe betrifft.  Also haben wir angefangen Löcher in die Wand zu bohren.  Dose rein…und was war ?? …sie waren viel zu locker und wir konnten die Dosen nur mit Silikon fest bekommen. Da wir das nicht überall machen wollten,  ist mein Menne ins Bauhaus gefahren und hat sich einen kleineren Bohrer gekauft.
Loch erneut an einer anderen Stelle gebohrt, Dose rein und was war…das Ding ging nicht komplett rein. Also war das Loch nun zu klein.  Aber eine Zwischengröße bei den Bohren gab es leider nicht.
Ich möchte nochmal erwähnen, dass mein Mann vom Fach ist, was die Elektrik anbetrifft und er so langsam an sich selbst zweifelte. Von meinem Papa (pensionierter Schreiner) haben wir dann noch einen anderen Bohrer zum testen bekommen. Da wir aber unsere Wände nicht mit – ” nicht passenden “-Löchern versehen wollten, haben wir ein Stück Rigipsplatte mit den verschiedensten Lochgrößen gebohrt. Aber in keine der Löcher passte es 100 %.
Walter hatte vor geraumer Zeit ein paar extra Dosen bestellt,  da wir ja mit der Anzahl der von ProHaus gelieferten nicht hin kommen werden.
Aus lauter Frust habe ich eine von diesen in unsere Lochschablone rein gesteckt. Und siehe da..es passte !!  Und zwar in das Loch welches wir von Anfang an zuerst genommen hatten. TOLLL!!!
Fazit: Die Hohlraumdosen/Schnellmontage die ProHaus mitgeliefert hat, wanderten in den Müll.
Für die Außenwände haben wir uns für Dosen mit Integrierter Durchstoßmembran aus Gummi entschieden.
Hohlwanddosen

Hohlwanddosen

links die Dose von ProHaus

Wir haben die letzten Tage die Installation der Stromkabel,  Datenkabel und Kabel für die Schalter der  Fußbodenheizung im gesamten Erdgeschoss beendet.   Nur die Verlegung der Kabel im Bereich der Treppe muss noch gemacht  werden.  Wir sind uns noch nicht einig, welche Beleuchtung wir hier setzen wollen.

Wenn ich so an die Decken und die Wände schaue, sehe ich nur noch Kabel, Kabel, Kabel. Ohne Foto-Dokumentation vor dem Verschließen der Wände wären wir ganz schön aufgeschmissen.

Dann wurde noch eine Wand  in der Küche um 30 cm verlängert.  An dieser  Wand soll später mal der Backofen, Kühlschrank und ein Auszugschrank stehen. Wir wollten später, wenn wir vom Flur direkt in die Küche nach rechts gehen genügend Platz zum rein laufen haben.

Nun kann es unten mit dem Verschließen der Wände weiter gehen.  Dann seh ich auch endlich mal wieder einen sichtbaren Fortschritt im Bau.  Das Verlegen der ganzen Kabel hält halt auf,  schließlich müssen Schlitze geklopft und Löcher in die dicken Balken gebohrt werden.  Auch die Diskussionen über Sinn und Unsinn vom Setzten der Steckdosen kostet Zeit und Mühe.  Aber ich glaube es hat sich gelohnt.

Beim Verlegen der Kabel  konnte ich meinem Mann leider nicht so behilflich sein, da ich von der Elektrik absolut keine Ahnung habe.

Dem Schornsteinfeger zufolge sollten wir für die Verlegung der Kaminrohre einen extra Schacht installieren. Und da wir uns ja an  diese Vorgabe halten müssen, haben wir uns am Samstag dran gemacht,  diesen Schacht zu setzen. Wir haben uns für das System von der Firma “Skoberne” entschieden und im Gäste-Zimmer installiert.

Ich hab hier mal den Link für die näheren Beschreibung dieses Systemes  eingefügt:

http://www.skoberne.de/index.php?option=com_content&view=article&id=97&Itemid=196

Damit wir  das System installieren konnten,  mussten wir erst mal eine Öffnung im Dach machen , damit das Rohr dann zum Schluss durchgeführt werden kann. Ich hatte mal wieder herzklopfen…wie immer, wenn mein Schatz oben auf dem Dach rumwerkelt.

Die Einzelnen Elemente des Systems werden mit einem Spezialkleber miteinander verbunden. Jetzt müssen wir erstmal abwarten bis das Zeugs getrocknet ist, damit wir die Rohre letztendlich durchführen können.

Gestern am Mittwoch gegen 12.00 Uhr wurden die Mauerarbeiten an unserm Haus fertig gestellt. Die 2 Jungs aus Nordhorn haben Ihre Arbeit super erledigt. Aber schaut selbst….

Seit die Maurer da waren, macht uns das Thema Wasser im Haus stark zu schaffen. Begonnen hatte es am Dienstag Nachmittag. Es hatte mal wieder geschüttet wie aus Eimern und als die Maurer sich gegen Abend verabschiedet hatten, ist uns aufgefallen, dass wir in der Ecke an der Eingangstür und im Gäste-WC kleinere Wasseransammlungen hatten.

Wir haben die Maurer gefragt, ob Sie evtl. wüssten, woher das Wasser wohl kommen könnte. Fakt war, das die Eingangstür während dem Starkregen geöffnet war und dadurch das Wasser ins Haus gekommen ist. Da waren wir erst mal beruhigt, was die Stellen an der Tür anbetraf. Das Wasser im Gäste-WC musste dann evtl. entlang der Bodenplatte gelaufen sein.  In der kommenden Nacht hatten wir wieder heftige Schauer, sodass wir am nächsten Tag dann vorsichtshalber nochmal nachgeschaut haben.

Wir haben dann leider wieder Wasser in der Ecke des HW-Raumes und an einem Fenster im Wohnzimmer entdeckt. Lange haben wir überlegt, woher es nun kommen könnte. Bedingt durch das Abkleben des Sockels und der Maurerarbeiten war die schwarze Folie, welche erst zum Schluss mit der Mauer nach unten zum Sockel abschließt,  hochgeklappt gewesen. Wir und auch der Bauleiter, Herr Norman, der uns heute am Samstag besuchte, kamen zu dem Schluss, dass es nur daran gelegen haben könnte. Das Wasser wird sehr wahrscheinlich oberhalb entlang der Folie durch das Styropor nach innen gelaufen sein.

Fazit:

Es ist bisher das erste „Problem“, dass wir seit der Aufstellung des Hauses hatten. Und wir wurden von ProHaus nicht allein gelassen. Ganz im Gegenteil. Der Bauleiter kam umgehen vorbei, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Für den Teil,  welches  die Betreuung der Bauherren anbetrifft,  gibt es von uns bis jetzt die Note 1, was uns wiederum bestätigt,  mit der richtigen Firma zu bauen.

Nun können wir uns beruhigter dem Innenausbau widmen.

Wünsche allen Lesern ein schönes, regenfreies Wochenende!

Eure Martina

30.08.2011 Nachtrag:

Nach Beendigung der Mauer-Arbeiten hat es bei uns ja teilweise noch heftig  geregnet.  Erfreulicherweise hatten wir heute keinerlei Wassereintritt im Haus.

Am Dienstag um 15.00 Uhr sind 3 Jungs zum Mauern bei uns eingerückt. Sie haben sich nicht lange aufgehalten und sofort mit den Vorbereitungen angefangen.

Gegen Abend war dann das EG entlang der Seite von unserem Wohnzimmer gemauert gewesen.

Die Steine werden dabei nicht anliegend an das Styropor sondern mit Abstand angebracht. Damit das ganze nicht instabil ist und wieder um fällt, werden dickere Drähte am Haus befestigt und ins Mauerwerk eingemauert.

Am nächsten morgen haben wir dann festgestellt, dass die Steine nicht über die Kante der Bodenplatte raus ragt, sondern fast bündig aufhörte. So weit wir in Erinnerung hatten, sollten die Steine und somit die Wand am Sockel über die Bodenplatte überstehen. Die Maurer meinten, das wäre so in Ordnung und ginge nicht anders..

Wir haben dann lieber mal unseren Architekten Herr Göcker angerufen und gefragt, ob das so bleiben kann. Wir wollten nicht warten, bis das Haus komplett fertig ist und dann erst nach haken.

Herr Göcker hat sich sofort darum gekümmert und nach Rücksprache mit ProHaus gemeint, dass so was aufgrund von Toleranzen in der Herstellung der Bodenplatte und Hausaufbau schon mal passieren kann. Die Steine können nicht weiter raus gemauert werden, da es sonst eine Lücke zu den Fenstern in den Ecken am Versatz gibt. Wäre unser Haus quadratisch, praktisch gut, dann hätte man da besser nach außen ausgleichen können. Wir vermuten, dass entweder die Bodenplatte zu groß oder aber das Haus zu klein ist. Wir werden da aber auf alle Fälle nochmal nachmessen.

Für die Lösung des Problems gäbe es aber eine Standardlösung. Der Verputzer muss dann eine Schiene am Sockel anbringen. Darauf würde dann der Putz landen. So genau hab ich das nicht verstanden, werde aber näher davon berichten, wenn der Verputzer da war.

Dann waren noch 2 Männer von ProHaus bei uns auf der Baustelle um sich den Sachverhalt anzuschauen, zufällig waren sie gerade in der Nähe. Es wurden ein paar Photos gemacht und dann sind sie auch schon wieder weiter gefahren.  Später haben wir erfahren , das die 2 Männer die obersten Chefs von ProHaus waren.

Am Ende des Tages war die hintere Front unseres Hauses komplett gemauert.

Weiter ging es dann am Donnerstag mit der vorderen Seite unseres Hauses. Die Hälfte wurde gemauert. Dann war für die Jungs „Wochenende“ angesagt. Weiter geht es dann am Montag…..

18.08.2011

NACHTRAG:

Wir haben mal unser Haus nachgemessen. Die Außenmaße sind korrekt.  Die Bodenplatte ist dann wohl ein wenig zu groß geraten.

Wir haben es geschafft!  Nach unzähligen Unterbrechungen wegen dem schlechten Wetters, haben wir nun endgültig unsere Isolierung des Sockels fertig stellen können. Das Abkleben der langen Bahnen ging recht flott. Danach haben wir uns dem Styropor gewidmet. ProHaus hinterlässt nach dem Hausaufbau jede Menge dieser Styropor-Teile zum schließen der Lüke am Sockel. Diese passten aber nicht exakt und mussten mit der Hand angepasst werden. Walter hatte sich hierfür extra eine Säge zum Zuschneiden im Baumarkt besorgt. Was sich allerdings als nicht so praktisch erwies. Einmal abschneiden, weil die Stücke zu lang waren ging noch ganz gut, aber das Kürzen längs der langen Bahnen war recht mühsam. Und da kam mir wieder eine geniale Idee. Unser Brotmesser, welches wir ja schon zum Zuschneiden der Dämmwolle benutzt haben, kam hier wieder zum Einsatz. Damit hat es am besten geklappt. Dieses Messer war bis jetzt unser bestes Werkzeug und wir haben es nach gründlicher Reinigung wieder in unserer Küchenschublade verstaut. Bin echt am überlegen, ob ich  das Messer nicht golden einrahmen sollte *zwinker*.

Das Anbringen des Styropors ging recht flott, sodass wir an einem Abend damit fertig waren . Danach wurden dann die Lücken mit Bauschaum geschlossen.

Am Wochenende haben wir die Stromkabel für die Außenbeleuchtung und Außensteckdosen gelegt . Die Idee dazu, wie wir unser Haus von außen beleuchten , haben wir vom Musterhaus in Mannheim übernommen.   Das hat uns recht gut gefallen und wir brauchten uns darüber keine Gedanken mehr machen.  Und weil das auch recht flott ging, haben wir kurzerhand am Sonntag noch das  fehlende  Rohr aus dem Hauswirtschaftsraum für den Trockner nach außen gelegt. Auch das war kein Thema. Loch durch, Rohr durch, Klappe von außen drauf, fertig. Die Länge des Rohres werden wir dann nach Fertigstellung der Fassade passend kürzen.

Morgen dürfen dann die Maurer bei uns auf der Baustelle mit dem Mauern anfangen. Diese hatten sich am Freitag für Dienstag oder Mittwoch angekündigt. Dies soll lt. Prohaus ca. 1 Woche dauern. Wir freuen uns schon tierisch drauf und sind gespannt, wie unser Haus ohne diesen Styropormantel aussehen wird.

Am Samstag hatten wir überraschenden Besuch von Frau Bernholz.  Leider waren wir zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Also durfte meine Schwiegermutter die große Flasche Sekt in Empfang nehmen. ProHaus, insbesondere Frau Berhnolz wollte sich für den kleinen Fehler beim Versenden der Einladungen zu unserem Richtfest an zukünftige Bauherren entschuldigen. Damals schrieb Sie “Walter und Martin” laden ein…..

Liebe Frau Berhnolz, vielen lieben Dank für das Präsent, wir haben uns sehr darüber gefreut. Es wäre aber absolut nicht notwendig gewesen. Denn wir sind darüber nie und nimmer verärgert gewesen. Ganz im Gegenteil, wir fanden es amüsant.