Archiv für September 2011

Und es sieht soooo schön aus :-

Angefangen haben Sie am Montag letzter Woche. Es wurden an 2 Tagen folgende Arbeiten ausgeführt:

  1. Abkleben der Fenster und Türen
  2. Vorgrundierung farblos
  3. Montage Leiste am Sockel
  4. Anbringung einer orangenen Gewebebahn an der gesamten Fassade
  5. Anbringung der Bewegungsfugenprofile (für die Wandtrennfuge an den Ecken)
  6. Vorgrundierung in beige/grau

Nach ca. 1,5 Tagen waren die Jungs mit dem kompletten Vorarbeiten fertig. Nun musste die Vorgrundierung in beige/grau mindestens 2 Tage trocken und eigentlich sollte es am Freitag mit dem Anbringen des farblichen Putzes beginnen.

Gekommen sind sie dann aber erst am Montag gegen 15.00 Uhr. Und jetzt wurde es spannend.

Ich dachte, dass der Putz nun direkt auf die Vorgrundierung aufgetragen wird. Aber es wurde vorher nochmal eine weiße Farbe aufgebracht,  welche aber in kürzester Zeit getrocknet war.

Aufgetragen wurde zuerst der graue Putz. Ich war richtig gespannt, wie der Farbton ausfällt. Schließlich ist die Bemusterung ja schon über einem halben Jahr her. Da konnte ich mich gar nicht mehr so richtig erinnern. Erst kam mir der Grauton recht hell vor aber je mehr aufgetragen wurde desto besser hat es mir gefallen. Beim trocknen wurde er dann eine Nuance dunkler.  Der Putz  von der Firma Carporol ist vorgefärbt und kommt direkt aus dem Eimer.  Das Streichen des Hauses entfällt dadurch komplett.

Ihr glaubt ja gar nicht wie schnell die 3 Jungs den Putz an die Wand gebracht haben. Innerhalb von 1,5 h war der vordere und die Hälfte vom seitlichen Teil verputzt.

Weiter ging es dann am nächsten Tag. Pünktlich um 7.00 Uhr trafen die Jungs auf der Baustelle ein. Der restliche Putz wurde an diesem Tag aufgebracht.

Bei der Abnahme, habe ich noch ein paar Kleinigkeiten entdeckt, die sofort anstandslos ausgebessert wurden. Leider konnte ich nicht aufs Dach gehen, um mir dort die Arbeiten anzuschauen, wegen meiner blöden Höhenangst. Walter war leider dienstlich unterwegs.

Gegen 16.00 Uhr durften die Verputzter dann die Heimreise antreten.

Walter ist dann am Abend nochmal aufs Gerüst um nach dem Dach zu schauen, leider ist oben eine Plane zum Abdichten noch hochgeklappt und noch nicht richtig verputzt. Haben es gleich bei ProHaus reklamiert. Das muss nochmal nach gearbeitet werden.  Dann haben wir nochmal einen Bauleiter angefordert,  der sich den Sockel nach dem Putz anschauen soll. Ansonsten ist alles so weit in Ordnung.

Dann haben wir auch gleich unsere Eingangstür ausgepackt, um zu sehen, wie sie sich ins Gesamtbild eingliedert.

Ich glaub ich muss mich erst noch an das Rot gewöhnen. Ich würde lügen, wenn ich schreiben würde, dass sie mir auf Anhieb super gefällt.

Eines muss ich ja noch anmerken: Ich  schreibe nicht gern schlecht über Bauarbeiter,  aber das waren bis jetzt die komischsten Bauarbeiter, die wir auf der Baustelle hatten.

- Kommunikation sehr schleppend und träge, wenn überhaupt nur das Nötigste.

- Humor… Fehlanzeige, also gar nicht lustig.

- Locker…. vergiss es!

Aber darauf kommt es ja nicht an!  Was zählt ist das Ergebnis.

Was nutzen einem die lustigsten Arbeiter, wenn am Ende nix bei raus kommt.

In diesem Sinne, einen schönen Abend !

Eure Martina

An diesem Wochenende wurde das Rohr für die Heizung verlegt. Dafür wurden die Rohrstücke aneinander gesteckt und vom Dach aus nach unten geschoben. War ein wenig knifflig. Das Rohr ging nicht ganz durch den Schacht . Beim Raus ziehen, um zu schauen woran es lag, hat sich das Rohr dann wieder geteilt, sodass ein Teil im Schacht stecken geblieben ist. Walter hat von unten mit einem Holzstück vorsichtig dagegen geklopft, damit es wieder raus kam. Also erneut zusammengesteckt, die Verbindung überprüft -daran scheiterte der 1.Versuch- und mit viel Gefühl von oben nach unten geschoben.

Danach mussten auf dem Dach die umliegenden Ziegel ,auf dem der Schlot sitzt, angepasst werden.

Die Solarpanelen hatten wir bereits vor ca. 3 Wochen aufs Dach gesetzt. Hier waren nur noch die Anschlüsse für den Vor- und Rücklauf zu montieren. Abschließend wurden die Kupferrohre für die Warmwasserversorgung durch die Solarpanele aus dem Hauswirtschaftsraum nach oben verlegt.

Zu guter Letzt haben wir mit Ziegelfarbe kleinere Macken an den Ziegeln überstrichen.

Somit sind nun alle Arbeiten am Dach abgeschlossen.

Dann stand noch die Erstellung des Sockels für unsere Heizung auf dem Plan. Wir haben uns hierbei für Zementmörtel entschieden. Walter hat einen Kasten aus den restlichen Spanplatten gebaut, diesen mit Styropor von unten gefüllt und in diesen Styropor viele lange Nägel rein gesteckt. Dieser soll denn dem Mörtel mehr Halt geben. Leider hab ich vergessen hiervon ein Photo zu machen.

Danach wurde der Kasten mit dem Mörtel gefüllt. Wir haben diesen recht flüssig gemacht, so dass man dann zum Schluss mit einer Schiene die Oberfläche schön eben abziehen konnte.

Jetzt muss unser Podest trocken, bevor wir die Heizung drauf stellen können.

Eigentlich sollte der Trupp ja schon letzte Woche bei uns antanzen.  Da wir aber nichts gesehen und gehört haben , haben wir uns bei ProHaus erkundigt, wann es denn nun endlich los geht.  Schließlich können wir das Haus erst an Wasser und Heizung anschließen, wenn das Gerüst weg ist.  Vorher können wir keine Rohre nach außen verlegen, weil nicht gebaggert werden kann.  ProHaus sicherte uns den Beginn der Arbeiten Mitte dieser Woche zu.  Heute ist Mittwoch, mal schauen ob wir heute noch  Besuch erwarten dürfen.

Seit letzter Woche Donnerstag versuchen wir unseren Ausbauberater Herr Vieten zu erreichen. Auf Mail antwortet er nicht, auf Anrufe auch nicht. Wir würden uns freuen, wenn wir mal ein Lebenszeichen von ihm hören würden.  Wir können zwar noch weiter werkeln, aber  so langsam bräuchten wir mal seinen Rat…

Heute Nachmittag kündigte sich kurzfristig Herr Norman (ein Bauleiter von ProHaus) bei uns an. Er wollte sich vor dem Verputzen den Sockel nochmal anschauen.  Ich hatte ja schon berichtet, dass unser Mauerwerk nicht über dem Sockel steht. Am hinteren Bereich haben wir gute 2-3cm Mauer- Abstand zum ende des Sockels. Von Herrn Norman durften wir dann auch erfahren, dass Herr Vieten seit letzter Woche krank ist und daher nicht auf unsere Anfragen reagieren konnte.

Es fällt schwer…

Ich hab seit ein paar Tagen einen richtigen Hänger. Die Kraft schwindet und ich fühl mich einfach nur groggy. Meine Tage bestehen darin, mich und mein Kind morgens fertig zu machen. Ab auf die Arbeit. Kind um 16.00 Uhr von der Kita abholen.  Kurz mit der Kleinen was zu machen eine Kleinigkeit essen und dann ab 17.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr auf dem Bau was schaffen. Zwischendurch natürlich Haushalt und was sonst noch so an “Kleinigkeiten” anfällt.  Wir sind froh, dass wir die Oma im Haus haben und sie unterstützt uns, indem sie die Kleine abends versorgt,  aber die Mama kann Sie halt doch nicht ersetzen.

Liebe Meike, hier mal ein paar Zeilen an Dich , wenn Du mal alt genug bist und das hier alles mal nachlesen kannst:

“Du bist so ein tapferes Mädchen, sagst zu uns wir sollen lieber rüber gehen und weiter bauen, damit wir bald dort wohnen können, auch wenn du viel lieber den Abend mit uns verbringen würdest. Danke kleine Maus… in einem Jahr lachen wir darüber und erfreuen uns an dem neuen Haus”

Aber all das Jammern hilft ja nix. Das Haus baut sich halt auch nicht von alleine.  Ich seh nur im Moment kein Ende. Man muss die Kleinigkeiten sehen, die erledigt worden sind. Und die letzten Tage haben wir die Decke in Meikes Zimmer mit Rigips versehen. Die Folie im Schlafzimmer samt dem Abkleben der Fenster wurde erledigt . Das Gleiche dann oben im Flurbereich (natürlich ohne Fenster *zwinker*)

Und hier die Bilder dazu….

So langsam geht es optisch wieder vorwärts. Das gesamte EG ist nun mit den Spanplatten geschlossen. Das Thema “Wo kommen Steckdosen, wo die Lampen hin?” ist seit heute auch vom Tisch.  Wir waren uns bezüglich der Beleuchtung des Treppenhauses und des obigen Flures noch nicht ganz einig gewesen.

Die Wand in unserem Gäste-WC /Bereich begehbare Dusche haben wir um ca. 20 cm verlängert, damit das Wasser beim Duschen nicht komplett im ganzen Raum verteilt wird.

Jetzt müssen wir im oberen Geschoss den Flur und kleinere Lücken im Schlafzimmer mit den Spanplatten zu machen.  Das Treppenhaus machen wir dann erst zum Schluss zu.  Dann kann es mit der Dampfbremsfolie weiter gehen *freu*