Archiv für April 2012

In nur 2 Tagen haben die Jungs von der Firma Kanalsanierung-Mayer aus Bischofsheim  das Haus an den Kanal gebracht.Das war ein echter Knochenjob und bei unseren örtlichen Begebenheiten keine leichte Aufgabe.  Es war richtig eng an manchen Stellen, aber Herr Saemann der Chef der Firma und  Baggerfahrer hat gut aufgepasst, dass unsere Hausfassade keinen Schaden davon getragen hat.

Beim Anschluss der Regenfallrohre (insgesamt 4 Stück) ist uns aufgefallen, dass die Bodenplatte ziemlich “ausgefranzt” war.  Dadurch musste mühsam der Beton mit dem Presslufthammer entfernt werden,  damit ein nach unten gerader Anschluss an den Kanal überhaupt möglich war.  Vielleicht kann man das ja in Zukunft beim Gießen der Bodenplatte besser machen.

Unser Außengelände hat stellenweise richtig wüst ausgesehen, vergleichbar mit einem Truppenübungsplatz incl. Schützengraben.

Die Außenarbeiten sind mit der Legung des Kanals  nun vorläufig erst mal beendet. Wir können uns dann der Gestaltung des Außengländes widmen, aber erst wenn wir innen fertig sind.

Es gibt also noch viel zu tun ;-)

Eure Martina

Diese Woche wurden wieder viele Dinge auf unserer TO-Do-Liste abgearbeitet:

1) Es wurde das Aufmaß durch Herrn Vieten von der Treppe genommen.  Voraussichtlicher Liefertermin  1. Juni-Woche.  Wir sollen  bis dahin die Bautreppe abmontieren, die Wände zu machen,  dort wo die Treppe am Boden angebracht ist die Löcher verschließen und dann schön drüber fliesen.

2) Das Aufmaß von unserer Küche wurde ebenfalls genommen, alles passt und wir haben die Küche für Ende Juni zum Aufbauen bestellt.

3) Unser Gas-Wasser-Installateur hat unser Wasser und Gas im HWR soweit fertig angeschlossen. Jetzt fehlen nur noch die Zähler von der Stadtwerke. Diese werden durch den Installateur beantragt.

Mit dem Anschluss der Heizung müssen wir noch warten, hier müssen noch ein paar Rohre angeschlossen werden.  Wir rechnen mit der Fertigstellung in der nächsten Woche, denn dann wollen wir mit dem Aufheizen des Estrichs beginnen.

Aktuell wird bei uns ums Haus der Kanal angeschlossen. Sieht nicht wirklich toll aus..überall Erde und Gräben…ich kann es langsam nicht mehr sehen.

Mehr zum Thema Kanalanschluss folgt nach Fertigstellung

Bis bald!

Eure Martina

Seit gestern dürfen wir unser neues Heim wieder betreten.  Eine ganze Woche sollten wir den Bau komplett geschlossen halten, damit der Estrich genug Zeit hat anzubinden.  Das Wasser lief bis dato auch schon ganz gut an den Scheiben runter.  Am liebsten hätten wir schon früher die Fenster aufgemacht, aber wir wollten uns an die Vorgabe des Estrichlegers halten.

Die gespachtelten Wände haben keinen Schaden davon getragen und hat unsere Entscheidung vor dem Estrich zu spachteln eigentlich nur bestätigt. Ein guter Tip vom Estrichbauer war,  die Löcher von unseren Deckenleuchten abzukleben.  Die aufsteigende Feuchtigkeit bekommt man sonst aus den Decken kaum mehr raus.

Jetzt heisst es noch 2 Tage Stoßlüften und zwar nur an einer Seite des Hauses, weil keine Zugluft entstehen darf.  Damit vermeiden wir ein Reißen oder Hochbiegen des Estrichs an den Ecken. Danach können wir dann munter die Fenster öffnen, wie es uns gefällt.

Wir werden jetzt ca. 5-6 Wochen noch Ruhe halten (auch wenn´s  schwer fällt)  und erst dann mit der Grundierung der Wände beginnen, wenn das Aufheizen des Estrichs abgeschlossen ist. Denn hierbei wird auch wieder Feuchtigkeit in den Raum abgegeben, die erst raus muss.   Beim Grundieren sollen die Wände ja trocken sein und wir befürchten, dass  mit der Grundierung die Wände auch nicht vollständig austrocknen können , da die Wandoberfläche ja dann Qasie versiegelt ist.

Diese Woche haben wir Ausschau nach Fliesen gehalten. Wir wollen den Boden in unserem Haus komplett fliesen und zwar einheitlich in einer Fliese.

Eigentlich dachten wir, dass wir uns mit der Entscheidung leicht tun werden, da wir eine ungefähre Vorstellung von der Fliese hatten.

1) Grau sollte Sie sein

2) Mit schmalen Fugen verlegbar/ kalibriert

3) Keine Beton-Optik

4) Rutschfest5) Möglichst großes Format

Also ab zu Raab Karcher nach Darmstadt. Dort angekommen, hatten wir nun die Wahl der Qual.

Und so richtig konnten wir uns nicht entscheiden, was nicht an der tollen Auswahl lag , sondern einfach an der Schwerfälligkeit unserer Entscheidungsfreude.

Also sind wir dann, ohne uns zu entscheiden nach Hause gefahren. Zur Not würden wir Fließen vom Obi nehmen, die wir uns ja vorher eigentlich schon ausgesucht hatten. ;-)

Wir suchten dann das Gespräch unseres befreundeten Fliesenlegers, in der Hoffnung, dass er uns bei der Entscheidung helfen könnte.

Er meinte, dass kalibrierte Fliesen kein sauberes, glattes Bild auf großen Flächen ergeben wird, weil die Fliesen auf ein ganz exaktes Maß gebracht werden, ohne runde Kanten . Somit würde die kleinste Unebenheit dazu führen dass die Stöße der Kanten minimal übereinander stehen. Er meinte noch grob gesagt dazu: „ Da kannste dann Kartoffel drauf schälen“

Hmmm….das wollten wir ja auch nicht…also haben wir uns von schmalen Fugen verabschiedet.

Dann wurden wir auch hinsichtlich der Farbe und Größe beraten. Bei großen Fliesen hätten wir im Flurbereich und im Gäste WC enorm viel Verschnitt und es könne passieren, dass wir viel zu Stückeln hätten. Dies würde dann auch wieder auf Kosten der „Optik“ gehen und hauptsächlich in Ausstellungsbädern und Katalogen gut aussehen. Bei der Farbe würde er uns von einem ganz dunkelnen Boden abraten, weil man sofort jeden Dreck sehen würde.

Wir sind dann zu Dritt mit unserem Fliesenleger erneut zu Raab Karcher nach Darmstadt gefahren , um endlich unsere Fliesen auszusuchen. Wir wollten einfach, dass er sein OK gibt. Gesagt getan nach ca. 1 stressigen Stunde und vielem hin und her hatten wir das Thema erledigt und uns für eine Fliese entschieden.

Am nächsten Tag war ich mir dann wieder mal unsicher… denn eigentlich hatte ich dieses „Wow“ am Vortag nicht gehabt. Die Fliesen waren halt nur “OK!”

Also, ich meinem geduldigen Ehemann erklärt, dass ich mit der Auswahl von gestern nicht so 100% zufrieden bin und ob wir uns nicht in der Filiale in Wiesbaden mal umschauen könnten.

Also fuhren wir nochmal nach Wiesbaden. Nach kurzer Beratung stand dann endgültig unsere

Wahl der Fliese fest:

Hersteller: Kermos

Serie: Quarzite

Farbe: Dunkelgrau matt unglasiert / durch gefärbt

Maße: 30 x 60

Und hier noch der Link zum Hersteller:

http://www.kermos.de/dcontent/public/produkte/quarzite

Juppieh!!!!! Der Estrich ist drin!!  :-)

Die Jungs waren echt fleißig und es sieht schon mal toll aus !  Die Ausbauphase ist nun somit fast beendet. Wir müssen lediglich noch das Treppenhaus schließen, da hier ja noch die Bautreppe befestigt ist.

Der Estrich  (Anhydrit)  muss  ca. 3-4 Wochen brav trocknen.  Danach müßte er dann Belagsreif sein.

In der Zeit heißt es Fließen, Tapete, Badmöbel  und diverese “Kleinigkeiten” aussuchen gehen.

Wir wünschen unseren Leseren ein schönes Osterfest und bis dahin alles Gute!

Liebe Grüße

Eure Martina

21.05.2012/Nachtrag:

Nach heutige Feuchtigkeitsmessung, lagen wir mit der Belagsreife von 3-4 Wochen völlig daneben.  Heute liegt der Estrich nun fast 7 Wochen und er ist immer noch zu feucht.

Morgens um 6.15 klingelte es an unserer Haustür. ” Guten Morgen! Wo kann ich den Sand abkippen?”.
Ok, wir wussten, dass heute der Sand für den Estrich kommen soll. Nur 16 Tonnen!!!!! -Das wussten wir nicht. Also stellte sich die Frage, wohin mit dem ganzen Sand.
In unsere Einfahrt war nicht möglich, da wir eine Sickergrube mit Betondecke auf der Erde haben, die würden dem Gesamtgewicht des LKW (Schätzungsweise 36Tonnen niemals Stand halten)
Mitten auf die Straße ging auch nicht, da der LKW laut Aussage des Fahrer den Sand nur nach hinten kippen kann.  Schließlich soll der Estrich erst am Samstag gelegt werden, deshalb können wir den Sand nicht am Karfreitag so liegen lassen. Es sei denn, wir machen eine Strand-Party…..
Also haben wir den Sand erst mal wieder Heim geschickt…..
Dann kam gegen 8.00 Uhr der Zement. Das waren dann 3 Paletten zum abstellen. Der durfte dann Platz auf unserem Grundstück nehmen.
Nach einem kurzen Telefonat mit unserem Estrich-Leger, der den Sand bestellt hatte, sollte nun der 2 Versuch der Lieferung gestartet werden. Dieser hatte den Sand noch mal angefordet, mit der Bitte diesen seitlich auf unser Grundstück abzukippen.
Gegen 12.00 Uhr sollte es dann so weit sein.  Leider konnte der Fahrer sein Fahrzeug  nicht komplett an die kleine Mauer ranfahren,  sodass jede Menge Sand nicht auf dem Grundstück sondern erstmal unter den LKW landete. Also mussten wir schippen, schippen, schippen. Der LKW hatte seine Mühe über den Sand wieder auf die Straße zu kommen.  Was für ein STRESS!!
Gut, dass wir in unserer Straße noch eine Baustelle haben, Walter ist kurz rübergelaufen, um zu fragen, ob uns jemand mit dem Frontlader beim Beseitigen des Sandes behilflich sein kann.
Es dauerte nicht lange und der Frontlader kam angefahren,um unseren Sand von der Straße zu holen.Nach ein paar Minuten war das meiste von dem Haufen schon wieder weg. Schnell den Bauzaun drum rum. FERTIG
Die Fußbodenheizung liegt.
Vorher mussten wir noch die Noppenplatten auslegen und miteinander verbinden.  Das Verlegen der Platten war nicht schwer und ging recht fix. Man muss nur aufpassen, dass man nicht zu viel Verschnitt hat, denn die Menge hat bei uns gerade  so gereicht.
Darauf wurden dann die Rohre von der Fußbodenheizung verlegt.
Von ProHaus gibt es hier keinen richtigen Verlegeplan dafür.  Wir hatten eine Liste, auf der Stand, wie viel Meter von dem Rohr pro Raum zur Verfügung steht.
Da sollte man sich auch strikt dran halten, sonst  reicht das Rohr am Ende nicht.
Wie man das “Muster” (ich meine jetzt die Bahnen) verlegt, muss man sich vorher gut überlegen.  Ich finde, dass man diese Arbeit nicht ohne eine helfende Hand, die auch Ahnung hat, verlegen sollte.
Die Noppenbahn hat sich bei uns an den Ecken ein wenig nach oben gewölbt. Wir haben bewusst auf die Befestigung (sind so eine Art Dübel)  der Bahn mit dem Boden verzichtet, da diese den Schallschutz beinträchtigen könnte. Unser Estrich-Leger meint, das dies nicht nötig sein wird,  da unser Estrich ca. 120 Kg/m² schwer ist.  Dieses Gewicht würde die Platten auf jeden Fall unten halten.
Zu Zweit hat diese Arbeit ca. 2 Tage gedauert.
Und hier die Bilder dazu: