ProStyle128

Bilder: Musterhaus Prostyle 128 in Mannheim

Im Dezember 2009 machten wir uns Gedanken zum Thema Hausbau. Wir wollten raus aus unserer mittlerweile zu klein gewordenen Dachwohnung. Für uns beide hätte es gereicht, aber mit unserer Tochter, die nun mittlerweile 4 Jahre alt ist, wird es auf die Dauer zu eng.

Wir waren uns zu Anfang einig, dass es ein Fertighaus werden sollte und so zogen wir los und schauten uns diverse Musterhäuser an. Voll gepackt mit Info´s und Broschüren setzten wir uns zu Hause hin und studierten die unterschiedlichsten Angebote. Und je mehr ich informiert war, desto mehr zweifelte ich an dem Projekt Fertighaus/Ausbauhaus, da es uns jede Menge Zeit, Kraft und Energie kosten würde. Würden wir es schaffen ? Reichten unser Kräfte ?

Ich wurde immer pessimistischer.

Mein Mann dagegen war von dem Thema „Ausbauhaus“ begeistert ! Ich muss dazu sagen, dass er handwerklich begabt ist und ich es keinem anderen so zutrauen würde, wie ihm. Er sieht es als Chance, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, worauf er in 30 Jahren noch stolz sein könnte.

Nach ewigen Diskussionen haben wir uns dann entschlossen als Letztes das Musterhauszentrum in Mannheim zu besuchen. Dort war das ProStyle 128 zu besichtigen, welches uns in dem Prospekt recht gut gefallen hatte.

Das Haus war super schön, es war das erste Haus, in dem wir uns gleich wie zu Hause gefühlt haben. Auch die Beratung durch Herrn Bender war sehr proffesionel und für uns sehr angenehm, was wir nicht von jedem Fertighausanbieter behaupten können.

Für uns stand fest, das es dieses Haus sein wird, sollten wir uns für ein Ausbauhaus/Fertighaus entscheiden.

Zwischenzeitlich waren wir auf einen Anbieter gestoßen, der Häuser schlüsselfertig in Massivbauweise angeboten hatte. Nach langem hin und her, haben wir uns im Juni 2010 für diesen Anbieter, es handeltet sich hierbei um eine Bauberatung GmbH in Worms, entschieden, da das Haus preislich in unserem Rahmen war und wir nur noch fließen und tapezieren mussten.

Im August haben wir den Bauantrag für unser Eigenheim abgegeben und warteten auf einen Termin zur weiteren Besprechung mit dem Bauleiter. Was folgte waren abgesagte Besprechungs-Termine, nicht Erreichbarkeit der Geschäftsführung, wir hatten keine Informationen, wie es nun weiter gehen sollte.

Im September 2010 hatte die Bauberatung GmbH Insolvenz angemeldet. So hatten wir uns unser Bauabenteuer nicht vorgestellt!

Wie sollte es nun weiter gehen? Sollten wir den Bau unseres Hauses an einen weiteren Bauträger vergeben? Sollten wir die Gewerke einzeln vergeben?

Ein neuer Bauträger kam nach dieser Pleite nicht mehr in Frage, wir hatten unser Lehrgeld bezahlt und für uns stand fest das wir nun doch ein Fertighaus bauen wollten.

Es ging ganz fix, ein kurzer Anruf bei Prohaus in Mannheim und wir hatten einen Termin zur erneuten Besichtigung des Musterhauses. Zwischenzeitlich haben wir unseren alten Vertrag gekündigt, den Rückzug unseres Bauantrages veranlasst und die alte Bauberatung GmbH wegen Betruges angezeigt.

Eine Woche später nachdem wir in Mannheim waren, haben wir den Vertrag für unser ProStyle 128 unterschrieben. In der darauf folgenden Woche hatten wir unseren ersten Architekten Termin.

Bis jetzt ist alles Reibungslos gelaufen und wir sind nun wieder positiv gestimmt, dass unser Traum vom eigenem Haus doch noch verwirklicht werden kann.

Bilder: Musterhaus ProStyle 128, Deutsches Fertighaus Zentrum Mannheim

Kommentieren