Es hat schon Vorteile, wenn man direkt neben der Baustelle wohnt. Man bekommt einfach viel mehr mit.

Heute morgen um 7.00 war das 2 Mann-Team von Gussek eingetroffen. Es wurden noch restliche vorbereitende Arbeiten zum buddeln erledigt und dann hätte es eigentlich schon los gehen können. Allerdings lies der bestellte Bagger auf sich warten. Anscheinend gab es ein kleines Missverständnis bei der Organisation. Nach diversen Telefonaten machte sich  der leicht angsäuerte Gussek-Mitarbeiter auf den Weg , um den Bagger selbst in Mainz abzuholen. Mit ca. 2 stündiger Verspätung konnte dann mit dem Aushub für das Fundament begonnen werden.  Und da der Beton für  15.30 Uhr angekündigt war, musste nun ein wenig schneller gebaggert werden.

Um 12.00 Uhr dannn die nächste Überraschung! Viel zu früh kam nun schon der Laster mit der Betonpumpe. Dieser musste dann noch ca. 2,5 Stunden bei uns auf der Hauptstraße parken, da die Erdarbeiten ja noch nicht erledigt waren. Dies ließ die Laune des Gussek-Mitarbeiters weiter in den Keller sacken. Der Arme! Mir hat er ein wenig Leid getan.  Aber er hat ordentlich Gas gegeben. Leider konnte er deswegen nicht die Erde auf einer Stelle abladen. So hatten wir es heute morgen vereinbart. Er hätte dadurch  einfach zu viel Zeit verloren. Also stapelt sich nun der Erdaushub rings um die Bodenplatte. Unser Grundstück sieht echt schlimm aus, dabei hasse ich Unordnung. Aber daran werde ich mich wohl noch gewöhnen müssen.

Um 14.30 rückte dann auch schon der Laster mit dem Beton an. So langsam füllte sich dann das Loch für die Fundamente. Es spritze recht hoch, da der Schlauch von der Pumpe lt Aussage vom Fahrer  angeblich nicht tiefer gehalten werden könne. Und schon wieder hatte es den armen Mitarbeiter von Gussek getroffen. Im Gesicht, auf der Hose, auf den Schuhen..überall hatte er den Beton abbekommen. So was hat er noch nicht erlebt, es wäre sonst nie ein Problem gewesen, den Schlauch tiefer zu halten…

Wir waren dann noch zwischenzeitlich mit unserer Tochter beim Ohrenarzt.  Als wir zurück kamen, war die Verschalung schon fast erledigt.

Also ich muss nochmal den Mitarbeitern von Gussek ein Lob aussprechen. Sie haben es geschafft, den Zeitplan einzuhalten, obwohl das mit dem Bagger heute morgen nicht reibungslos geklappt hat. Nun sind wir gespannt, was morgen noch so alles passiert.

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