Diese Woche haben wir angefangen unser Haus auszubauen. Angefangen haben wir mit der Dämmung. Zuerst haben wir die Außenwände im Wohnzimmer, Esszimmer, Küche und HWR-Raum gedämmt.

Danach ging es dann ins obere Geschoss. Auch hier haben wir uns an die Außenwände gemacht. Walter hat die Abstände an den Balken gemessen und die Maße direkt auf die Balken notiert. Somit hat er sich einiges an Rennerei erspart. So konnte er von weitem die Maße ablesen und die Wolle passend zuschneiden. Meine Aufgabe war es dann sie zwischen die Balken zu stopfen.

Das Dämmen empfand ich bis jetzt als nicht so tragisch. Habe es mir schlimmer vorgestellt. Aber wenn man entsprechende Schutzkleidung trägt ist es kein Thema. Das mitgelieferte Messer von Ursa fanden wir nicht so toll. Bei der 50 er Dämmung funzt es noch ganz gut, aber bei der dickeren Dämmung hatten wir Mühe. Wir haben uns kurzerhand für ein stinknormales Brotmesser entschieden, damit ging das Schneiden der Wolle am besten.

Am Wochenende haben wir oben dann die Decke im Schlafzimmer gedämmt,gar nicht so einfach, da die Wolle hierfür die stärkste und auch die schwerste ist. Das über Kopf arbeiten ist auch nicht wirklich lustig, es hat ein paar Lagen gebraucht, bis ich den Dreh raus hatte.Mann soll ja die Stöße recht bündig dämmen und immer wenn ich dann fertig war, hatte ich einen Spalt zwischen der 1 und der 2 Lage. Also musste ich die Lage wieder komplett raus nehmen. Trick ist, dass man von oben her beim stopfen immer leicht Richtung untereren Stoß stopft. Hoffe ich hab es einigermaßen verständlich ausgedrückt. Beachten muss man hierbei auch, dass im Deckenbereich die Wolle nach außen bündig an den Dachüberstand gedämmt werden muss, sonst hat man später Probleme mit den Kältebrücken. Wenn man hier aber sorgfältig fummelt, schiebt und prüft, ist dies aber auch keine größere Geschichte.

Am Samstag haben wir dann noch Unterstützung von Stefan bekommen. Er hat sich bereit erklärt die Arbeiten am Dachüberstand zu übernehmen. Angefangen hat er erstmal mit dem Zuspachteln der genagelten Löcher. Wir haben uns für das mitgelieferte Acryl entschieden. Dann fing es leider an zu regnen, so dass die weiteren Arbeiten auf Freitag verschoben wurden. So wie es aussieht können wir uns aber mit dem Dach noch Zeit lassen, das Gerüst bleibt vorerst stehen, bis die Fassade fertig ist.

Am Dienstag (17.05.2010) kam das Gussek Team, um das fehlende Fenster und die fehlenden Sturmverankerungen (insgesamt 16 Stck.) im EG-Bereich zu montieren. Dann wurden die kleineren Schönheitsfehler an den Fenstern und der Eingangstür beseitigt.

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