Seit gestern dürfen wir unser neues Heim wieder betreten.  Eine ganze Woche sollten wir den Bau komplett geschlossen halten, damit der Estrich genug Zeit hat anzubinden.  Das Wasser lief bis dato auch schon ganz gut an den Scheiben runter.  Am liebsten hätten wir schon früher die Fenster aufgemacht, aber wir wollten uns an die Vorgabe des Estrichlegers halten.

Die gespachtelten Wände haben keinen Schaden davon getragen und hat unsere Entscheidung vor dem Estrich zu spachteln eigentlich nur bestätigt. Ein guter Tip vom Estrichbauer war,  die Löcher von unseren Deckenleuchten abzukleben.  Die aufsteigende Feuchtigkeit bekommt man sonst aus den Decken kaum mehr raus.

Jetzt heisst es noch 2 Tage Stoßlüften und zwar nur an einer Seite des Hauses, weil keine Zugluft entstehen darf.  Damit vermeiden wir ein Reißen oder Hochbiegen des Estrichs an den Ecken. Danach können wir dann munter die Fenster öffnen, wie es uns gefällt.

Wir werden jetzt ca. 5-6 Wochen noch Ruhe halten (auch wenn´s  schwer fällt)  und erst dann mit der Grundierung der Wände beginnen, wenn das Aufheizen des Estrichs abgeschlossen ist. Denn hierbei wird auch wieder Feuchtigkeit in den Raum abgegeben, die erst raus muss.   Beim Grundieren sollen die Wände ja trocken sein und wir befürchten, dass  mit der Grundierung die Wände auch nicht vollständig austrocknen können , da die Wandoberfläche ja dann Qasie versiegelt ist.

2 Kommentare zu „15.04.2012 Lüften, lüften, lüften…“

  • Das Problem bei dem vorher Spachteln ist nicht die Feuchtigkeit des Estriches an sich, sondern die Tatsache, das der Rigips die Feuchtigkeit aufnimmt und quellt. Mit dem Trocknen des Estriches gibt auch der Rigips die Feuchtigkeit wieder ab und schrummt. Das kann dann zu kleinen oder größeren Rissen bei den gespachtelten Fugen führen – muss aber nicht ; )

    Grüße

  • admin:

    Wir sind der Meinung, dass die Feuchtigkeit aus dem Estrich an den Stößen hinter die Wand zieht… und die dann wieder raus zu bekommen, stell ich mir nicht so lustig vor. Dies haben wir versucht mit dem Spachteln zu verhindern.
    Noch ein Vorteil ist, dass der Boden nicht mit der Spachtelmasse verunreinigt wird und darüber freut sich dann unser Fliesenleger.

    Wer sich als Bauherr mit dem Thema ” Spachteln von Rigigpswänden vor Estrich ” beschäftigt wird gefühlte 100 Meinungen dazu finden können.

    Ich denke, dass muss jeder Bauherr und Bauherrin selbst für sich entscheiden.
    Bei uns hat die gespachtelte Fläche keinen Schaden davon getragen und wir würden es jederzeit
    wieder so machen ;-)

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