Morgens um 6.15 klingelte es an unserer Haustür. ” Guten Morgen! Wo kann ich den Sand abkippen?”.
Ok, wir wussten, dass heute der Sand für den Estrich kommen soll. Nur 16 Tonnen!!!!! -Das wussten wir nicht. Also stellte sich die Frage, wohin mit dem ganzen Sand.
In unsere Einfahrt war nicht möglich, da wir eine Sickergrube mit Betondecke auf der Erde haben, die würden dem Gesamtgewicht des LKW (Schätzungsweise 36Tonnen niemals Stand halten)
Mitten auf die Straße ging auch nicht, da der LKW laut Aussage des Fahrer den Sand nur nach hinten kippen kann.  Schließlich soll der Estrich erst am Samstag gelegt werden, deshalb können wir den Sand nicht am Karfreitag so liegen lassen. Es sei denn, wir machen eine Strand-Party…..
Also haben wir den Sand erst mal wieder Heim geschickt…..
Dann kam gegen 8.00 Uhr der Zement. Das waren dann 3 Paletten zum abstellen. Der durfte dann Platz auf unserem Grundstück nehmen.
Nach einem kurzen Telefonat mit unserem Estrich-Leger, der den Sand bestellt hatte, sollte nun der 2 Versuch der Lieferung gestartet werden. Dieser hatte den Sand noch mal angefordet, mit der Bitte diesen seitlich auf unser Grundstück abzukippen.
Gegen 12.00 Uhr sollte es dann so weit sein.  Leider konnte der Fahrer sein Fahrzeug  nicht komplett an die kleine Mauer ranfahren,  sodass jede Menge Sand nicht auf dem Grundstück sondern erstmal unter den LKW landete. Also mussten wir schippen, schippen, schippen. Der LKW hatte seine Mühe über den Sand wieder auf die Straße zu kommen.  Was für ein STRESS!!
Gut, dass wir in unserer Straße noch eine Baustelle haben, Walter ist kurz rübergelaufen, um zu fragen, ob uns jemand mit dem Frontlader beim Beseitigen des Sandes behilflich sein kann.
Es dauerte nicht lange und der Frontlader kam angefahren,um unseren Sand von der Straße zu holen.Nach ein paar Minuten war das meiste von dem Haufen schon wieder weg. Schnell den Bauzaun drum rum. FERTIG
Die Fußbodenheizung liegt.
Vorher mussten wir noch die Noppenplatten auslegen und miteinander verbinden.  Das Verlegen der Platten war nicht schwer und ging recht fix. Man muss nur aufpassen, dass man nicht zu viel Verschnitt hat, denn die Menge hat bei uns gerade  so gereicht.
Darauf wurden dann die Rohre von der Fußbodenheizung verlegt.
Von ProHaus gibt es hier keinen richtigen Verlegeplan dafür.  Wir hatten eine Liste, auf der Stand, wie viel Meter von dem Rohr pro Raum zur Verfügung steht.
Da sollte man sich auch strikt dran halten, sonst  reicht das Rohr am Ende nicht.
Wie man das “Muster” (ich meine jetzt die Bahnen) verlegt, muss man sich vorher gut überlegen.  Ich finde, dass man diese Arbeit nicht ohne eine helfende Hand, die auch Ahnung hat, verlegen sollte.
Die Noppenbahn hat sich bei uns an den Ecken ein wenig nach oben gewölbt. Wir haben bewusst auf die Befestigung (sind so eine Art Dübel)  der Bahn mit dem Boden verzichtet, da diese den Schallschutz beinträchtigen könnte. Unser Estrich-Leger meint, das dies nicht nötig sein wird,  da unser Estrich ca. 120 Kg/m² schwer ist.  Dieses Gewicht würde die Platten auf jeden Fall unten halten.
Zu Zweit hat diese Arbeit ca. 2 Tage gedauert.
Und hier die Bilder dazu:
Die Tage waren wir nochmal bei unserem Küchenbauer um nun endgültig unsere Küche auf Papier zu bringen . Wir haben uns den Hersteller “Leicht Küche” ausgesucht.
Ursprünglich wollte ich ja eine komplett weiße Küche mit einer Front aus Lack haben, so ähnlich wie wir sie jetzt auch in unserer Wohnung haben. Ich dachte, das sieht gut aus und ich kann  da nichts verkehrt machen.
Aber je mehr ich mich mit dem Thema beschäftigt habe,  desto langweiliger  erschien mir diese Idee. Irgendwie hat im Moment jeder eine weiße  Küche mit einer Lackfront….
Also hab ich mal ein wenig gegooglet und dabei kam dann folgende Farbvariante/Materialmix  raus:
Die Hochschränke sind aus weißem nicht durchsichtigem  Glas.  Die Unterschränke samt Korpus  sind dunkelgrau/matt. Für einen Fliesenspiegel aus Glas oder Fliese konnte ich mich ebenso wenig  begeistern, also haben wir uns  eine Paneele in Buche glänzend ausgesucht.Die Arbeitsplatte wird ein Tick heller sein als die Unterschränke.  Den separaten Block, in dem sich Backofen und Kühlschrank befinden wird ebenso in Buche glänzend sein.
Gekocht wird an der Wand wo die Hängeschränke sind (ziemlich in der Mitte).  In den Hängeschränken wird die Umluft Abzugshaube montiert.  Wir finden das Optisch einfach schöner. Die Spüle samt Spülmaschine wird am Fenster sein. Leider kann man dies auf den Bildern nicht sehen..
Und ich habe meinen Baublog nicht vergessen nur ein wenig vernachlässigt.
Ich finde es immer schade, wenn auf anderen Baublogs die Berichte einfach eingestellt werden und man gar nicht weiß, wie es nun weiter gegangen ist.
Ich hatte mir vorgenommen immer fleißig zu schreiben. Und siehe da…mein letzter Eintrag war am 14.12.2011 !!!
Ich gelobe Besserung !!
Aber nun zu dem, was in der Zwischenzeit passiert ist:
Januar- Februar 2012:
In dieser Zeit wurden die restlichen Räume mit Rigips verschlossen. Der HWR-Raum fertig gespachtelt grundiert und  mit weisser Farbe vorgestrichen.  Ich bin noch am überlegen, ob  wir hier später noch Tapete an die Wand bringen.  Aber das hat ja noch Zeit bis nach dem Fliesen.
Danach machten wir mit unserer meist gehassten Arbeit weiter.
Dem Spachteln, Schleifen und wieder Spachteln und wieder schleifen im ganzen Haus.
Das feine Nachschleifen mit dem Schwabbel hab ich übernommen. Ich war dabei teilweise so gut, dass Walter irgendwann mal meinte, ich solle sein gespachteltes Werk nicht komplett wieder runter schleifen UPS…ich wollte es ja nur schön flach und eben haben…
März 2012:
Die Hausanschlüsse wurden Mitte März von der Stadtwerke Rüsselsheim gelegt. Leider konnten diese Arbeiten nicht früher erledigt werden, da wir im Januar und auch teilweise noch im Februar Bodenfrost hatten.
Laut Vorgabe von der Stadtwerke, waren wir dazu verpflichtet, einen Mehrspatenanschluss legen zu lassen. Dies hat den Vorteil, dass für alle Leitungen nur eine Hausdurchdringung vollzogen wird.
Die Arbeiten für den Hausanschluss war innerhalb von 2 Tagen erledigt. Danach hieß es dann das Loch im Hauswirtschaftsraum zu verschließen. Hierfür haben wir umliegenden Schotter mit Schippe und Eimer ins Haus getragen und ins Loch gefüllt. Abschließen wurde dann oben  Beton eingegossen.
Nach dem Spachteln und dem Anschluss des Hauses, konnten wir dem Estrichleger grünes Licht für die vorbereitenden Arbeiten zum Estrich geben.
Es wurden zu erst der blaue Randstreifen an die Wand getackert und danach die Fußbodendämmung ausgelegt . Zum Schluss kam noch eine schwarze Folie auf die Dämmung. Leider habe ich von diesen Arbeiten keine Bilder gemacht. Daher hier nur die Beschreibung.
Jetzt sind wir wieder am Zug und müssen noch die Noppenplatte für die Fußbodenheizung verlegen, damit wir dann  die Rohre für die FB-Heizung legen können.

Seit Samstag haben wir kein Gerüst mehr.

Morgens um 7.00 Uhr kam der Trupp von 3 Männern um das Gerüst abzubauen. Leise waren sie dabei nicht gerade. Die Nachbarn wird`s gefreut haben :-(

Leider mussten wir beim Abbau wieder Druck machen.  Die Arbeiten am Dach waren abgeschlossen und ProHaus hat den Abbau des Gerüstes frei gegeben.  Wir haben uns vergewissert, dass in der gleichen Woche abgebaut werden sollte.  Aber wie das halt so ist, kamen die Jungs nicht.

Daraufhin haben wir dann versucht den Gerüstbauer selber telefonisch zum Abbau zu bewegen.  Leider war für uns dann keiner mehr erreichbar, es ging schlechtweg keiner mehr ans Telefon.   Daraufhin muss wohl ProHaus ein wenig Druck ausgeübt haben (Bauverzögerungs-Anzeige) , denn es dauerte nicht lange und wir hatten eine Nachricht vom Gerüstbauer, dass der Abbau am Samstag erfolgt.

Nun sind wir richtig froh, dass unser Haus nun ohne Gerüst steht. Es sieht richtig toll aus!

Es sind ja schon ein wenig her, seit dem ich das letzte mal berichtet habe. Ich hab ein wenig den Überblick verloren, wann wir was gemacht haben.

Also gibt es hier ein Update nach Räumen sortiert.

Hauswirtschaftsraum:

Die Heizung steht nun auf dem fertig gefliesten Sockel. Beim rein tragen haben wir 4 starke Männer zum helfen engagiert. Leider steht diese nun ein wenig schief auf dem Sockel, da das Styropor unter dem starken Gewicht nachgegeben hat. Da müssen wir noch ein wenig ausgleichen, damit sich der Sockel zusammen mit dem Estrich dann wieder gerade ausgleicht.

Die Wände und die Decken wurden zwischenzeitlich mit Rigips beplankt. Die Wände sind mehrfach gespachtelt und geschliffen worden. Keine schöne Arbeit, ich hab nach dem Schleifen ausgesehen wir ein Schneemann !

Weiter geht es dann mit dem Spachteln der Decke. Wir freuen uns schon drauf!

Eingang/Flur:

Auch hier haben wir die Wände und Decke  mit Gipsplatten beplankt.

Wohnzimmer:

Die Wände und der Stahlträger sind mit Rigipsplatten beplankt. Die Lattung für die Decke wurde ebenso montiert.

Stromkabel für die Deckenbeleuchtung ist vorbereitet und liegt auf der Lattung. Dies hat wieder ein wenig Zeit beansprucht, da wir ja dort 15 Strahler einsetzen wollen.

Leider haben wir im Wohnzimmer und auch im Esszimmer festgestellt, dass die großen Fenster nicht richtig festgeschraubt waren. Wenn man feste dagegen gedrückt hat, hat der ganze Rahmen hin und her gewackelt. Wir haben das festgestellt, weil auf einmal die Fenstertüren nicht mehr gescheit geschlossen haben.

Der Fehler wurde aber zwischenzeitlich vom Kundendienst behoben.

Schlafzimmer/ Meikes Zimmer/ Gästezimmer:

Die Zimmer sind fast fertig. Hier muss ich nur noch einmal schleifen.

===============================================================================

Der Strom wurde einmal komplett geprüft. Wir wollten ehe wir die Wände spachteln sicher gehen,

dass alles funktioniert. Wir haben nur im Gästezimmer eine Steckdose, die nicht geht. Ist aber nicht tragisch, bei der Menge an Dosen ist es leicht zu verschmerzen. Ansonsten funktionieren alle Steckdosen und Lampen Einwandfrei.

Ach hatte ich schon erwähnt, dass wir unser Bad oben wieder geändert haben. Mir hatte  die Position des WC neben der Badewanne nicht 100 % gefallen. Also haben wir beschlossen, die Badewanne unter die Schräge zu setzen und die Toilette neben dem Fenster. Unser Gas/Wasser-Monteur hat es gefreut: Schließlich durfte er die ganze Konstruktion aus unserem 1. Versuch wieder komplett abmontieren.

Seit 27.09.2011 ist ProHaus bekannt, dass wir das Problem mit der Dachabdichtung haben. Das sind nun insgesamt 56 Tage !

Bis dato wurden in dieser Zeit vom Kundendienst ProHaus der Grundputz entfernt und die Dachabdichtung korrekt angebracht. Dann rückten die Verputzer von der Firma Kress an und brachten den Grundputz auf. Eigentlich sollte 2 Tage später der fertige Putz drauf sein.. Ebenso sollte nochmal ein Versuch gestartet werden die Dachziegel zu reinigen.

Abschließend war geplant, dass ein Mitarbeiter vom Kundendienst kommt, um restliche Kleinarbeiten am Dach und Haus zu erledigen.

Wir sind nun echt sauer! Die Verputzer von der Firma Kress sind nicht erreichbar, der Kundendienstler ist nicht aufgetaucht, angeblich wäre in Bayern ein Haus noch einzudecken gewesen und dass hätte nun Vorrang gehabt aufgrund des kommenden Winters.

Wir sind, das mag ich mal von uns behaupten, echt verständnisvolle Bauherren, aber nun ist der Punkt bei mir erreicht, wo der Kanal voll ist.

Es hat so gut angefangen, Beratung durch den Verkäufer -Top! Hausaufbau -Top! Material -Top!.

Jeder , der bei uns im Haus war hat gestaunt. Und nun bekommen wir dauernd fragen gestellt, warum das Gerüst denn noch steht !!!!!!

Wir stoßen da auf ungläubige Blicke, weil keiner nachvollziehen kann, warum die Beseitigung der Mängel so lange dauert.

Wir haben nur Glück, dass wir an keinen Auszugs-Termin gebunden sind. Vielleicht ist das aber auch unser Fehler gewesen, weil wir immer gesagt haben: „Nur kein Stress! Wir wohnen ja gut!“

Wir haben nun neue Termine genannt bekommen. Ich hoffe, dass diese auch eingehalten werden.

Sonst sehe ich mich leider gezwungen Weihnachtslichter für das hässliche Gerüst auf Kosten von ProHaus bestellen zu müssen.

So ich wollte mir mal hier ein wenig Luft machen. Über den aktuellen Stand unserer Baustelle werde ich die Tage dann genauer berichten.

Eure Martina

So langsam müssen wir uns ja auch mal Gedanken machen, wie unsere Bäder mal aussehen sollen.  Gar nicht so einfach, bei der Menge an Produkten und Farben, die es gibt. Und ich bin dafür bekannt, dass ich mich bei solchen  Entscheidungen echt schwer tu :-(

Aber wir haben uns schon mal entschieden, wie es unten im Gäste WC mal aussehen soll:

http://www.gutesbad.de/news-59-361.html

Der Waschtisch ist von Keramag, das hab ich bereits rausgefunden… die Toilette wird eine andere sein, wir nehmen hier die Subway Compact von Villeroy und Boch. Ich bin allerdings noch verzweifelt auf der Suche nach den Wandfliesen. Hat die vielleicht hier schon mal einer entdeckt??

Habe bei “gutes bad.de” bereits eine Anfrage gestellt, befürchte allerdings, dass ich ewig auf eine Antwort warten muss.

Also, wer mir was Gutes tun will… der melde sich bei mir!

Eure Martina

Heute war der Kundendienst von ProHaus da. Wir hatten ja noch das Problem mit der Folie an unserem Dach. Da, wo das niedrigere Dachteil an das Höhere anschliest, muss der komplette Putz wieder runter, weil die Folie (Abdichtung) zu kurz angebracht wurde. Dadurch lief das Wasser in eine Art Mulde und kann nicht ablaufen.  Eine Schiene zur Abdichtung hätte hier leider nicht ausgereicht. Der Aufbautrupp hatte damals ein wenig geschludert.   Der Putz ist nun zum Teil runter und eine neue Folie wurde angebracht. Jetzt können die Verputzer wieder anrücken, um den Putz wieder anzubringen.  Wenn der Putz dann drauf ist, wird entschieden, was mit den verschmutzten Ziegeln passiert.

Dann war uns die Tag aufgefallen,  dass ein Fenstersims an der Frontseite nicht gerade angebracht wurde.  Auch dieses wurde wieder begradigt.

Alles in allem, hat der Kundendienst sehr ordentlich gearbeitet.

Aktuell sind wir gerade dabei  das obere Geschoss mit Rigips zu beplanken.  Die Stromkabel sind oben ebenfalls alle aus der Wand und teilweise angeschlossen.  Wir wollen sicher gehen, dass der Strom auch funzt, ehe wir die Zimmer anfangen zu spachteln.

Eure Martina

.. das liegt daran, dass noch einige Dinge am Haus auszubessern sind.
1 )
Beim Verputzen des Daches (die Stelle die beim Pulthaus über steht) wurde leider nicht sauber abgeklebt. Dadurch wurde die linke Dachhälfte mit dem Putz eingesaut. Sieht nicht wirklich schön aus  :-(
Die Firma Kress hatte gestern zwar die Verputzer zum Reinigen geschickt, aber viel gebracht hat es nicht. Es sieht nach wie vor sehr schmierig aus.
Herr Norman, unser Bauleiter meinte,   wenn die Reinigung nichts bringt, auf jeden Fall die Ziegel ausgetauscht werden müssen. Und das sind nicht gerade wenige!!
Wir sind gespannt, was der Kundendienst von ProHaus nächste Woche dazu meint.
2)
Nächste Woche wird die offene Stelle auf dem Dach ( ich hatte ja bereits schon davon berichtet) vom Kundendienst geschlossen, dann ist erst das saubere Beiputzen möglich, abschließend wird dann oben eine Schiene angebracht, damit das Dach auch 100% dicht ist.
3)
Bei der Montage der Regen-Rohre haben wir festgestellt, dass der Winkel an der linken hinteren Hausecke nicht stimmig ist und das Rohr am Anfang ziemlich weit von der Wand sitzt.  Das liegt daran, dass  das  Anschlussteil nach unten  zu weit außen sitzt.  Dies war ein Montagefehler vom Hausaufbau und wird in den kommenden Tagen vom Kundendienst reguliert.
4 )
Am Dach befinden sich Ziegel die zur Lüftung unten eine kleine Lücke/Schlitz haben. Dort konnten wir bei genauerer Betrachtung  keine Gitter finden. Diese werden ebenfalls vom Kundendienst nachträglich eingebaut.
Wir hoffen,  dass die oben genannten Punkte bald erledigt werden ( wovon wir aber fest ausgehen) ,  damit wir endlich das Gerüst freigeben können.  Denn so langsam müssen wir auch mal das Grundstück bereinigen und weitere Vorbereitungen treffen für die Hausanschlüsse.
Aktueller Stand vom Innenausbau seit dem letzten Bericht:

Die Folie ist fast komplett an den Wänden und Decke. Es fehlt noch der Treppenaufgang und die Decke in der Küche und Esszimmer. Knifflig waren die Decken im Flur und Wohnzimmer.
Wir wollen überall LED Leuchten einbauen (5 im Flur und 15 im Wohnzimmer), diese benötigen eine gewisse Tiefe, sodass wir die Folie an den Stellen wo die Leuchten hin sollen eindrücken mussten, dann lagen da teilweise auch noch die Stromkabel dazwischen, sodass wir ganz schöne Wellen in der Decke haben. Deshalb konnten wir die Bahn nicht gerade tackern, was zu Folge hatte, dass der Abschluss an der Wand ziemlich wellig war. Damit wir aber die Rigipsplatten plan an die Wand bekommen , mussten wir mit viel Schneiderei und Abkleberei das ganze wieder bereinigen.
Das Abkleben ist ja eher mein Part im Bau und damit sich Walter nicht langweilt, hat er in der Zwischenzeit die Verkleidung des Kamins im Gäste-Zimmer erledigt. Wieder eine hässliche Ecke, die verschwunden ist.
Der Sockel für die Heizung wurde gefliest.  Eigentlich wollten wir vom Baumarkt die gleichen Fliesen nehmen wie für den Boden. Allerdings stellte sich heraus, dass diese nicht vorrätig sind und wir 2 Wochen hätten warten müssen. Wollen wir aber nicht. Also haben wir uns für andere Fliesen entschieden, was nicht so schlimm ist, denn man sieht diese eh kaum, weil die Heizung ja drauf steht.
Aktuell versuchen wir gerade den Stapel mit den großen Rigipsplatten zu minimieren und verkleiden gerade die Wände damit. Denn wir müssen erstmal wieder Platz schaffen, damit wir das Gerüst in der Küche / Esszimmer stellen können.  Nur so können wir die Folie gescheit an die Decke tackern. Das wird dann auch wieder so eine „Wellengeschichte“ werden :-(

Und hier noch ein paar Foddos zum gugge..

Eure Martina

Und es sieht soooo schön aus :-

Angefangen haben Sie am Montag letzter Woche. Es wurden an 2 Tagen folgende Arbeiten ausgeführt:

  1. Abkleben der Fenster und Türen
  2. Vorgrundierung farblos
  3. Montage Leiste am Sockel
  4. Anbringung einer orangenen Gewebebahn an der gesamten Fassade
  5. Anbringung der Bewegungsfugenprofile (für die Wandtrennfuge an den Ecken)
  6. Vorgrundierung in beige/grau

Nach ca. 1,5 Tagen waren die Jungs mit dem kompletten Vorarbeiten fertig. Nun musste die Vorgrundierung in beige/grau mindestens 2 Tage trocken und eigentlich sollte es am Freitag mit dem Anbringen des farblichen Putzes beginnen.

Gekommen sind sie dann aber erst am Montag gegen 15.00 Uhr. Und jetzt wurde es spannend.

Ich dachte, dass der Putz nun direkt auf die Vorgrundierung aufgetragen wird. Aber es wurde vorher nochmal eine weiße Farbe aufgebracht,  welche aber in kürzester Zeit getrocknet war.

Aufgetragen wurde zuerst der graue Putz. Ich war richtig gespannt, wie der Farbton ausfällt. Schließlich ist die Bemusterung ja schon über einem halben Jahr her. Da konnte ich mich gar nicht mehr so richtig erinnern. Erst kam mir der Grauton recht hell vor aber je mehr aufgetragen wurde desto besser hat es mir gefallen. Beim trocknen wurde er dann eine Nuance dunkler.  Der Putz  von der Firma Carporol ist vorgefärbt und kommt direkt aus dem Eimer.  Das Streichen des Hauses entfällt dadurch komplett.

Ihr glaubt ja gar nicht wie schnell die 3 Jungs den Putz an die Wand gebracht haben. Innerhalb von 1,5 h war der vordere und die Hälfte vom seitlichen Teil verputzt.

Weiter ging es dann am nächsten Tag. Pünktlich um 7.00 Uhr trafen die Jungs auf der Baustelle ein. Der restliche Putz wurde an diesem Tag aufgebracht.

Bei der Abnahme, habe ich noch ein paar Kleinigkeiten entdeckt, die sofort anstandslos ausgebessert wurden. Leider konnte ich nicht aufs Dach gehen, um mir dort die Arbeiten anzuschauen, wegen meiner blöden Höhenangst. Walter war leider dienstlich unterwegs.

Gegen 16.00 Uhr durften die Verputzter dann die Heimreise antreten.

Walter ist dann am Abend nochmal aufs Gerüst um nach dem Dach zu schauen, leider ist oben eine Plane zum Abdichten noch hochgeklappt und noch nicht richtig verputzt. Haben es gleich bei ProHaus reklamiert. Das muss nochmal nach gearbeitet werden.  Dann haben wir nochmal einen Bauleiter angefordert,  der sich den Sockel nach dem Putz anschauen soll. Ansonsten ist alles so weit in Ordnung.

Dann haben wir auch gleich unsere Eingangstür ausgepackt, um zu sehen, wie sie sich ins Gesamtbild eingliedert.

Ich glaub ich muss mich erst noch an das Rot gewöhnen. Ich würde lügen, wenn ich schreiben würde, dass sie mir auf Anhieb super gefällt.

Eines muss ich ja noch anmerken: Ich  schreibe nicht gern schlecht über Bauarbeiter,  aber das waren bis jetzt die komischsten Bauarbeiter, die wir auf der Baustelle hatten.

- Kommunikation sehr schleppend und träge, wenn überhaupt nur das Nötigste.

- Humor… Fehlanzeige, also gar nicht lustig.

- Locker…. vergiss es!

Aber darauf kommt es ja nicht an!  Was zählt ist das Ergebnis.

Was nutzen einem die lustigsten Arbeiter, wenn am Ende nix bei raus kommt.

In diesem Sinne, einen schönen Abend !

Eure Martina

An diesem Wochenende wurde das Rohr für die Heizung verlegt. Dafür wurden die Rohrstücke aneinander gesteckt und vom Dach aus nach unten geschoben. War ein wenig knifflig. Das Rohr ging nicht ganz durch den Schacht . Beim Raus ziehen, um zu schauen woran es lag, hat sich das Rohr dann wieder geteilt, sodass ein Teil im Schacht stecken geblieben ist. Walter hat von unten mit einem Holzstück vorsichtig dagegen geklopft, damit es wieder raus kam. Also erneut zusammengesteckt, die Verbindung überprüft -daran scheiterte der 1.Versuch- und mit viel Gefühl von oben nach unten geschoben.

Danach mussten auf dem Dach die umliegenden Ziegel ,auf dem der Schlot sitzt, angepasst werden.

Die Solarpanelen hatten wir bereits vor ca. 3 Wochen aufs Dach gesetzt. Hier waren nur noch die Anschlüsse für den Vor- und Rücklauf zu montieren. Abschließend wurden die Kupferrohre für die Warmwasserversorgung durch die Solarpanele aus dem Hauswirtschaftsraum nach oben verlegt.

Zu guter Letzt haben wir mit Ziegelfarbe kleinere Macken an den Ziegeln überstrichen.

Somit sind nun alle Arbeiten am Dach abgeschlossen.

Dann stand noch die Erstellung des Sockels für unsere Heizung auf dem Plan. Wir haben uns hierbei für Zementmörtel entschieden. Walter hat einen Kasten aus den restlichen Spanplatten gebaut, diesen mit Styropor von unten gefüllt und in diesen Styropor viele lange Nägel rein gesteckt. Dieser soll denn dem Mörtel mehr Halt geben. Leider hab ich vergessen hiervon ein Photo zu machen.

Danach wurde der Kasten mit dem Mörtel gefüllt. Wir haben diesen recht flüssig gemacht, so dass man dann zum Schluss mit einer Schiene die Oberfläche schön eben abziehen konnte.

Jetzt muss unser Podest trocken, bevor wir die Heizung drauf stellen können.

Eigentlich sollte der Trupp ja schon letzte Woche bei uns antanzen.  Da wir aber nichts gesehen und gehört haben , haben wir uns bei ProHaus erkundigt, wann es denn nun endlich los geht.  Schließlich können wir das Haus erst an Wasser und Heizung anschließen, wenn das Gerüst weg ist.  Vorher können wir keine Rohre nach außen verlegen, weil nicht gebaggert werden kann.  ProHaus sicherte uns den Beginn der Arbeiten Mitte dieser Woche zu.  Heute ist Mittwoch, mal schauen ob wir heute noch  Besuch erwarten dürfen.

Seit letzter Woche Donnerstag versuchen wir unseren Ausbauberater Herr Vieten zu erreichen. Auf Mail antwortet er nicht, auf Anrufe auch nicht. Wir würden uns freuen, wenn wir mal ein Lebenszeichen von ihm hören würden.  Wir können zwar noch weiter werkeln, aber  so langsam bräuchten wir mal seinen Rat…

Heute Nachmittag kündigte sich kurzfristig Herr Norman (ein Bauleiter von ProHaus) bei uns an. Er wollte sich vor dem Verputzen den Sockel nochmal anschauen.  Ich hatte ja schon berichtet, dass unser Mauerwerk nicht über dem Sockel steht. Am hinteren Bereich haben wir gute 2-3cm Mauer- Abstand zum ende des Sockels. Von Herrn Norman durften wir dann auch erfahren, dass Herr Vieten seit letzter Woche krank ist und daher nicht auf unsere Anfragen reagieren konnte.

Es fällt schwer…

Ich hab seit ein paar Tagen einen richtigen Hänger. Die Kraft schwindet und ich fühl mich einfach nur groggy. Meine Tage bestehen darin, mich und mein Kind morgens fertig zu machen. Ab auf die Arbeit. Kind um 16.00 Uhr von der Kita abholen.  Kurz mit der Kleinen was zu machen eine Kleinigkeit essen und dann ab 17.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr auf dem Bau was schaffen. Zwischendurch natürlich Haushalt und was sonst noch so an “Kleinigkeiten” anfällt.  Wir sind froh, dass wir die Oma im Haus haben und sie unterstützt uns, indem sie die Kleine abends versorgt,  aber die Mama kann Sie halt doch nicht ersetzen.

Liebe Meike, hier mal ein paar Zeilen an Dich , wenn Du mal alt genug bist und das hier alles mal nachlesen kannst:

“Du bist so ein tapferes Mädchen, sagst zu uns wir sollen lieber rüber gehen und weiter bauen, damit wir bald dort wohnen können, auch wenn du viel lieber den Abend mit uns verbringen würdest. Danke kleine Maus… in einem Jahr lachen wir darüber und erfreuen uns an dem neuen Haus”

Aber all das Jammern hilft ja nix. Das Haus baut sich halt auch nicht von alleine.  Ich seh nur im Moment kein Ende. Man muss die Kleinigkeiten sehen, die erledigt worden sind. Und die letzten Tage haben wir die Decke in Meikes Zimmer mit Rigips versehen. Die Folie im Schlafzimmer samt dem Abkleben der Fenster wurde erledigt . Das Gleiche dann oben im Flurbereich (natürlich ohne Fenster *zwinker*)

Und hier die Bilder dazu….

So langsam geht es optisch wieder vorwärts. Das gesamte EG ist nun mit den Spanplatten geschlossen. Das Thema “Wo kommen Steckdosen, wo die Lampen hin?” ist seit heute auch vom Tisch.  Wir waren uns bezüglich der Beleuchtung des Treppenhauses und des obigen Flures noch nicht ganz einig gewesen.

Die Wand in unserem Gäste-WC /Bereich begehbare Dusche haben wir um ca. 20 cm verlängert, damit das Wasser beim Duschen nicht komplett im ganzen Raum verteilt wird.

Jetzt müssen wir im oberen Geschoss den Flur und kleinere Lücken im Schlafzimmer mit den Spanplatten zu machen.  Das Treppenhaus machen wir dann erst zum Schluss zu.  Dann kann es mit der Dampfbremsfolie weiter gehen *freu*

Die letzten Tage haben wir folgende Wände mit den Spanplatten geschlossen:

- Küche

-Esszimmer

-Wohnzimmer

-Schlafzimmer

Das bedeutet, dass wir immer weniger von der gelben Wolle sehen *freu*.  Es fehlen doch Teile im Flur/ Eingang, Gäste-WC, Treppenaufgang und Flur im  OG.

So langsam wird es komplett und der Stapel mit den Spanplatten wird immer weniger.

Bis jetzt waren wir ja super zufrieden mit dem mitgelieferten Material von ProHaus.
Aber die Hohlwanddosen Marke “Schnellmontage”, haben uns einiges an Nerven gekostet. Wir dachten, die Dinger sind einheitlich genormt, was die Größe betrifft.  Also haben wir angefangen Löcher in die Wand zu bohren.  Dose rein…und was war ?? …sie waren viel zu locker und wir konnten die Dosen nur mit Silikon fest bekommen. Da wir das nicht überall machen wollten,  ist mein Menne ins Bauhaus gefahren und hat sich einen kleineren Bohrer gekauft.
Loch erneut an einer anderen Stelle gebohrt, Dose rein und was war…das Ding ging nicht komplett rein. Also war das Loch nun zu klein.  Aber eine Zwischengröße bei den Bohren gab es leider nicht.
Ich möchte nochmal erwähnen, dass mein Mann vom Fach ist, was die Elektrik anbetrifft und er so langsam an sich selbst zweifelte. Von meinem Papa (pensionierter Schreiner) haben wir dann noch einen anderen Bohrer zum testen bekommen. Da wir aber unsere Wände nicht mit – ” nicht passenden “-Löchern versehen wollten, haben wir ein Stück Rigipsplatte mit den verschiedensten Lochgrößen gebohrt. Aber in keine der Löcher passte es 100 %.
Walter hatte vor geraumer Zeit ein paar extra Dosen bestellt,  da wir ja mit der Anzahl der von ProHaus gelieferten nicht hin kommen werden.
Aus lauter Frust habe ich eine von diesen in unsere Lochschablone rein gesteckt. Und siehe da..es passte !!  Und zwar in das Loch welches wir von Anfang an zuerst genommen hatten. TOLLL!!!
Fazit: Die Hohlraumdosen/Schnellmontage die ProHaus mitgeliefert hat, wanderten in den Müll.
Für die Außenwände haben wir uns für Dosen mit Integrierter Durchstoßmembran aus Gummi entschieden.
Hohlwanddosen

Hohlwanddosen

links die Dose von ProHaus

Wir haben die letzten Tage die Installation der Stromkabel,  Datenkabel und Kabel für die Schalter der  Fußbodenheizung im gesamten Erdgeschoss beendet.   Nur die Verlegung der Kabel im Bereich der Treppe muss noch gemacht  werden.  Wir sind uns noch nicht einig, welche Beleuchtung wir hier setzen wollen.

Wenn ich so an die Decken und die Wände schaue, sehe ich nur noch Kabel, Kabel, Kabel. Ohne Foto-Dokumentation vor dem Verschließen der Wände wären wir ganz schön aufgeschmissen.

Dann wurde noch eine Wand  in der Küche um 30 cm verlängert.  An dieser  Wand soll später mal der Backofen, Kühlschrank und ein Auszugschrank stehen. Wir wollten später, wenn wir vom Flur direkt in die Küche nach rechts gehen genügend Platz zum rein laufen haben.

Nun kann es unten mit dem Verschließen der Wände weiter gehen.  Dann seh ich auch endlich mal wieder einen sichtbaren Fortschritt im Bau.  Das Verlegen der ganzen Kabel hält halt auf,  schließlich müssen Schlitze geklopft und Löcher in die dicken Balken gebohrt werden.  Auch die Diskussionen über Sinn und Unsinn vom Setzten der Steckdosen kostet Zeit und Mühe.  Aber ich glaube es hat sich gelohnt.

Beim Verlegen der Kabel  konnte ich meinem Mann leider nicht so behilflich sein, da ich von der Elektrik absolut keine Ahnung habe.

Dem Schornsteinfeger zufolge sollten wir für die Verlegung der Kaminrohre einen extra Schacht installieren. Und da wir uns ja an  diese Vorgabe halten müssen, haben wir uns am Samstag dran gemacht,  diesen Schacht zu setzen. Wir haben uns für das System von der Firma “Skoberne” entschieden und im Gäste-Zimmer installiert.

Ich hab hier mal den Link für die näheren Beschreibung dieses Systemes  eingefügt:

http://www.skoberne.de/index.php?option=com_content&view=article&id=97&Itemid=196

Damit wir  das System installieren konnten,  mussten wir erst mal eine Öffnung im Dach machen , damit das Rohr dann zum Schluss durchgeführt werden kann. Ich hatte mal wieder herzklopfen…wie immer, wenn mein Schatz oben auf dem Dach rumwerkelt.

Die Einzelnen Elemente des Systems werden mit einem Spezialkleber miteinander verbunden. Jetzt müssen wir erstmal abwarten bis das Zeugs getrocknet ist, damit wir die Rohre letztendlich durchführen können.

Gestern am Mittwoch gegen 12.00 Uhr wurden die Mauerarbeiten an unserm Haus fertig gestellt. Die 2 Jungs aus Nordhorn haben Ihre Arbeit super erledigt. Aber schaut selbst….